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Rheuma und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
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ZusammenfassungSpondyloarthritiden unterteilen sich hinsichtlich der Skelettmanifestation in eine periphere und axiale Form und finden sich bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa in ca. 25 % der Fälle als extraintestinale Manifestation. Die Diagnostik beruht auf typischen klinischen Merkmalen bei der axialen Spondyloarthritis. Hier findet sich ein tiefer entzündlicher Rückenschmerz und eine Sakroiliitis (konventionell-radiologisch oder mittels MRT nachgewiesen). Die Diagnose der peripheren Beteiligung bei Spondyloarthritis richtet sich nach dem klinischen Bild unter Berücksichtigung von Krankheitsmerkmalen wie Arthritis, Enthesitis und Daktylitis. Im Vordergrund der Therapie der Spondyloarthritiden mit chronisch- entzündlicher Darmerkrankung (CED) steht neben der intensiven Physiotherapie die kurzfristige Gabe von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), da bei längerer Einnahme von NSAR Schübe der CED ausgelöst werden können. Cox-2-Hemmer können hier eine Alternative zu den herkömmlichen NSAR darstellen. Bei der axialen Spondyloarthritis sind Sulfasalazin und MTX weniger wirksam, weshalb möglichst früh eine Therapie mit Biologika gestartet werden sollte. Bei der Spondyloarthritis mit einer peripheren Arthritis können initial kurzfristig verabreichte orale Kortikosteroide effektiv sein, bei persistierender Arthritis kann eine Behandlung mit Sulfasalazin oder Methotrexat versucht werden. Auch für diese Verlaufsformen der Spondylo - arthritis gilt, bei therapieresistenten Fällen möglichst frühzeitig Biologika einzusetzen.
Title: Rheuma und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
Description:
ZusammenfassungSpondyloarthritiden unterteilen sich hinsichtlich der Skelettmanifestation in eine periphere und axiale Form und finden sich bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa in ca.
25 % der Fälle als extraintestinale Manifestation.
Die Diagnostik beruht auf typischen klinischen Merkmalen bei der axialen Spondyloarthritis.
Hier findet sich ein tiefer entzündlicher Rückenschmerz und eine Sakroiliitis (konventionell-radiologisch oder mittels MRT nachgewiesen).
Die Diagnose der peripheren Beteiligung bei Spondyloarthritis richtet sich nach dem klinischen Bild unter Berücksichtigung von Krankheitsmerkmalen wie Arthritis, Enthesitis und Daktylitis.
Im Vordergrund der Therapie der Spondyloarthritiden mit chronisch- entzündlicher Darmerkrankung (CED) steht neben der intensiven Physiotherapie die kurzfristige Gabe von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), da bei längerer Einnahme von NSAR Schübe der CED ausgelöst werden können.
Cox-2-Hemmer können hier eine Alternative zu den herkömmlichen NSAR darstellen.
Bei der axialen Spondyloarthritis sind Sulfasalazin und MTX weniger wirksam, weshalb möglichst früh eine Therapie mit Biologika gestartet werden sollte.
Bei der Spondyloarthritis mit einer peripheren Arthritis können initial kurzfristig verabreichte orale Kortikosteroide effektiv sein, bei persistierender Arthritis kann eine Behandlung mit Sulfasalazin oder Methotrexat versucht werden.
Auch für diese Verlaufsformen der Spondylo - arthritis gilt, bei therapieresistenten Fällen möglichst frühzeitig Biologika einzusetzen.
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