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Pharmakologische Behandlung von Borderline-Persönlichkeitsstörungen

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ZusammenfassungIn den vergangenen Jahrzehnten wurden mehr als 30 randomisiert kontrollierte Therapiestudien zur pharmakotherapeutischen Behandlung der Borderline-Persönlichkeitsstörung publiziert. Dies ist mehr als bei jeder anderen Persönlichkeitsstörung, aber wenig im Vergleich zu anderen Erkrankungen wie etwa Depressionen und Schizophrenien. Daher geben die hier dargestellten Empfehlungen zur Pharmakotherapie nur einen groben Orientierungsrahmen. Kein Medikament ist zur Therapie zugelassen, und Psychotherapie sollte grundsätzlich bevorzugt werden. Dennoch kann eine Therapie mit Stimmungsstabilisierern und ggf. Antipsychotika der 2. Generation einzelne psychopathologische Symptome, z. B. Impulsivität oder Schwierigkeiten in der Kontrolle von Wut und Ärger positiv beeinflussen. Medikamente sollten kurzfristig und mit klaren Zielen verordnet werden. Polypharmazie ist wenn immer möglich zu vermeiden.
Title: Pharmakologische Behandlung von Borderline-Persönlichkeitsstörungen
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ZusammenfassungIn den vergangenen Jahrzehnten wurden mehr als 30 randomisiert kontrollierte Therapiestudien zur pharmakotherapeutischen Behandlung der Borderline-Persönlichkeitsstörung publiziert.
Dies ist mehr als bei jeder anderen Persönlichkeitsstörung, aber wenig im Vergleich zu anderen Erkrankungen wie etwa Depressionen und Schizophrenien.
Daher geben die hier dargestellten Empfehlungen zur Pharmakotherapie nur einen groben Orientierungsrahmen.
Kein Medikament ist zur Therapie zugelassen, und Psychotherapie sollte grundsätzlich bevorzugt werden.
Dennoch kann eine Therapie mit Stimmungsstabilisierern und ggf.
Antipsychotika der 2.
Generation einzelne psychopathologische Symptome, z.
B.
Impulsivität oder Schwierigkeiten in der Kontrolle von Wut und Ärger positiv beeinflussen.
Medikamente sollten kurzfristig und mit klaren Zielen verordnet werden.
Polypharmazie ist wenn immer möglich zu vermeiden.

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