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Die Manifestation des Himmlischen im Irdischen
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Ganz allgemein definiert das östliche Christentum den Begriff des Sakraments als die Manifestation oder Offenbarung der Gnade Gottes innerhalb der greifbaren, irdischen Wirklichkeit. Das bedeutet, dass ein Sakrament der Ort der Begegnung zwischen dem Unsichtbaren und dem Sichtbaren, dem Ungeschaffenen und dem Geschaffenen, dem Großen und dem Kleinen, dem Außergewöhnlichen und dem Gewöhnlichen ist. Sakramentalität ist also die Qualität oder der Seinszustand eines geschaffenen Dinges oder Elements als Träger und Vehikel der liebenden und heilenden Gegenwart Gottes. Wie der Katholizismus spricht auch das orthodoxe Christentum davon, dass Christus und die Kirche zusammen ein großes Sakrament bilden. Gleichzeitig erkennt es die Existenz der sieben Sakramente im strengen Sinne des Wortes an. Dennoch ist ein bestimmendes Merkmal der orthodoxen Theologie und Spiritualität das Bewusstsein, dass das gesamte Leben und die gesamte Schöpfung potenziell einen sakramentalen Wert haben. Das bedeutet, dass »das orthodoxe Christentum die Sakramente nicht auf sieben beschränkt, sondern es vorzieht, von jedem Augenblick und jedem Aspekt des Lebens [...] als zutiefst und in hohem Maße sakramental zu sprechen«. Wie Alexander Schmemann betonte, »ist in der orthodoxen Erfahrung ein Sakrament in erster Linie eine Offenbarung der Sakramentalität der Schöpfung selbst, denn die Welt wurde geschaffen und dem Menschen gegeben, damit er sein kreatürliches Leben in die Teilhabe am göttlichen Leben umwandelt«. Angesichts der fruchtbaren Theologie der Sakramentalität in der Orthodoxie untersucht dieser Artikel ihre dreifache Dimension, wie sie vom östlichen Christentum wahrgenommen wird (christologisch, ekklesiologisch und kosmisch), mit besonderem Augenmerk auf die Schöpfung als Sakrament und die sich daraus ergebenden Implikationen.
Title: Die Manifestation des Himmlischen im Irdischen
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Ganz allgemein definiert das östliche Christentum den Begriff des Sakraments als die Manifestation oder Offenbarung der Gnade Gottes innerhalb der greifbaren, irdischen Wirklichkeit.
Das bedeutet, dass ein Sakrament der Ort der Begegnung zwischen dem Unsichtbaren und dem Sichtbaren, dem Ungeschaffenen und dem Geschaffenen, dem Großen und dem Kleinen, dem Außergewöhnlichen und dem Gewöhnlichen ist.
Sakramentalität ist also die Qualität oder der Seinszustand eines geschaffenen Dinges oder Elements als Träger und Vehikel der liebenden und heilenden Gegenwart Gottes.
Wie der Katholizismus spricht auch das orthodoxe Christentum davon, dass Christus und die Kirche zusammen ein großes Sakrament bilden.
Gleichzeitig erkennt es die Existenz der sieben Sakramente im strengen Sinne des Wortes an.
Dennoch ist ein bestimmendes Merkmal der orthodoxen Theologie und Spiritualität das Bewusstsein, dass das gesamte Leben und die gesamte Schöpfung potenziell einen sakramentalen Wert haben.
Das bedeutet, dass »das orthodoxe Christentum die Sakramente nicht auf sieben beschränkt, sondern es vorzieht, von jedem Augenblick und jedem Aspekt des Lebens [.
] als zutiefst und in hohem Maße sakramental zu sprechen«.
Wie Alexander Schmemann betonte, »ist in der orthodoxen Erfahrung ein Sakrament in erster Linie eine Offenbarung der Sakramentalität der Schöpfung selbst, denn die Welt wurde geschaffen und dem Menschen gegeben, damit er sein kreatürliches Leben in die Teilhabe am göttlichen Leben umwandelt«.
Angesichts der fruchtbaren Theologie der Sakramentalität in der Orthodoxie untersucht dieser Artikel ihre dreifache Dimension, wie sie vom östlichen Christentum wahrgenommen wird (christologisch, ekklesiologisch und kosmisch), mit besonderem Augenmerk auf die Schöpfung als Sakrament und die sich daraus ergebenden Implikationen.
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