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Retrospektive klinische Studie zur Ursachenanalyse des Materialversagens des Ankylos® -Implantatsystems
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Eine Abutmentfraktur stellt eine seltene Ursache für das Versagen von Implantaten und deren prothetischen Versorgungen dar. Die vorliegende Studie analysiert 46 Patientenfälle mit dokumentierten Frakturen von Abutments. Im Rahmen der Untersuchung wurden verschiedene Parameter berücksichtigt: Geschlecht und Alter der Patienten, Typ des verwendeten Implantats und Abutments, Länge und Durchmesser der Komponenten, deren Position im Zahnbogen, die Art der prothetischen Versorgung, das Vorhandensein von Verlängerungen oder Auslegern, die Belastungsdauer bis zur Fraktur sowie zusätzliche technische Komplikationen wie Chipping, Lockerung der Suprastruktur und Zeiträume bis zum Auftreten der Fraktur. Biologische Komplikationen wurden durch positive Periotest Werte erfasst.
Die Ergebnisse zeigen, dass Abutmentfrakturen häufiger bei männlichen Patienten als bei weiblichen auftraten (35 Männer gegenüber 11 Frauen). Das durchschnittliche Alter der betroffenen Patienten lag bei 52,91 Jahren.
Einzelkronenrestaurationen waren am häufigsten betroffen (n = 31). Daneben wurden fünf Frakturen bei Restaurationen mit einem Anhänger in Prämolarenlänge beobachtet, vier bei Implantatbrücken, drei bei verblockten Kronen sowie drei bei Abutments, die Deckprothesen anstelle festsitzender Prothetik unterstützten.
Die Mehrheit der Frakturen (78,2 %) trat in der Molaren- und Prämolarenregion auf. Dabei war der Oberkiefer (63 %) häufiger betroffen als der Unterkiefer (36,9 %). In den meisten Fällen kam es innerhalb von drei bis vier Jahren nach prothetischer Belastung zur Fraktur.
Infolge einer Abutmentfraktur mussten in 17 Fällen die zugehörigen Implantate explantiert werden. Gründe hierfür waren entweder ein begleitende Implantatfraktur oder die Unmöglichkeit, die gebrochenen Abutment- und Schraubenteile zu entfernen.
Title: Retrospektive klinische Studie zur Ursachenanalyse des Materialversagens des Ankylos® -Implantatsystems
Description:
Eine Abutmentfraktur stellt eine seltene Ursache für das Versagen von Implantaten und deren prothetischen Versorgungen dar.
Die vorliegende Studie analysiert 46 Patientenfälle mit dokumentierten Frakturen von Abutments.
Im Rahmen der Untersuchung wurden verschiedene Parameter berücksichtigt: Geschlecht und Alter der Patienten, Typ des verwendeten Implantats und Abutments, Länge und Durchmesser der Komponenten, deren Position im Zahnbogen, die Art der prothetischen Versorgung, das Vorhandensein von Verlängerungen oder Auslegern, die Belastungsdauer bis zur Fraktur sowie zusätzliche technische Komplikationen wie Chipping, Lockerung der Suprastruktur und Zeiträume bis zum Auftreten der Fraktur.
Biologische Komplikationen wurden durch positive Periotest Werte erfasst.
Die Ergebnisse zeigen, dass Abutmentfrakturen häufiger bei männlichen Patienten als bei weiblichen auftraten (35 Männer gegenüber 11 Frauen).
Das durchschnittliche Alter der betroffenen Patienten lag bei 52,91 Jahren.
Einzelkronenrestaurationen waren am häufigsten betroffen (n = 31).
Daneben wurden fünf Frakturen bei Restaurationen mit einem Anhänger in Prämolarenlänge beobachtet, vier bei Implantatbrücken, drei bei verblockten Kronen sowie drei bei Abutments, die Deckprothesen anstelle festsitzender Prothetik unterstützten.
Die Mehrheit der Frakturen (78,2 %) trat in der Molaren- und Prämolarenregion auf.
Dabei war der Oberkiefer (63 %) häufiger betroffen als der Unterkiefer (36,9 %).
In den meisten Fällen kam es innerhalb von drei bis vier Jahren nach prothetischer Belastung zur Fraktur.
Infolge einer Abutmentfraktur mussten in 17 Fällen die zugehörigen Implantate explantiert werden.
Gründe hierfür waren entweder ein begleitende Implantatfraktur oder die Unmöglichkeit, die gebrochenen Abutment- und Schraubenteile zu entfernen.
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