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Was darf ein gewonnenes Lebensjahr kosten?

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Moin! Andere Länder rechnen längst aus, was ein gewonnenes Lebensjahr kosten darf . Wir in Deutschland tun das aber nicht. Während wir uns davor „drücken“, dem Leben einen Preis zu geben, verstopfen gleichzeitig Praxen, Kliniken und Co mit Krimskrams. Und jede neue Innovation nimmt ein immer größeres Stück vom Kuchen. Die Hoffnungen der einen reduzieren die Chancen der anderen. Oder mit anderen Worten: Die richtige Priorisierung gelingt nicht so, wie man sich das wünscht. Wir überlassen sie den Leuten in der Praxis und am Krankenbett. Wie sich das ändern ließe, darüber reden wir in dieser Episode mit Uwe Popert . Der Hausarzt aus Kassel hat an zahlreichen Leitlinien mitgearbeitet und war viele Jahre in der DEGAM-Sektionsarbeit aktiv. Auch berufspolitisch war und ist er in multiplen Funktionen aktiv. Unsere Frage: Sollten wir für eine bessere, systematische Priorisierung künftig Kosten-Nutzen-Bewertungen machen und so rechnen, wie es die Briten machen, also mit QALYs? Würde dann alles gut? Spoiler: Nöö. Denn ausgerechnet das UK, das seit Jahren an derselben Schwelle festgehalten hat, hat sie just dann angehoben, als Donald Trump mit seiner „Most Favoured Nation“-Idee kam. Der Schwellenwert für ein gewonnenes Lebensjahr kommt jetzt nicht mehr aus einer medizinischen Guidance, sondern aus einem Handelsabkommen. Unten gibt es ein Evidenz-Quickie zu Uwe Poperts Rechnung, was ein verhinderter MACE bei uns kostet. Dort erklären wir auch, warum unsere eigene Nachrechnung an zwei Stellen abweicht, es gibt einen Exkurs zu dem, was die vielzitierte Rationierungsumfrage wirklich hergibt. (Aufgezeichnet haben wir übrigens schon am 17. Juni 2026.) Wir setzen die Debatte fort, und zwar live beim Kongress Gesundheit gestalten . Am Freitag, 2. Oktober , von 12:45 bis 14:15 Uhr diskutieren wir in Hörsaal ZHG 011 mit Dr. Sonja Optendrenk (Unparteiische Vorsitzende Gemeinsamer Bundesausschuss) Dr. Michaela Eikermann (Stellv. Institutsleiterin des IQWiG) auf dem Podium über: Alles rein - nichts raus? Wie im deutschen Gesundheitswesen längst priorisiert wird - nur nicht offen . Wir freuen uns über alle, die vor Ort mitdiskutieren wollen. Als Plus für alle Unterstützer gibt es unten
Title: Was darf ein gewonnenes Lebensjahr kosten?
Description:
Moin! Andere Länder rechnen längst aus, was ein gewonnenes Lebensjahr kosten darf .
Wir in Deutschland tun das aber nicht.
Während wir uns davor „drücken“, dem Leben einen Preis zu geben, verstopfen gleichzeitig Praxen, Kliniken und Co mit Krimskrams.
Und jede neue Innovation nimmt ein immer größeres Stück vom Kuchen.
Die Hoffnungen der einen reduzieren die Chancen der anderen.
Oder mit anderen Worten: Die richtige Priorisierung gelingt nicht so, wie man sich das wünscht.
Wir überlassen sie den Leuten in der Praxis und am Krankenbett.
Wie sich das ändern ließe, darüber reden wir in dieser Episode mit Uwe Popert .
Der Hausarzt aus Kassel hat an zahlreichen Leitlinien mitgearbeitet und war viele Jahre in der DEGAM-Sektionsarbeit aktiv.
Auch berufspolitisch war und ist er in multiplen Funktionen aktiv.
Unsere Frage: Sollten wir für eine bessere, systematische Priorisierung künftig Kosten-Nutzen-Bewertungen machen und so rechnen, wie es die Briten machen, also mit QALYs? Würde dann alles gut? Spoiler: Nöö.
Denn ausgerechnet das UK, das seit Jahren an derselben Schwelle festgehalten hat, hat sie just dann angehoben, als Donald Trump mit seiner „Most Favoured Nation“-Idee kam.
Der Schwellenwert für ein gewonnenes Lebensjahr kommt jetzt nicht mehr aus einer medizinischen Guidance, sondern aus einem Handelsabkommen.
Unten gibt es ein Evidenz-Quickie zu Uwe Poperts Rechnung, was ein verhinderter MACE bei uns kostet.
Dort erklären wir auch, warum unsere eigene Nachrechnung an zwei Stellen abweicht, es gibt einen Exkurs zu dem, was die vielzitierte Rationierungsumfrage wirklich hergibt.
(Aufgezeichnet haben wir übrigens schon am 17.
Juni 2026.
) Wir setzen die Debatte fort, und zwar live beim Kongress Gesundheit gestalten .
Am Freitag, 2.
Oktober , von 12:45 bis 14:15 Uhr diskutieren wir in Hörsaal ZHG 011 mit Dr.
Sonja Optendrenk (Unparteiische Vorsitzende Gemeinsamer Bundesausschuss) Dr.
Michaela Eikermann (Stellv.
Institutsleiterin des IQWiG) auf dem Podium über: Alles rein - nichts raus? Wie im deutschen Gesundheitswesen längst priorisiert wird - nur nicht offen .
Wir freuen uns über alle, die vor Ort mitdiskutieren wollen.
Als Plus für alle Unterstützer gibt es unten.

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