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Rubi Hassici – die Brombeeren Hessens
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Die Brombeerflora (Gattung Rubus, Untergattung Rubus mit den Sektionen Rubus, Corylifolii und Caesii) Hessens wurde in den Jahren 2006 bis 2016 systematisch untersucht. Grundlage dafür war eine Rasterkartierung, bei der das Arteninventar von 2 750 Grundfeldern (Topografische Karte 1 : 25 000, aufgeteilt auf 16 nahezu gleichgroße Viertelquadranten) ermittelt wurde. Ein durch weitere Vierteilung erreichtes Kartierungsraster von 64 Grundfeldern wurde im Rahmen des „Taunusprojektes“ (Wittig & al. 2005) angewendet; nach dieser Methode wurden 670 Grundfelder kartiert. Ergänzt wurde die Geländearbeit durch kritische Auswertung der Literatur und durch die Revision der Herbarien in B, DANV (jetzt in FR), FR, FULD, HBG und KASSEL sowie der privaten Sammlungen von E. Schubert, E. Walsemann († 2004) und H. E. Weber († 2020). Die Zahl der für Hessen nachgewiesenen Brombeerarten konnte durch die Arbeiten von 62 seit Buttler & Schippmann (1993) auf 177 erhöht werden. Hessen gehört damit zu den brombeerreichsten Gebieten Deutschlands. Neben den bekannten Arten wurden vier bisher nicht beschriebene Arten regionaler Verbreitung kartiert: R. cuspidatoides, R. lucrosus, R. obtrullatus und R. senticops. Sie werden in der vorliegenden Arbeit beschrieben. Die von Henker & Kiesewetter (2009) aufgestellte R. grabowskii subsp. walsemannii wird als R. eckhartii zur Art erhoben. 15 bedeutende Lokalarten mit der Tendenz zu regionaler Verbreitung (Arealdurchmesser 20–50 km) und solche, für die bereits ein (vorläufiger) Name publiziert worden ist, werden in einem besonderen Abschnitt behandelt. Die Arbeit gibt so erstmals eine Übersicht über die zur Zeit bekannte Rubus-Flora Hessens und die Verbreitung der einzelnen Arten. Nach einleitenden Ausführungen zur naturräumlichen Gliederung, Geologie und zum Klima Hessens sowie zur Geschichte der Erforschung seiner Rubus-Flora werden die Ergebnisse der Kartierung ausgewertet und mit denen anderer Bundesländer verglichen. Als eine Ursache für den Artenreichtum wird die Vielfalt der Naturräume vom atlantischen zum überwiegend kontinental geprägten Klima Süddeutschlands festgestellt. Im Hauptteil wird jede Art mit den wichtigsten Merkmalen, wobei besonderer Wert auf die Gegenüberstellung zu ähnlichen Arten gelegt wird, mit ihren Standortansprüchen, ihrer Gesamtverbreitung und der in Hessen dargestellt. Es folgt eine Liste der Funddaten. Sofern es sich um häufigere Arten handelt, beschränken wir uns dabei auf eine repräsentative Auswahl. Angaben zum Naturschutz (Einstufung in die Roten Listen Deutschlands und Hessens, Verantwortlichkeit) und Anmerkungen zu Nomenklatur und Taxonomie und zu weiterführender Literatur mit ausführlicheren Beschreibungen und Abbildungen runden das Bild ab. Die Verbreitung jeder Art in Hessen wird durch eine Karte im Anhang illustriert. Lebendfotos von charakteristischen Pflanzenteilen, in Ausnahmefällen auch ein Scan eines Herbarbelegs, sollen die Bestimmung der Arten erleichtern.
Title: Rubi Hassici – die Brombeeren Hessens
Description:
Die Brombeerflora (Gattung Rubus, Untergattung Rubus mit den Sektionen Rubus, Corylifolii und Caesii) Hessens wurde in den Jahren 2006 bis 2016 systematisch untersucht.
Grundlage dafür war eine Rasterkartierung, bei der das Arteninventar von 2 750 Grundfeldern (Topografische Karte 1 : 25 000, aufgeteilt auf 16 nahezu gleichgroße Viertelquadranten) ermittelt wurde.
Ein durch weitere Vierteilung erreichtes Kartierungsraster von 64 Grundfeldern wurde im Rahmen des „Taunusprojektes“ (Wittig & al.
2005) angewendet; nach dieser Methode wurden 670 Grundfelder kartiert.
Ergänzt wurde die Geländearbeit durch kritische Auswertung der Literatur und durch die Revision der Herbarien in B, DANV (jetzt in FR), FR, FULD, HBG und KASSEL sowie der privaten Sammlungen von E.
Schubert, E.
Walsemann († 2004) und H.
E.
Weber († 2020).
Die Zahl der für Hessen nachgewiesenen Brombeerarten konnte durch die Arbeiten von 62 seit Buttler & Schippmann (1993) auf 177 erhöht werden.
Hessen gehört damit zu den brombeerreichsten Gebieten Deutschlands.
Neben den bekannten Arten wurden vier bisher nicht beschriebene Arten regionaler Verbreitung kartiert: R.
cuspidatoides, R.
lucrosus, R.
obtrullatus und R.
senticops.
Sie werden in der vorliegenden Arbeit beschrieben.
Die von Henker & Kiesewetter (2009) aufgestellte R.
grabowskii subsp.
walsemannii wird als R.
eckhartii zur Art erhoben.
15 bedeutende Lokalarten mit der Tendenz zu regionaler Verbreitung (Arealdurchmesser 20–50 km) und solche, für die bereits ein (vorläufiger) Name publiziert worden ist, werden in einem besonderen Abschnitt behandelt.
Die Arbeit gibt so erstmals eine Übersicht über die zur Zeit bekannte Rubus-Flora Hessens und die Verbreitung der einzelnen Arten.
Nach einleitenden Ausführungen zur naturräumlichen Gliederung, Geologie und zum Klima Hessens sowie zur Geschichte der Erforschung seiner Rubus-Flora werden die Ergebnisse der Kartierung ausgewertet und mit denen anderer Bundesländer verglichen.
Als eine Ursache für den Artenreichtum wird die Vielfalt der Naturräume vom atlantischen zum überwiegend kontinental geprägten Klima Süddeutschlands festgestellt.
Im Hauptteil wird jede Art mit den wichtigsten Merkmalen, wobei besonderer Wert auf die Gegenüberstellung zu ähnlichen Arten gelegt wird, mit ihren Standortansprüchen, ihrer Gesamtverbreitung und der in Hessen dargestellt.
Es folgt eine Liste der Funddaten.
Sofern es sich um häufigere Arten handelt, beschränken wir uns dabei auf eine repräsentative Auswahl.
Angaben zum Naturschutz (Einstufung in die Roten Listen Deutschlands und Hessens, Verantwortlichkeit) und Anmerkungen zu Nomenklatur und Taxonomie und zu weiterführender Literatur mit ausführlicheren Beschreibungen und Abbildungen runden das Bild ab.
Die Verbreitung jeder Art in Hessen wird durch eine Karte im Anhang illustriert.
Lebendfotos von charakteristischen Pflanzenteilen, in Ausnahmefällen auch ein Scan eines Herbarbelegs, sollen die Bestimmung der Arten erleichtern.
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