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Durchführung und Auswertung eines Ringversuchs an zwei BTE-Spannbetonfertigteilträgern für die Untersuchung magnetischer Verfahren zur Spannstahlbruchortung (MSV-Prüfung)
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Die magnetischen Verfahren zur Ortung von Brüchen in oberflächen-nah liegenden Spanndrähten sind bisher nicht normativ geregelt und nicht standardi-siert. Es existieren mehrere, i. d. R. aus wissenschaftlichen Projekten hervorgegan-gene, Prüfsysteme, die z. T. auf verschiedenen Magnetisierungs-, Mess- und Auswer-tetechniken basieren. Der Ringversuch sowie seine Auswertung dienen daher dazu, das Nachweisvermögen der magnetischen Verfahren zur Ortung von Brüchen speziell für vorgespannte Brücken-Träger-Elemente (BTE) Fertigteile genauer zu bestimmen sowie die Praxistauglichkeit der Verfahren zur Untersuchung von Bestandsbrücken zu demonstrieren. Hierfür wurden zwei realitätsnahe Testkörper mit Referenzfehlern angefertigt. Auf Basis einer für den Ringversuch sowie spätere Untersuchungen an Bestandbauwerken ausgearbeiteten Prüfanweisung führten vier Anbieter mit jeweils eigenen und damit technisch voneinander unterschiedlichen Systemen Blindprüfun-gen an den Testkörpern durch.
Durch die günstigen Randbedingungen der vorgespannten BTE-Fertigteile be-steht mit den magnetischen Verfahren eine potenziell gute und insbesondere zerstö-rungsfreie Möglichkeit, den Ist-Zustand solcher potenziell spannungsrisskorrosions-gefährdeten Träger-Elemente zu überprüfen. Aufgrund der bisherigen Ringversuchs-ergebnisse kann bei BTE-Fertigteilen von einer Bruchdetektion ab 12,5-16,7% Quer-schnittsschwächung in den Spanngliedern der unteren Spannlage ausgegangen wer-den. Die detektierbare Schädigung liegt deutlich unterhalb der standsicherheitsrele-vanten Schwelle. Ein weiterer Ringversuch mit verschärften Randbedingungen wird in diesem Jahr durchgeführt, um die Ergebnisse abzusichern.
Title: Durchführung und Auswertung eines Ringversuchs an zwei BTE-Spannbetonfertigteilträgern für die Untersuchung magnetischer Verfahren zur Spannstahlbruchortung (MSV-Prüfung)
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Die magnetischen Verfahren zur Ortung von Brüchen in oberflächen-nah liegenden Spanndrähten sind bisher nicht normativ geregelt und nicht standardi-siert.
Es existieren mehrere, i.
d.
R.
aus wissenschaftlichen Projekten hervorgegan-gene, Prüfsysteme, die z.
T.
auf verschiedenen Magnetisierungs-, Mess- und Auswer-tetechniken basieren.
Der Ringversuch sowie seine Auswertung dienen daher dazu, das Nachweisvermögen der magnetischen Verfahren zur Ortung von Brüchen speziell für vorgespannte Brücken-Träger-Elemente (BTE) Fertigteile genauer zu bestimmen sowie die Praxistauglichkeit der Verfahren zur Untersuchung von Bestandsbrücken zu demonstrieren.
Hierfür wurden zwei realitätsnahe Testkörper mit Referenzfehlern angefertigt.
Auf Basis einer für den Ringversuch sowie spätere Untersuchungen an Bestandbauwerken ausgearbeiteten Prüfanweisung führten vier Anbieter mit jeweils eigenen und damit technisch voneinander unterschiedlichen Systemen Blindprüfun-gen an den Testkörpern durch.
Durch die günstigen Randbedingungen der vorgespannten BTE-Fertigteile be-steht mit den magnetischen Verfahren eine potenziell gute und insbesondere zerstö-rungsfreie Möglichkeit, den Ist-Zustand solcher potenziell spannungsrisskorrosions-gefährdeten Träger-Elemente zu überprüfen.
Aufgrund der bisherigen Ringversuchs-ergebnisse kann bei BTE-Fertigteilen von einer Bruchdetektion ab 12,5-16,7% Quer-schnittsschwächung in den Spanngliedern der unteren Spannlage ausgegangen wer-den.
Die detektierbare Schädigung liegt deutlich unterhalb der standsicherheitsrele-vanten Schwelle.
Ein weiterer Ringversuch mit verschärften Randbedingungen wird in diesem Jahr durchgeführt, um die Ergebnisse abzusichern.
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