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Medikamentöse Therapie der HFrEF – früher Nutzen von Synergien und individuelle Konzepte

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ZusammenfassungDie aktuellen Leitlinien zur Pharmakotherapie der Herzinsuffizienz mit reduzierter Pumpfunktion empfehlen den frühzeitigen und möglichst simultanen Beginn mit einem Betablocker (BB), SGLT2-Inhibitor (SGLT2i), Mineralokortikoidrezeptor-Antagonisten (MRA) und ACE-Hemmer (ACEi) bzw. alternativ einem Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitor (ARNI). Dabei wird die Sequenz des Therapiestarts der empfohlenen Wirkstoffklassen und deren Erweiterung und Dosissteigerung im Verlauf unter Berücksichtigung der individuellen Patientenmerkmale und Komorbiditäten bewusst dem behandelnden Arzt überlassen. Somit wird das bisherige Stufenschema mit einer sequenziellen Initiierung der verschiedenen Wirkstoffklassen verlassen, da diese primär auf der Historie der zugrunde liegenden klinischen Endpunktstudien basieren und nicht den frühzeitigen und synergistischen prognoseverbessernden Effekt der Wirkstoffklassen berücksichtigen. Die Empfehlung zur Dosissteigerung auf die in den klinischen Studien verwendeten Zieldosen von BB, SGLT2i, MRA und ACEi bzw. ARNI bleibt aber erhalten. Die Erweiterung um weitere Wirkstoffklassen sollte in Abhängigkeit von Komorbiditäten, klinischen Parametern, Progress der Herzinsuffizienz und Evidenzlage aus klinischen Studien erfolgen.
Title: Medikamentöse Therapie der HFrEF – früher Nutzen von Synergien und individuelle Konzepte
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ZusammenfassungDie aktuellen Leitlinien zur Pharmakotherapie der Herzinsuffizienz mit reduzierter Pumpfunktion empfehlen den frühzeitigen und möglichst simultanen Beginn mit einem Betablocker (BB), SGLT2-Inhibitor (SGLT2i), Mineralokortikoidrezeptor-Antagonisten (MRA) und ACE-Hemmer (ACEi) bzw.
alternativ einem Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitor (ARNI).
Dabei wird die Sequenz des Therapiestarts der empfohlenen Wirkstoffklassen und deren Erweiterung und Dosissteigerung im Verlauf unter Berücksichtigung der individuellen Patientenmerkmale und Komorbiditäten bewusst dem behandelnden Arzt überlassen.
Somit wird das bisherige Stufenschema mit einer sequenziellen Initiierung der verschiedenen Wirkstoffklassen verlassen, da diese primär auf der Historie der zugrunde liegenden klinischen Endpunktstudien basieren und nicht den frühzeitigen und synergistischen prognoseverbessernden Effekt der Wirkstoffklassen berücksichtigen.
Die Empfehlung zur Dosissteigerung auf die in den klinischen Studien verwendeten Zieldosen von BB, SGLT2i, MRA und ACEi bzw.
ARNI bleibt aber erhalten.
Die Erweiterung um weitere Wirkstoffklassen sollte in Abhängigkeit von Komorbiditäten, klinischen Parametern, Progress der Herzinsuffizienz und Evidenzlage aus klinischen Studien erfolgen.

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