Javascript must be enabled to continue!
Operationalisierung Akademischer Risikobereitschaft Studierender
View through CrossRef
Akademische Risikobereitschaft (ART) ist eine Form der behavioralen Partizipation und wird durch die Unsicherheit Studierender bezüglich des Ergebnisses einer Lernsituation charakterisiert. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Studierende während Seminaren ihre Ideen zu schwierigen Themen teilen. Gehen Studierende akademische Risiken ein, sind sie mit der Möglichkeit konfrontiert, von anderen als weniger kompetent wahrgenommen zu werden. Studierende und Dozierende schreiben ART einen lernförderlichen Effekt zu und ART kann durch die Unterstützung tiefen Lernens positiv auf akademischen Erfolg wirken. Dennoch werden akademische Risiken von Studierenden gemieden. Dieses Phänomen ist weitgehend unerklärt, es existiert nur wenig Forschung zu ART im Hochschulbereich. Dies kann auf einen Mangel an simplen Erhebungsinstrumenten zurückzuführen sein. Die vorliegende Studie befasst sich mit diesem Problem durch die Entwicklung eines umfassenden Selbstauskunftsinstruments, das ART sowohl in allgemeinen (G-ART) als auch in seminarspezifischen (S-ART) Kontexten erfasst. Erste Ergebnisse deuten auf die Differenzierung von zwei Dimensionen hin: Seminargruppe und Peer-Kontext. Die dritte Dimension, der Dozentenkontext, weist eine geringe Konsistenz auf und benötigt weitere Überarbeitung. Mögliche Anwendungen der Skala umfassen die nähere Untersuchung der Beschaffenheit des Konstrukts ART hinsichtlich der Stabilität über die Zeit und verschiedene Kontexte hinweg, die Analyse möglicher sozialer und geschlechtsspezifischer Disparitäten sowie die Beziehung zu Seminarcharakteristika und akademischem Erfolg.
Title: Operationalisierung Akademischer Risikobereitschaft Studierender
Description:
Akademische Risikobereitschaft (ART) ist eine Form der behavioralen Partizipation und wird durch die Unsicherheit Studierender bezüglich des Ergebnisses einer Lernsituation charakterisiert.
Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Studierende während Seminaren ihre Ideen zu schwierigen Themen teilen.
Gehen Studierende akademische Risiken ein, sind sie mit der Möglichkeit konfrontiert, von anderen als weniger kompetent wahrgenommen zu werden.
Studierende und Dozierende schreiben ART einen lernförderlichen Effekt zu und ART kann durch die Unterstützung tiefen Lernens positiv auf akademischen Erfolg wirken.
Dennoch werden akademische Risiken von Studierenden gemieden.
Dieses Phänomen ist weitgehend unerklärt, es existiert nur wenig Forschung zu ART im Hochschulbereich.
Dies kann auf einen Mangel an simplen Erhebungsinstrumenten zurückzuführen sein.
Die vorliegende Studie befasst sich mit diesem Problem durch die Entwicklung eines umfassenden Selbstauskunftsinstruments, das ART sowohl in allgemeinen (G-ART) als auch in seminarspezifischen (S-ART) Kontexten erfasst.
Erste Ergebnisse deuten auf die Differenzierung von zwei Dimensionen hin: Seminargruppe und Peer-Kontext.
Die dritte Dimension, der Dozentenkontext, weist eine geringe Konsistenz auf und benötigt weitere Überarbeitung.
Mögliche Anwendungen der Skala umfassen die nähere Untersuchung der Beschaffenheit des Konstrukts ART hinsichtlich der Stabilität über die Zeit und verschiedene Kontexte hinweg, die Analyse möglicher sozialer und geschlechtsspezifischer Disparitäten sowie die Beziehung zu Seminarcharakteristika und akademischem Erfolg.
Related Results
Persönlichkeit von Pen & Paper-Rollenspielern
Persönlichkeit von Pen & Paper-Rollenspielern
Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit den Persönlichkeitsunterschieden zwischen Spielern von Pen & Paper-Rollenspielen (n = 483) und einer Vergleichsstichprobe (n = 225)....
Akademische Wissenskulturen - Praktiken des Lehrens und Forschens vom Mittelalter bis zur Moderne
Akademische Wissenskulturen - Praktiken des Lehrens und Forschens vom Mittelalter bis zur Moderne
Seit mehr als zwei Jahrzehnten haben sich in der Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte die Konzepte einer Wissensgeschichte sowie der Erforschung historischer Wissenskulturen e...
Alles nur eine Frage der Zeit? Methodologische Uberlegungen zu Zeit(druck) und Translation
Alles nur eine Frage der Zeit? Methodologische Uberlegungen zu Zeit(druck) und Translation
Ausgehend von der didaktischen und berufspraktischen Relevanz von Zeitdruck wird das Wechselspiel zwischen verschiedenen Umfeldvariablen beschrieben, die das Zeitdruckempfinden bee...
Jingle-Jangle in der Messung digitaler Kompetenzen von (angehenden) Lehrkräften
Jingle-Jangle in der Messung digitaler Kompetenzen von (angehenden) Lehrkräften
Die rasante Integration digitaler Prozesse im beruflichen Umfeld erfordert eine kontinuierliche Weiterbildung im Umgang mit digitalen Medien, die zur Entwicklung digitaler Kompeten...
Operationalisierung der Bestimmung des Barthel-Index mittels „Barthel plus“
Operationalisierung der Bestimmung des Barthel-Index mittels „Barthel plus“
Zusammenfassung
Hintergrund
Der Barthel-Index ist das gebräuchlichste Instrument zur Einschätzung der basalen Selbstverso...
Kompetenzen im digitalen Lehr- und Lernraum an Hochschulen
Kompetenzen im digitalen Lehr- und Lernraum an Hochschulen
Mehr Flexibilität, mehr Zugänge: Lernen und Lehren mit digitalen Medien und im digitalen Raum schafft neue Möglichkeiten für Didaktik und Methodik in der Hochschullehre. Gleichzeit...
Studienfachberatung im Fach Geschichte
Studienfachberatung im Fach Geschichte
Vor dem Hintergrund des Spannungsverhältnisses in der Studienfachberatung zwischen Dienstleistung, Verwaltung und akademischer Lehre unternimmt die Verfasserin auf der Basis ihrer ...
Auslegungsgeschichte
Auslegungsgeschichte
Geboren 1987; 2018 Promotion; 2021 Habilitation; 2013-22 Wissenschaftlicher Mitarbeiter; 2022-25 Akademischer Rat a. Z.; Akademischer Oberrat a. Z. am Seminar für Kirchengeschichte...

