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Hoffmann, Bernward/Ulbrich, Hans-Joachim (Hrsg.) (2009). Geteilter Bildschirm – getrennte Welten? Konzepte für Pädagogik und Bildung. München: kopaed. 248 S., 16 €
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Die vielzitierte Globalisierung hat nicht nur Märkte zusammenwachsen und Grenzen verwischen lassen, sondern auch zu einer verschärften Trennung in Teilhaber der technischen und ökonomischen Entwicklung und Nichtteilhaber geführt. Im Mittelpunkt der Publikation Geteilter Bildschirm – getrennte Welten? stehen in diesem Zusammenhang die Realitäten der Medienpraxis, ihre Wirkung und Fragen der sozialen Trennung der Lebenswelten einerseits und Gemeinschaft und Partizipation in einer divergierenden Medienwelt andererseits.
Die Beiträge der verschiedenen Autorinnen und Autoren lassen sich dabei vier Bereichen zuordnen. So befassen sich die ersten Beiträge mit der sozialen Trennung. Ist der Bergiff ‚Digital Divide’ etwa noch relevant und lassen sich Ungerechtigkeiten im Medienzugang nicht eher mit Blick auf die sozio-kulturellen Hintergründe beseitigen als durch bloße Technik? Und sind digitale Medien an Hauptschulen eine Chance? Im zweiten Teil des Herausgeberwerkes setzen sich die Autorinnen und Autoren mit dem Problem der ethnischen Trennung auseinander und befassen sich etwa mit der Mediennutzung von Menschen mit Migrationshintergrund, der deterritorialen Vergemeinschaftung und dem Medienrezeptionsverhalten von Kindern mit Migrationshintergrund. Die Beiträge im dritten Teil nehmen sich umstrittenen Teilungen des Bildschirms an und diskutieren etwa die Lernmöglichkeiten und den kreativen Umgang mit Computerspielen. Zuletzt setzt sich der vierte Teil der Publikation mit dem Themenkomplex der politischen Trennung und Möglichkeiten der Partizipation auseinander. Hier setzen die Autorinnen und Autoren etwa bei der Berichterstattung über den G8 Gipfel in Heiligendamm 2007 in verschiedenen Medien an und befragen jugendliche Demonstrationsteilnehmerinnen und -teilnehmer. Zudem werden die Möglichkeiten digitaler, webbasierter Netzmedien für mehr Teilhabe in den verschulten Bachelorund Masterstudiengängen beleuchtet.
Für Medienwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ist der Band ebenso interessant und aufschlussreich wie für Medienpädagoginnen und -pädagogen aus Forschung und Praxis. Interessierte Laien sowie Studierende, Lehrkräfte und Personen aus der Migrationsarbeit können zudem sicherlich auch einige Anregungen entnehmen.
Title: Hoffmann, Bernward/Ulbrich, Hans-Joachim (Hrsg.) (2009). Geteilter Bildschirm – getrennte Welten? Konzepte für Pädagogik und Bildung. München: kopaed. 248 S., 16 €
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Die vielzitierte Globalisierung hat nicht nur Märkte zusammenwachsen und Grenzen verwischen lassen, sondern auch zu einer verschärften Trennung in Teilhaber der technischen und ökonomischen Entwicklung und Nichtteilhaber geführt.
Im Mittelpunkt der Publikation Geteilter Bildschirm – getrennte Welten? stehen in diesem Zusammenhang die Realitäten der Medienpraxis, ihre Wirkung und Fragen der sozialen Trennung der Lebenswelten einerseits und Gemeinschaft und Partizipation in einer divergierenden Medienwelt andererseits.
Die Beiträge der verschiedenen Autorinnen und Autoren lassen sich dabei vier Bereichen zuordnen.
So befassen sich die ersten Beiträge mit der sozialen Trennung.
Ist der Bergiff ‚Digital Divide’ etwa noch relevant und lassen sich Ungerechtigkeiten im Medienzugang nicht eher mit Blick auf die sozio-kulturellen Hintergründe beseitigen als durch bloße Technik? Und sind digitale Medien an Hauptschulen eine Chance? Im zweiten Teil des Herausgeberwerkes setzen sich die Autorinnen und Autoren mit dem Problem der ethnischen Trennung auseinander und befassen sich etwa mit der Mediennutzung von Menschen mit Migrationshintergrund, der deterritorialen Vergemeinschaftung und dem Medienrezeptionsverhalten von Kindern mit Migrationshintergrund.
Die Beiträge im dritten Teil nehmen sich umstrittenen Teilungen des Bildschirms an und diskutieren etwa die Lernmöglichkeiten und den kreativen Umgang mit Computerspielen.
Zuletzt setzt sich der vierte Teil der Publikation mit dem Themenkomplex der politischen Trennung und Möglichkeiten der Partizipation auseinander.
Hier setzen die Autorinnen und Autoren etwa bei der Berichterstattung über den G8 Gipfel in Heiligendamm 2007 in verschiedenen Medien an und befragen jugendliche Demonstrationsteilnehmerinnen und -teilnehmer.
Zudem werden die Möglichkeiten digitaler, webbasierter Netzmedien für mehr Teilhabe in den verschulten Bachelorund Masterstudiengängen beleuchtet.
Für Medienwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ist der Band ebenso interessant und aufschlussreich wie für Medienpädagoginnen und -pädagogen aus Forschung und Praxis.
Interessierte Laien sowie Studierende, Lehrkräfte und Personen aus der Migrationsarbeit können zudem sicherlich auch einige Anregungen entnehmen.
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