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Künstliche Intelligenz (KI) als Digitalintervention der Zukunft? Gemeinsamkeiten und Unterschiede von KI-basierten Interventionen und digitalen Interventionen ohne KI
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Folgten auf die Präsenz-Psychotherapie als Therapieform 1.0 die digitalen Interventionen, wie internetbasierte begleitete oder unbegleitete Programme, zertifizierte digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) und Selbsthilfeapps, als Assistenzsysteme im Rahmen von Therapie 2.0, und steht die Psychotherapie nun an der Schwelle zur Integration von auf künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Interventionen in eine übergreifende Therapie 3.0 der Zukunft? Zwischen digitalen Interventionen und KI-basierten Interventionen gibt es Gemeinsamkeiten, die beide von der Präsenztherapie unterscheiden, wie die nicht vorhandene körperliche und persönliche Präsenz eines*r menschlichen Therapeut*in. In manchen Varianten digitaler Interventionen und somit sowohl bei Ansätzen mit und als auch ohne KI wird mit einem nicht-menschlichen Programm bzw. Assistenten kommuniziert. Bei beiden sind zudem datenschutzrechtliche Aspekte hochrelevant. Daher stellt sich auch die Frage, welche Ängste in Bezug auf die Nutzung von KI-basierten Interventionen aufkommen, die schon bei der Einführung digitalisierter Interventionen ausgelöst wurden. Ein Diskussionspunkt sind die Gestaltungsmöglichkeiten einer „therapeutischen“ Beziehung im digitalen Kontext, ein anderer betrifft berufsständische Befürchtungen wie das Therapeut*innen durch Maschinen ersetzt werden (sollen) und somit überflüssig werden. Gibt es Bedenken, die in Bezug auf digitale Interventionen bereits entkräftet werden konnten? Möglicherweise sind manche Bedenken, die sich nicht bewahrheitet haben, sogar in Vergessenheit geraten? Und gibt es Befürchtungen, die sich bewahrheitet haben, sodass bestehende Probleme oder Herausforderungen, die bereits bei digitalen Interventionen relevant waren, nun bei KI-basierten Interventionen möglicherweise noch verschärft werden? Dazu müssten zunächst die Gemeinsamkeiten, aber auch die Besonderheiten von KI im Gegensatz zu den bislang bekannten digitalen Interventionen herausgestellt werden: Worin unterscheiden sich KI-basierte Interventionen grundlegend von den bisherigen digitalen Interventionen? Mit diesen Fragen möchte sich der folgende Beitrag auseinandersetzen.
Title: Künstliche Intelligenz (KI) als Digitalintervention der Zukunft? Gemeinsamkeiten und Unterschiede von KI-basierten Interventionen und digitalen Interventionen ohne KI
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Folgten auf die Präsenz-Psychotherapie als Therapieform 1.
0 die digitalen Interventionen, wie internetbasierte begleitete oder unbegleitete Programme, zertifizierte digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) und Selbsthilfeapps, als Assistenzsysteme im Rahmen von Therapie 2.
0, und steht die Psychotherapie nun an der Schwelle zur Integration von auf künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Interventionen in eine übergreifende Therapie 3.
0 der Zukunft? Zwischen digitalen Interventionen und KI-basierten Interventionen gibt es Gemeinsamkeiten, die beide von der Präsenztherapie unterscheiden, wie die nicht vorhandene körperliche und persönliche Präsenz eines*r menschlichen Therapeut*in.
In manchen Varianten digitaler Interventionen und somit sowohl bei Ansätzen mit und als auch ohne KI wird mit einem nicht-menschlichen Programm bzw.
Assistenten kommuniziert.
Bei beiden sind zudem datenschutzrechtliche Aspekte hochrelevant.
Daher stellt sich auch die Frage, welche Ängste in Bezug auf die Nutzung von KI-basierten Interventionen aufkommen, die schon bei der Einführung digitalisierter Interventionen ausgelöst wurden.
Ein Diskussionspunkt sind die Gestaltungsmöglichkeiten einer „therapeutischen“ Beziehung im digitalen Kontext, ein anderer betrifft berufsständische Befürchtungen wie das Therapeut*innen durch Maschinen ersetzt werden (sollen) und somit überflüssig werden.
Gibt es Bedenken, die in Bezug auf digitale Interventionen bereits entkräftet werden konnten? Möglicherweise sind manche Bedenken, die sich nicht bewahrheitet haben, sogar in Vergessenheit geraten? Und gibt es Befürchtungen, die sich bewahrheitet haben, sodass bestehende Probleme oder Herausforderungen, die bereits bei digitalen Interventionen relevant waren, nun bei KI-basierten Interventionen möglicherweise noch verschärft werden? Dazu müssten zunächst die Gemeinsamkeiten, aber auch die Besonderheiten von KI im Gegensatz zu den bislang bekannten digitalen Interventionen herausgestellt werden: Worin unterscheiden sich KI-basierte Interventionen grundlegend von den bisherigen digitalen Interventionen? Mit diesen Fragen möchte sich der folgende Beitrag auseinandersetzen.
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