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Langzeitergebnisse der akuten Syndesmosenverletzung nach Rekonstruktion mittels TightRope® vs Stellschraube – eine prospektiv randomisierte Studie

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Die akute Syndesmosenverletzung erfordert bei nachgewiesener Instabilität, wie sie beispielsweise anhand der West Point Grading Scale beurteilt wird, ab Grad 2 bei Hinweisen auf eine Instabilität und ab Grad 3 definitiv eine chirurgische Stabilisierung. In den letzten Jahren hat sich die Fixierung mit dem knotenlosen TightRope®-Implantat zunehmend als Alternative zur herkömmlichen Stellschraubenfixierung etabliert. Ziel dieser Studie war es, die klinischen Langzeitergebnisse nach prospektiv randomisierter Zuweisung der beiden Fixationsmethoden zu vergleichen. Zwischen 2011 und 2012 wurden 62 Patienten mit einer akuten Syndesmosenverletzung in die prospektiv randomisierte und monozentrische Studie eingeschlossen. 41 Patienten (31 Männer, 10 Frauen) wurden für eine 10-jährige Nachbeobachtung berücksichtigt, davon 21 mit einem TightRope®-Implantat (Durchschnittsalter 44,4 Jahre) und 20 mit einer Stellschraubenversorgung (Durchschnittsalter 47,2 Jahre). Es wurden die demografischen Daten sowie die Ätiologie der Syndesmosenverletzung erfasst. Darüber hinaus wurden klinische Ergebnisse anhand des Olerud-Molander-Ankle-Scores (OMAS) und des Foot and Ankle Disability Index (FAAM-FADI) ermittelt, um die funktionellen Ergebnisse zu bewerten. Die Langzeitergebnisse der vorliegenden Studie zeigten einen durchschnittlichen OMAS-Wert 95,98 Punkte von (TightRope®: 98,81, Stellschraube: 93,00), der FADI ADL-Wert betrug 97,58 Punkte (TightRope®: 99,22, Stellschraube: 95,86) und der FADI-Sport-Wert 94,14 Punkte (TightRope®: 97,03, Stellschraube: 91,10). Keine dieser Messungen wies signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen auf (p > 0,05). Darüber hinaus gab es bei keinem Patienten, ungeachtet der Behandlungsmethode, ein klinischer Hinweis auf eine chronische Instabilität des Syndesmosenkomplexes und oder einen altersvorauseilenden Gelenkverschleiß. Die kurzen und langen Nachbeobachtungszeiten bestätigten sehr gute klinische Ergebnisse für beide Fixationsmethoden, TightRope®-Implantat und Stellschraube. Besonders Leistungs- und ambitionierte Freizeitsportler profitierten, augrund der signifikant schnelleren Rückkehr zum Sport, von der TightRope®-Fixierung. Die erhobenen klinischen Daten erlauben folgende Schlussfolgerung: Sowohl die TightRope®- als auch die Stellschrauben-Fixierung führen zu sehr guten klinischen Ergebnissen, wobei die TightRope®-Fixierung besonders für Sportler Vorteile in Bezug auf eine schnellere Rückkehr zum Sport bietet. Die Untersuchung belegt keine Entwicklung einer chronischen Instabilität nach der Behandlung beider Fixationsmethoden.
University Library J. C. Senckenberg
Title: Langzeitergebnisse der akuten Syndesmosenverletzung nach Rekonstruktion mittels TightRope® vs Stellschraube – eine prospektiv randomisierte Studie
Description:
Die akute Syndesmosenverletzung erfordert bei nachgewiesener Instabilität, wie sie beispielsweise anhand der West Point Grading Scale beurteilt wird, ab Grad 2 bei Hinweisen auf eine Instabilität und ab Grad 3 definitiv eine chirurgische Stabilisierung.
In den letzten Jahren hat sich die Fixierung mit dem knotenlosen TightRope®-Implantat zunehmend als Alternative zur herkömmlichen Stellschraubenfixierung etabliert.
Ziel dieser Studie war es, die klinischen Langzeitergebnisse nach prospektiv randomisierter Zuweisung der beiden Fixationsmethoden zu vergleichen.
Zwischen 2011 und 2012 wurden 62 Patienten mit einer akuten Syndesmosenverletzung in die prospektiv randomisierte und monozentrische Studie eingeschlossen.
41 Patienten (31 Männer, 10 Frauen) wurden für eine 10-jährige Nachbeobachtung berücksichtigt, davon 21 mit einem TightRope®-Implantat (Durchschnittsalter 44,4 Jahre) und 20 mit einer Stellschraubenversorgung (Durchschnittsalter 47,2 Jahre).
Es wurden die demografischen Daten sowie die Ätiologie der Syndesmosenverletzung erfasst.
Darüber hinaus wurden klinische Ergebnisse anhand des Olerud-Molander-Ankle-Scores (OMAS) und des Foot and Ankle Disability Index (FAAM-FADI) ermittelt, um die funktionellen Ergebnisse zu bewerten.
Die Langzeitergebnisse der vorliegenden Studie zeigten einen durchschnittlichen OMAS-Wert 95,98 Punkte von (TightRope®: 98,81, Stellschraube: 93,00), der FADI ADL-Wert betrug 97,58 Punkte (TightRope®: 99,22, Stellschraube: 95,86) und der FADI-Sport-Wert 94,14 Punkte (TightRope®: 97,03, Stellschraube: 91,10).
Keine dieser Messungen wies signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen auf (p > 0,05).
Darüber hinaus gab es bei keinem Patienten, ungeachtet der Behandlungsmethode, ein klinischer Hinweis auf eine chronische Instabilität des Syndesmosenkomplexes und oder einen altersvorauseilenden Gelenkverschleiß.
Die kurzen und langen Nachbeobachtungszeiten bestätigten sehr gute klinische Ergebnisse für beide Fixationsmethoden, TightRope®-Implantat und Stellschraube.
Besonders Leistungs- und ambitionierte Freizeitsportler profitierten, augrund der signifikant schnelleren Rückkehr zum Sport, von der TightRope®-Fixierung.
Die erhobenen klinischen Daten erlauben folgende Schlussfolgerung: Sowohl die TightRope®- als auch die Stellschrauben-Fixierung führen zu sehr guten klinischen Ergebnissen, wobei die TightRope®-Fixierung besonders für Sportler Vorteile in Bezug auf eine schnellere Rückkehr zum Sport bietet.
Die Untersuchung belegt keine Entwicklung einer chronischen Instabilität nach der Behandlung beider Fixationsmethoden.

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