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Morbus Paget des Unterkiefers
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Der Morbus Paget ist eine verbreitete, progre diente Knochenerkrankung unklarer Ätiologie. Charakteristisch ist ein Umbau von regulären Skelettarealen in hypervaskularisierten Knochen verminderter Dichte. Zu den häufigsten Sympto men zählen Knochenschmerzen, welche eine Fol ge der periostalen Reizung infolge des gesteiger ten Stoffwechsels sind. Gleichwohl kann die Erkrankung asymptomatisch verlaufen. In diesen Fällen können auffällige radiologische Befunde oder eine exzessiv erhöhte alkalische Phosphata se zur Diagnose führen. In den meisten Fällen wird die Erkrankung zufällig entdeckt. Der Al tersgipfel der Erkrankung liegt bei circa 50 Jah ren, wobei das männliche Geschlecht bevorzugt befallen wird. Der Morbus Paget kann in isolierten (monostotisch) ebenso wie in multiplen Skelett arealen (polyostotisch) auftreten. Typische Loka lisationen sind Becken, Femur und Lendenwirbel säule, weniger häufig sind Schädel und Tibia betroffen. Im KopfHalsBereich sind Läsionen des Hirnschädels häufiger also solche in Ober bzw. Unterkiefer. Im Vordergrund der Behandlung des Morbus Paget steht der Einsatz antiresorpti ver Wirkstoffe, insbesondere von Bisphosphona ten. Zusätzlich ist häufig eine symptomatische Therapie mit analgetischen, antiphlogistischen bzw. antineuropathischen Wirkstoffen angezeigt. Vorgestellt wird ein Patient mit polyostotischem Morbus Paget der Mandibula und des Thorax.
SWISS DENTAL JOURNAL SSO
Title: Morbus Paget des Unterkiefers
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Der Morbus Paget ist eine verbreitete, progre diente Knochenerkrankung unklarer Ätiologie.
Charakteristisch ist ein Umbau von regulären Skelettarealen in hypervaskularisierten Knochen verminderter Dichte.
Zu den häufigsten Sympto men zählen Knochenschmerzen, welche eine Fol ge der periostalen Reizung infolge des gesteiger ten Stoffwechsels sind.
Gleichwohl kann die Erkrankung asymptomatisch verlaufen.
In diesen Fällen können auffällige radiologische Befunde oder eine exzessiv erhöhte alkalische Phosphata se zur Diagnose führen.
In den meisten Fällen wird die Erkrankung zufällig entdeckt.
Der Al tersgipfel der Erkrankung liegt bei circa 50 Jah ren, wobei das männliche Geschlecht bevorzugt befallen wird.
Der Morbus Paget kann in isolierten (monostotisch) ebenso wie in multiplen Skelett arealen (polyostotisch) auftreten.
Typische Loka lisationen sind Becken, Femur und Lendenwirbel säule, weniger häufig sind Schädel und Tibia betroffen.
Im KopfHalsBereich sind Läsionen des Hirnschädels häufiger also solche in Ober bzw.
Unterkiefer.
Im Vordergrund der Behandlung des Morbus Paget steht der Einsatz antiresorpti ver Wirkstoffe, insbesondere von Bisphosphona ten.
Zusätzlich ist häufig eine symptomatische Therapie mit analgetischen, antiphlogistischen bzw.
antineuropathischen Wirkstoffen angezeigt.
Vorgestellt wird ein Patient mit polyostotischem Morbus Paget der Mandibula und des Thorax.
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