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Zeitschrift für Pflanzenernährung und Bodenkunde: Schwermetallgehalt von Wurzel und Sproßorganen der Rebe (Vitis vinifera L.) nach Düngung mit Müll‐Klärschlammkompost
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AbstractIn Feld‐und Gefäßversuchen wurde die Anreicherung von Zn, Cu, Pb, Cd, Co, Ni und Cr aus Müll‐Klärschlammkompost (MKK) in Weinbergsböden, Reborganen und Most untersucht. Folgende Ergebnisse können herausgestellt werden:1. In einem Feldversuch war eine deutliche Anreicherung von Zn, Cu, Pb, Cd und Cr im MKK‐behandelten Boden festzustellen. Sie war am stärksten in 0–20 cm Tiefe, jedoch auch in 40–60 cm Tiefe noch nachweisbar, was auf eine Tiefenverlagerung hinweist. Co und Ni wurden nicht angereichert. Der Schwermetallgehalt in Blättern, Beeren und Most der Riesling‐Reben nahm auf den MKK‐behandelten Flächen nicht zu.2. In einem Gefäßversuch wurden je ein stark saurer und ein schwach alkalischer Boden mit MKK gemischt. In beiden Fällen nahmen die Riesling‐Stecklinge nur Zn und Cu verstärkt in Blätter, Ranken und Holz auf. Bezogen auf den Gehalt des Substrats, wurden die Schwermetalle in den Wurzeln prozentual in folgender Rangfolge nachgewiesen:Cu, Cd > Zn > > Pb, Co, Ni, CrDie Wurzelgehalte waren meist wesentlich höher als die des Sprosses. Bei der Verlagerung von der Wurzel in den Sproß bestand folgende prozentuale Rangfolge:Zn > Cu > Cd, Pb3. Der Schwermetallgehalt nimmt auf dem Weg über Wurzel und Sproßorgane in den Most der Rebe erheblich ab.
Title: Zeitschrift für Pflanzenernährung und Bodenkunde: Schwermetallgehalt von Wurzel und Sproßorganen der Rebe (Vitis vinifera L.) nach Düngung mit Müll‐Klärschlammkompost
Description:
AbstractIn Feld‐und Gefäßversuchen wurde die Anreicherung von Zn, Cu, Pb, Cd, Co, Ni und Cr aus Müll‐Klärschlammkompost (MKK) in Weinbergsböden, Reborganen und Most untersucht.
Folgende Ergebnisse können herausgestellt werden:1.
In einem Feldversuch war eine deutliche Anreicherung von Zn, Cu, Pb, Cd und Cr im MKK‐behandelten Boden festzustellen.
Sie war am stärksten in 0–20 cm Tiefe, jedoch auch in 40–60 cm Tiefe noch nachweisbar, was auf eine Tiefenverlagerung hinweist.
Co und Ni wurden nicht angereichert.
Der Schwermetallgehalt in Blättern, Beeren und Most der Riesling‐Reben nahm auf den MKK‐behandelten Flächen nicht zu.
2.
In einem Gefäßversuch wurden je ein stark saurer und ein schwach alkalischer Boden mit MKK gemischt.
In beiden Fällen nahmen die Riesling‐Stecklinge nur Zn und Cu verstärkt in Blätter, Ranken und Holz auf.
Bezogen auf den Gehalt des Substrats, wurden die Schwermetalle in den Wurzeln prozentual in folgender Rangfolge nachgewiesen:Cu, Cd > Zn > > Pb, Co, Ni, CrDie Wurzelgehalte waren meist wesentlich höher als die des Sprosses.
Bei der Verlagerung von der Wurzel in den Sproß bestand folgende prozentuale Rangfolge:Zn > Cu > Cd, Pb3.
Der Schwermetallgehalt nimmt auf dem Weg über Wurzel und Sproßorgane in den Most der Rebe erheblich ab.
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