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Die Temperaturabhängigkeit der Spinwellendämpfung in Magnesium‐, Mangan‐ und Magnesium‐Mangan‐Ferriteinkristallen
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AbstractZur Ermittlung der Spinwellendämpfung von Magnesium‐, Mangan‐ und Magnesium‐Mangan‐Ferriten wurde die Parallelfeld‐Pumptechnik bei 9,37 GHz herangezogen. Die im Temperaturbereich von −150 °C bis 300 °C erzielten Ergebnisse zeigen, daß die Anisotropie der Spinwellendämpfung für kleine Wellenzahlen bei Magnesiumferrit unterhalb Raumtemperatur und bei Magnesium‐Mangan‐Ferrit unterhalb 150 °C beträchtlich ist. In dem Ausdruck für die Abhängigkeit der Spinwellendämpfung von den Richtungskosinus des Magnetisierungsvektors bezüglich der Kristallachsen ist dann die Konstante vor dem biquadratischen Term kleiner als die vor dem Glied sechster Potenz in den Richtungskosinus. Der anisotrope Teil der Relaxation verschwindet bei allen Ferriten in einem Temperaturbereich, in dem auch die Kristallenergie klein wird. Nur in Mg‐ und Mg‐Mn‐Ferriteinkristallen ist oberhalb Raumtemperatur ein Anstieg des isotropen Teils der Dämpfung zu verzeichnen. Da bereits bei 200 °C im Mg‐Ferrit ein Platzwechsel von Mg‐Ionen möglich ist, ist das Anwachsen der isotropen Dämpfung damit in Verbindung zu bringen. Die Spinwellendämpfung von Mangan‐ und Magnesium‐Mangan‐Ferriten wächst nach tiefen Temperaturen hin an.
Title: Die Temperaturabhängigkeit der Spinwellendämpfung in Magnesium‐, Mangan‐ und Magnesium‐Mangan‐Ferriteinkristallen
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AbstractZur Ermittlung der Spinwellendämpfung von Magnesium‐, Mangan‐ und Magnesium‐Mangan‐Ferriten wurde die Parallelfeld‐Pumptechnik bei 9,37 GHz herangezogen.
Die im Temperaturbereich von −150 °C bis 300 °C erzielten Ergebnisse zeigen, daß die Anisotropie der Spinwellendämpfung für kleine Wellenzahlen bei Magnesiumferrit unterhalb Raumtemperatur und bei Magnesium‐Mangan‐Ferrit unterhalb 150 °C beträchtlich ist.
In dem Ausdruck für die Abhängigkeit der Spinwellendämpfung von den Richtungskosinus des Magnetisierungsvektors bezüglich der Kristallachsen ist dann die Konstante vor dem biquadratischen Term kleiner als die vor dem Glied sechster Potenz in den Richtungskosinus.
Der anisotrope Teil der Relaxation verschwindet bei allen Ferriten in einem Temperaturbereich, in dem auch die Kristallenergie klein wird.
Nur in Mg‐ und Mg‐Mn‐Ferriteinkristallen ist oberhalb Raumtemperatur ein Anstieg des isotropen Teils der Dämpfung zu verzeichnen.
Da bereits bei 200 °C im Mg‐Ferrit ein Platzwechsel von Mg‐Ionen möglich ist, ist das Anwachsen der isotropen Dämpfung damit in Verbindung zu bringen.
Die Spinwellendämpfung von Mangan‐ und Magnesium‐Mangan‐Ferriten wächst nach tiefen Temperaturen hin an.
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