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Die sterbende Zeit. Zwanzig Zeitdiagnosen (Dying Time: Twenty Diagnoses)

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<b>German Abstract:</b> In zwanzig Diagnosen untersuchen namhafte Historiker, Kultur- und Naturwissenschaftler aus Italien und Deutschland unseren Umgang mit Zeit: im Alltag, bei der Wahrnehmung von Geschichte und Geschichten, in neueren naturwissenschaftlichen Forschungen. Die "Moderne" lässt sich beschreiben als ein Prozess beschleunigten Zeitgewinns. Seit man mit "Fortschritt" zu rechnen gelernt hat, gibt es kaum einen Bereich des Lebens, der nicht in den Sog der Zeit hineingerissen worden wäre. Die Zeitgenossen hetzen von Termin zu Termin, und werden doch die Angst nicht los etwas versäumen. Immer neue Anstalten organisierten Zeitvertreibs bieten ihre Dienste an. So konsequent wird Zeit totgeschlagen, dass das Ende der Menschengeschichte nicht mehr nur Gegenstand von Science-Fiktion ist. - Lässt sich, im Schatten eines katastrophalen Endes der Zeit, an andere Zeitvorstellungen, zum Bespiel an die Zeiten der Feste und Kalender noch anknüpfen? Um welchen Preis? Müssen tatsächlich alle Zeiten auf eine einzige, die linear messbare, reduziert werden? "Die sterbende Zeit" war Thema eines internationalen Symposiums, das 1984 in Venedig stattfand.<br><br><b>English Abstract:</b> Venice. In twenty diagnoses, renowned historians and cultural and natural scientists from Italy and Germany examine how we deal with time: in our everyday lives, in our perception of history and stories, in recent natural science research.
Title: Die sterbende Zeit. Zwanzig Zeitdiagnosen (Dying Time: Twenty Diagnoses)
Description:
<b>German Abstract:</b> In zwanzig Diagnosen untersuchen namhafte Historiker, Kultur- und Naturwissenschaftler aus Italien und Deutschland unseren Umgang mit Zeit: im Alltag, bei der Wahrnehmung von Geschichte und Geschichten, in neueren naturwissenschaftlichen Forschungen.
Die "Moderne" lässt sich beschreiben als ein Prozess beschleunigten Zeitgewinns.
Seit man mit "Fortschritt" zu rechnen gelernt hat, gibt es kaum einen Bereich des Lebens, der nicht in den Sog der Zeit hineingerissen worden wäre.
Die Zeitgenossen hetzen von Termin zu Termin, und werden doch die Angst nicht los etwas versäumen.
Immer neue Anstalten organisierten Zeitvertreibs bieten ihre Dienste an.
So konsequent wird Zeit totgeschlagen, dass das Ende der Menschengeschichte nicht mehr nur Gegenstand von Science-Fiktion ist.
- Lässt sich, im Schatten eines katastrophalen Endes der Zeit, an andere Zeitvorstellungen, zum Bespiel an die Zeiten der Feste und Kalender noch anknüpfen? Um welchen Preis? Müssen tatsächlich alle Zeiten auf eine einzige, die linear messbare, reduziert werden? "Die sterbende Zeit" war Thema eines internationalen Symposiums, das 1984 in Venedig stattfand.
<br><br><b>English Abstract:</b> Venice.
In twenty diagnoses, renowned historians and cultural and natural scientists from Italy and Germany examine how we deal with time: in our everyday lives, in our perception of history and stories, in recent natural science research.

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