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PARTIZIPATIVE MUSEUMSARBEIT IM FHXB FRIEDRICHSHAINKREUZBERG MUSEUM IN BERLIN
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Im vorliegenden Aufsatz werden am Beispiel des
FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museums in Berlin Chancen
und Risiken partizipativer Museumsarbeit diskutiert. Welche
Konsequenzen hat es, wenn Museumsdirektoren und -kuratoren
ganz oder teilweise Entscheidungskompetenzen
an die Zielgruppen abtreten, die sie erreichen möchten?
Wird ihre Expertise entwertet, wenn über Inhalte
und Gestaltung von Ausstellungen – zumindest teilweise
– das Publikum entscheidet? Oder kann das Museum
als (in der Regel) öffentlich finanzierte Einrichtung im
Wege von Partizipation und Inklusion mehr Akzeptanz und
Legitimation bekommen? Diese Fragen werden diskutiert
unter Heranziehung eines Strategie-Modells, das die kalifornische
Museumspraktikerin und -theoretikerin Nina Simon entwickelt
hat. Sie identifiziert vier verschiedene Ausrichtungen
partizipativer Museumsarbeit, die sich im Grad der Abgabe
von Entscheidungskompetenz und Deutungshoheit unterscheiden,
aber jeweils für sich Sinn machen. In der
Ausstellungstätigkeit des Friedrichshain-Kreuzberg-Museums
wurden in den vergangenen Jahren diese Modelle praktisch
erprobt – allerdings im „try and error“-Verfahren. Wichtig ist,
dass sich die Museumsverantwortlichen im Vorhinein darüber
verständigen, welche Ziele sie mit Partizipation verbinden und
wie sie den Beteiligungsprozess gestalten wollen.
Title: PARTIZIPATIVE
MUSEUMSARBEIT
IM FHXB
FRIEDRICHSHAINKREUZBERG
MUSEUM
IN BERLIN
Description:
Im vorliegenden Aufsatz werden am Beispiel des
FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museums in Berlin Chancen
und Risiken partizipativer Museumsarbeit diskutiert.
Welche
Konsequenzen hat es, wenn Museumsdirektoren und -kuratoren
ganz oder teilweise Entscheidungskompetenzen
an die Zielgruppen abtreten, die sie erreichen möchten?
Wird ihre Expertise entwertet, wenn über Inhalte
und Gestaltung von Ausstellungen – zumindest teilweise
– das Publikum entscheidet? Oder kann das Museum
als (in der Regel) öffentlich finanzierte Einrichtung im
Wege von Partizipation und Inklusion mehr Akzeptanz und
Legitimation bekommen? Diese Fragen werden diskutiert
unter Heranziehung eines Strategie-Modells, das die kalifornische
Museumspraktikerin und -theoretikerin Nina Simon entwickelt
hat.
Sie identifiziert vier verschiedene Ausrichtungen
partizipativer Museumsarbeit, die sich im Grad der Abgabe
von Entscheidungskompetenz und Deutungshoheit unterscheiden,
aber jeweils für sich Sinn machen.
In der
Ausstellungstätigkeit des Friedrichshain-Kreuzberg-Museums
wurden in den vergangenen Jahren diese Modelle praktisch
erprobt – allerdings im „try and error“-Verfahren.
Wichtig ist,
dass sich die Museumsverantwortlichen im Vorhinein darüber
verständigen, welche Ziele sie mit Partizipation verbinden und
wie sie den Beteiligungsprozess gestalten wollen.
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