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,,Werthers“ Medien
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Abstract Der Aufsatz widmet sich der Dualität von ,,Medium/medial“ in Die Leiden des jungen Werther, als Form/Materialität einerseits und Vermittlung zwischen Leser:in und Welt andererseits. Werther ist voll von Medien (z.B. Objekten, Personen,
Briefen), verweist aber auch auf den Mediencharakter (die Vermittlerrolle) moderner Literatur. Tatsächlich bewegt er sich im Spannungsfeld von Verlangen (des literarischen Subjekts) nach Unmittelbarkeit und der Unmöglichkeit, diese darzustellen. Die zweite Fassung des Romans vermittelt
so Intention und ,,korrekte“ Lesart der ersten. Der Aufsatz schließt mit einer Betrachtung des Romans in den Digital Humanities, die als ,,neues Medium“ die Dualität im ursprünglichen Sinne auflösen.The essay explores the duality of media/mediality
in The Sorrows of Young Werther, as form/materiality on the one hand and mediation between reader and world on the other. Werther is full of media (e.g., objects, people, letters). While the novel refers to the media character (the mediating role) of modern literature, it exposes
the tension between the quest (of the literary subject) for immediacy and the impossibility of representing it. The second version of the novel thus conveys intention and “correct” reading of the first. The essay concludes with a consideration of the novel in DH which, as a “new
medium,” resolve the conceptual duality of form and mediation.
Title: ,,Werthers“ Medien
Description:
Abstract Der Aufsatz widmet sich der Dualität von ,,Medium/medial“ in Die Leiden des jungen Werther, als Form/Materialität einerseits und Vermittlung zwischen Leser:in und Welt andererseits.
Werther ist voll von Medien (z.
B.
Objekten, Personen,
Briefen), verweist aber auch auf den Mediencharakter (die Vermittlerrolle) moderner Literatur.
Tatsächlich bewegt er sich im Spannungsfeld von Verlangen (des literarischen Subjekts) nach Unmittelbarkeit und der Unmöglichkeit, diese darzustellen.
Die zweite Fassung des Romans vermittelt
so Intention und ,,korrekte“ Lesart der ersten.
Der Aufsatz schließt mit einer Betrachtung des Romans in den Digital Humanities, die als ,,neues Medium“ die Dualität im ursprünglichen Sinne auflösen.
The essay explores the duality of media/mediality
in The Sorrows of Young Werther, as form/materiality on the one hand and mediation between reader and world on the other.
Werther is full of media (e.
g.
, objects, people, letters).
While the novel refers to the media character (the mediating role) of modern literature, it exposes
the tension between the quest (of the literary subject) for immediacy and the impossibility of representing it.
The second version of the novel thus conveys intention and “correct” reading of the first.
The essay concludes with a consideration of the novel in DH which, as a “new
medium,” resolve the conceptual duality of form and mediation.
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