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Neurologische und psychiatrische Komorbidität bei frühkindlichem Autismus
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ZusammenfassungThema: Epilepsie und geistige Behinderung gehören zu den häufigsten Komorbiditäten bei Autismus. Die Besonderheiten der Epilepsien bei autistischen Kindern mit geistiger Behinderung und ihre Bedeutung für Symptomatik und Behandlungsbedarf werden dargestellt. Material: Verwendet werden die neurologisch-epileptologischen und psychiatrischen Daten von 60 Kindern mit Autismus, Epilepsie und geistiger Behinderung (12,5% von 477 autistischen Kindern). Ergebnisse: Merkmale der Epilepsiesyndrome bei Autismus sind ein früher Epilepsiebeginn (57% < 3 Jahre), eine Häufung spezifischer Epilepsiesyndrome (43% symptomatisch fokale Epilepsien) und Lokalisationen epileptischer Foki (41% rechts; 74% frontal). Die Komorbidität von Autismus und Epilepsie geht einher mit einem gehäuften Auftreten schwerer geistiger Behinderung (> 40%) und expansiver Verhaltensstörungen. Schlussfolgerungen: Patienten mit der Kombination von Autismus, Epilepsie und geistiger Behinderung müssen aufgrund ihrer schweren Beeinträchtigung und komplexen Symptomatik und ihres umfassenden Versorgungsbedarfs in enger Kooperation von Neuropädiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie behandelt werden.
Title: Neurologische und psychiatrische Komorbidität bei frühkindlichem Autismus
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ZusammenfassungThema: Epilepsie und geistige Behinderung gehören zu den häufigsten Komorbiditäten bei Autismus.
Die Besonderheiten der Epilepsien bei autistischen Kindern mit geistiger Behinderung und ihre Bedeutung für Symptomatik und Behandlungsbedarf werden dargestellt.
Material: Verwendet werden die neurologisch-epileptologischen und psychiatrischen Daten von 60 Kindern mit Autismus, Epilepsie und geistiger Behinderung (12,5% von 477 autistischen Kindern).
Ergebnisse: Merkmale der Epilepsiesyndrome bei Autismus sind ein früher Epilepsiebeginn (57% < 3 Jahre), eine Häufung spezifischer Epilepsiesyndrome (43% symptomatisch fokale Epilepsien) und Lokalisationen epileptischer Foki (41% rechts; 74% frontal).
Die Komorbidität von Autismus und Epilepsie geht einher mit einem gehäuften Auftreten schwerer geistiger Behinderung (> 40%) und expansiver Verhaltensstörungen.
Schlussfolgerungen: Patienten mit der Kombination von Autismus, Epilepsie und geistiger Behinderung müssen aufgrund ihrer schweren Beeinträchtigung und komplexen Symptomatik und ihres umfassenden Versorgungsbedarfs in enger Kooperation von Neuropädiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie behandelt werden.
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