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Huber, Wolfgang (2022). Menschen, Götter und Maschinen. Eine Ethik der Digitalisierung. München: C.H. Beck. 207 S., 18,00 €.

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Huber, Wolfgang (2022). Menschen, Götter und Maschinen. Eine Ethik der Digitalisierung. München: C.H. Beck. 207 S., 18,00 €. „Der digitale Wandel ist nicht nur in seiner technischen Dynamik, sondern auch in seiner ethischen Brisanz eine der enormen Herausforderungen unserer Zeit“. Theologie-Professor Wolfgang Huber befasst sich in seiner wissenschaftlich-ethischen Publikation mit einer Ethik der Digitalisierung. Die acht Kapitel sind ein Plädoyer, den Menschen und nicht die Technik in den Mittelpunkt des Diskurses über technische und soziale Entwicklungen der Digitalisierung zu stellen. Verantwortungsbewusstes Handeln angesichts der Digitalisierung ist der rote Faden in Hubers Ausführungen, bei denen er sich unter anderem auf den israelischen Historiker Yuval Noah Harari, den Oxforder Philosophen und Medienkritiker Luciano Floridi oder den Soziologen Max Weber und dessen Verantwortungsethik bezieht. Der Mensch muss sich verantwortlich wissen, was technische Instrumente bewirken. Ein Tenor: „Die Herrschaft des Menschen über seine Werkzeuge schließt die Verantwortung für die Zwecke ein, denen sie dienen sollen“ (S. 41). Das impliziert unter anderem, dass Kinder mit dem Medienkonsum nicht allein gelassen werden, Mediennutzende die Souveränität über Technologien behalten oder diese zurückgewinnen. Huber arbeitet heraus, dass viele Menschen mit dem von der Digitalisierung vorgegebenen Tempo nicht mehr mithalten können. Er dokumentiert, inwieweit Technologie-Entwicklungen das gesamte Leben in Arbeit und Alltag verändern und dies angesichts des Schutzes der Menschenwürde eine Herausforderung für den medien- sowie digitalethischen Diskurs darstellt. Wie der Umgang mit im Netz zu beobachtenden, sinkenden Hemmschwellen, die mit Cybermobbing, -stalking und Hate Speech in massive digitale Gewalt münden. 1Medientipp dazu: Gespräch mit Andreas Brönte: nachtlinie. Von einer Ethik der Digitalisierung, Mediathek, Bayerischer Rundfunk.
Title: Huber, Wolfgang (2022). Menschen, Götter und Maschinen. Eine Ethik der Digitalisierung. München: C.H. Beck. 207 S., 18,00 €.
Description:
Huber, Wolfgang (2022).
Menschen, Götter und Maschinen.
Eine Ethik der Digitalisierung.
München: C.
H.
Beck.
207 S.
, 18,00 €.
„Der digitale Wandel ist nicht nur in seiner technischen Dynamik, sondern auch in seiner ethischen Brisanz eine der enormen Herausforderungen unserer Zeit“.
Theologie-Professor Wolfgang Huber befasst sich in seiner wissenschaftlich-ethischen Publikation mit einer Ethik der Digitalisierung.
Die acht Kapitel sind ein Plädoyer, den Menschen und nicht die Technik in den Mittelpunkt des Diskurses über technische und soziale Entwicklungen der Digitalisierung zu stellen.
Verantwortungsbewusstes Handeln angesichts der Digitalisierung ist der rote Faden in Hubers Ausführungen, bei denen er sich unter anderem auf den israelischen Historiker Yuval Noah Harari, den Oxforder Philosophen und Medienkritiker Luciano Floridi oder den Soziologen Max Weber und dessen Verantwortungsethik bezieht.
Der Mensch muss sich verantwortlich wissen, was technische Instrumente bewirken.
Ein Tenor: „Die Herrschaft des Menschen über seine Werkzeuge schließt die Verantwortung für die Zwecke ein, denen sie dienen sollen“ (S.
41).
Das impliziert unter anderem, dass Kinder mit dem Medienkonsum nicht allein gelassen werden, Mediennutzende die Souveränität über Technologien behalten oder diese zurückgewinnen.
Huber arbeitet heraus, dass viele Menschen mit dem von der Digitalisierung vorgegebenen Tempo nicht mehr mithalten können.
Er dokumentiert, inwieweit Technologie-Entwicklungen das gesamte Leben in Arbeit und Alltag verändern und dies angesichts des Schutzes der Menschenwürde eine Herausforderung für den medien- sowie digitalethischen Diskurs darstellt.
Wie der Umgang mit im Netz zu beobachtenden, sinkenden Hemmschwellen, die mit Cybermobbing, -stalking und Hate Speech in massive digitale Gewalt münden.
1Medientipp dazu: Gespräch mit Andreas Brönte: nachtlinie.
Von einer Ethik der Digitalisierung, Mediathek, Bayerischer Rundfunk.

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