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Angehende Lehrpersonen der Primar- und Sekundarstufe gestalten inklusiven naturwissenschaftlichen Unterricht. Eine Videostudie mit dem Kategoriensystem inklusiver naturwissenschaftlicher Unterricht (KinU)

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Im Sinne inklusiver Bildung sollen Lehrkräfte allen Schüler*innen die notwendigen Zugänge ermöglichen, damit diese am Unterricht partizipieren und ihre Potentiale weiterentwickeln können. Im Fachunterricht sind Barrieren des fachlichen Lernens in den Blick zu nehmen und zu minimieren sowie inklusive Zugänge adaptiv zu gestalten. Die Barrieren liegen in der Sache, nicht im Subjekt. Welche inklusiven Zugänge zum naturwissenschaftlichen Unterricht angehende Lehrpersonen implementieren, wurde in dem vom BMBF geförderten Projekt „Naturwissenschaftlichen Unterricht inklusiv gestalten“ (Nawi-In) beforscht. Dafür wurden Lehramtsstudierende während der Praxisphase im Master, in der sie inklusiven naturwissenschaftlichen Unterricht selbst durchgeführt und videographiert haben, begleitet. Die erste videographierte Unterrichtsstunde der Studierenden wurde jeweils reflektiert und Handlungsalternativen wurden generiert, die in die Umsetzung der zweiten videographierten Unterrichtsstunde eingeflossen sind. Alle Unterrichtsvideos wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse mit dem „Kategoriensystem inklusiver naturwissenschaftlicher Unterricht“ (KinU) ausgewertet. Am häufigsten haben die Studierenden inklusive Zugänge zur Anwendung naturwissenschaftlicher Untersuchungsmethoden gestaltet. Generell haben die Studierenden den Schüler*innen unterschiedliche Zugänge ermöglicht (z. B. materialgeleitete, handlungsbasierte Zugänge in unterschiedlichen Offenheitsgraden). Allerdings wurden den Schüler*innen nur wenige verschiedene Optionen geboten (z. B. nur ein bestimmter Offenheitsgrad, anstatt Experimente offen, geleitet und geschlossen zu ermöglichen). Eine Öffnung des Unterrichts, die teilweise im zweiten Video zu erkennen war, führte zu einer größeren Vielfalt an Zugängen. (DIPF/Orig.)
Title: Angehende Lehrpersonen der Primar- und Sekundarstufe gestalten inklusiven naturwissenschaftlichen Unterricht. Eine Videostudie mit dem Kategoriensystem inklusiver naturwissenschaftlicher Unterricht (KinU)
Description:
Im Sinne inklusiver Bildung sollen Lehrkräfte allen Schüler*innen die notwendigen Zugänge ermöglichen, damit diese am Unterricht partizipieren und ihre Potentiale weiterentwickeln können.
Im Fachunterricht sind Barrieren des fachlichen Lernens in den Blick zu nehmen und zu minimieren sowie inklusive Zugänge adaptiv zu gestalten.
Die Barrieren liegen in der Sache, nicht im Subjekt.
Welche inklusiven Zugänge zum naturwissenschaftlichen Unterricht angehende Lehrpersonen implementieren, wurde in dem vom BMBF geförderten Projekt „Naturwissenschaftlichen Unterricht inklusiv gestalten“ (Nawi-In) beforscht.
Dafür wurden Lehramtsstudierende während der Praxisphase im Master, in der sie inklusiven naturwissenschaftlichen Unterricht selbst durchgeführt und videographiert haben, begleitet.
Die erste videographierte Unterrichtsstunde der Studierenden wurde jeweils reflektiert und Handlungsalternativen wurden generiert, die in die Umsetzung der zweiten videographierten Unterrichtsstunde eingeflossen sind.
Alle Unterrichtsvideos wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse mit dem „Kategoriensystem inklusiver naturwissenschaftlicher Unterricht“ (KinU) ausgewertet.
Am häufigsten haben die Studierenden inklusive Zugänge zur Anwendung naturwissenschaftlicher Untersuchungsmethoden gestaltet.
Generell haben die Studierenden den Schüler*innen unterschiedliche Zugänge ermöglicht (z.
B.
materialgeleitete, handlungsbasierte Zugänge in unterschiedlichen Offenheitsgraden).
Allerdings wurden den Schüler*innen nur wenige verschiedene Optionen geboten (z.
B.
nur ein bestimmter Offenheitsgrad, anstatt Experimente offen, geleitet und geschlossen zu ermöglichen).
Eine Öffnung des Unterrichts, die teilweise im zweiten Video zu erkennen war, führte zu einer größeren Vielfalt an Zugängen.
(DIPF/Orig.
).

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