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Evaluierung Industrienahe Dissertationen

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Das Programm „Industrienahe Dissertationen“ zielt auf die Förderung des Humanpotenzials für die anwendungsorientierte Forschung ab, indem es industrienahe Dissertationsprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik unterstützt. Insgesamt konnten im Zeitraum von 2014 bis 2025 317 Dissertationsprojekte in außeruniversitären Forschungseinrichtungen (57 %) und in Unternehmen (43 %) von der Förderung profitieren. Das Programm wird von den geförderten Organisationen äußerst geschätzt und mit großer Mehrheit als sehr gut bewertet. Die Wirkungen sowohl auf organisationaler als auch auf individueller Ebene entsprechen den Zielsetzungen des Programms. In den geförderten Organisationen erhöhen sich die FTI-Kompetenzen der Mitarbeiter:innen, der Zugang zu Forschungspersonal wird erleichtert und Kooperationen mit den Universitäten vertieft. Für die Dissertantinnen und Dissertanten bedeutet das Programm den Einstieg in die industrielle Forschung und den Beginn einer Karriere im außeruniversitären F&E-System, wobei sich durch die entsprechende Mittelreservierung insbesondere auch die Karrierechancen von Nachwuchsforscherinnen erhöhen. Systemisch betrachtet stellt das Programm eine wertvolle Ergänzung dar, indem es externe und anwendungsorientierte Dissertationen unterstützt. In Hinblick auf die Weiterentwicklung des Programms wird aufgrund der erfolgreichen Umsetzung die Beibehaltung der Deckelung der Anträge pro Organisation und die Reservierung der Hälfte der Mittel für Frauen zur Förderung von Frauen in der Forschung empfohlen. Thematische Ausschreibungen haben zur Erzielung von Lenkungseffekten ihre Berechtigung, dabei sollten jedoch keine weiteren quantitativen Einschränkungen vorgenommen werden und ein gewisses themenoffenes Mindestbudget zur Verfügung gestellt werden. Um den Abschluss der Dissertation zu erleichtern, könnten eine Laufzeitverlängerung, eine Flexibilisierung der Projektlaufzeit, eine zweckgewidmete geringe Zusatzförderung für die Fertigstellung oder die Bereitstellung von Informationen zu weiteren Fördermöglichkeiten hilfreich sein. Auf universitärer Ebene gilt es vor allem die Sichtbarkeit des Programms zu erhöhen. Zudem könnte die Vernetzung der Dissertantinnen und Dissertanten, z.B. durch ein Kick-off-Event, unterstützt werden.
Title: Evaluierung Industrienahe Dissertationen
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Das Programm „Industrienahe Dissertationen“ zielt auf die Förderung des Humanpotenzials für die anwendungsorientierte Forschung ab, indem es industrienahe Dissertationsprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik unterstützt.
Insgesamt konnten im Zeitraum von 2014 bis 2025 317 Dissertationsprojekte in außeruniversitären Forschungseinrichtungen (57 %) und in Unternehmen (43 %) von der Förderung profitieren.
Das Programm wird von den geförderten Organisationen äußerst geschätzt und mit großer Mehrheit als sehr gut bewertet.
Die Wirkungen sowohl auf organisationaler als auch auf individueller Ebene entsprechen den Zielsetzungen des Programms.
In den geförderten Organisationen erhöhen sich die FTI-Kompetenzen der Mitarbeiter:innen, der Zugang zu Forschungspersonal wird erleichtert und Kooperationen mit den Universitäten vertieft.
Für die Dissertantinnen und Dissertanten bedeutet das Programm den Einstieg in die industrielle Forschung und den Beginn einer Karriere im außeruniversitären F&E-System, wobei sich durch die entsprechende Mittelreservierung insbesondere auch die Karrierechancen von Nachwuchsforscherinnen erhöhen.
Systemisch betrachtet stellt das Programm eine wertvolle Ergänzung dar, indem es externe und anwendungsorientierte Dissertationen unterstützt.
In Hinblick auf die Weiterentwicklung des Programms wird aufgrund der erfolgreichen Umsetzung die Beibehaltung der Deckelung der Anträge pro Organisation und die Reservierung der Hälfte der Mittel für Frauen zur Förderung von Frauen in der Forschung empfohlen.
Thematische Ausschreibungen haben zur Erzielung von Lenkungseffekten ihre Berechtigung, dabei sollten jedoch keine weiteren quantitativen Einschränkungen vorgenommen werden und ein gewisses themenoffenes Mindestbudget zur Verfügung gestellt werden.
Um den Abschluss der Dissertation zu erleichtern, könnten eine Laufzeitverlängerung, eine Flexibilisierung der Projektlaufzeit, eine zweckgewidmete geringe Zusatzförderung für die Fertigstellung oder die Bereitstellung von Informationen zu weiteren Fördermöglichkeiten hilfreich sein.
Auf universitärer Ebene gilt es vor allem die Sichtbarkeit des Programms zu erhöhen.
Zudem könnte die Vernetzung der Dissertantinnen und Dissertanten, z.
B.
durch ein Kick-off-Event, unterstützt werden.

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