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Mutter-Tochter Erfahrungen im Migrationskontext

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Innerhalb der Migrationsforschung sind die Einflüsse von familiären Beziehungen auf die Identität und bei der Bewältigung der Gestaltung neuer Lebenswege noch immer eher wenig im Fokus. Vielfach werden Probleme und Konflikte zwischen migrantischen Müttern und Töchtern orientalisiert. Auch wird debattiert, wie die Deutschkenntnisse der migrantischen Eltern, hier insbesondere der Mütter, sich auf den Schulerfolg auswirken (Goddar 1998). Um differenzierter mehr darüber zu erfahren, welche Rolle Entscheidungsmuster in der Erziehung spielen und wie sie die Lebenswege der migrantischen Kinder prägen, werden im vorliegenden Beitrag anhand eines Gesprächs mit meiner Mutter, die in der Türkei geboren ist und als Jugendliche nach Westdeutschland migrierte, die Entscheidungsmomente für den Bildungsbereich in meiner Erziehung skizziert. Anhand dieses autobiographischen Materials sollen Erfahrungen von Müttern und Töchtern im Migrationskontext beleuchtet und exemplarisch gezeigt werden, wie wir gemeinsam und individuell mit den Veränderungen umgegangen sind. Daraus ergeben sich Hinweise darauf, wie migrantische Mädchen ihre Identität und Zugehörigkeit somit auch ihre Geschichte definieren und welche Entscheidungen aus welchen Gründen von migrantischen Müttern in der Erziehung getroffen werden. Mein Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für intergenerationale Dynamiken zu schaffen und die verschiedenen Wege zu einer erfolgreichen Bildungslaufbahn und damit gesellschaftlichen Partizipation zu beschreiben.
Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Title: Mutter-Tochter Erfahrungen im Migrationskontext
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Innerhalb der Migrationsforschung sind die Einflüsse von familiären Beziehungen auf die Identität und bei der Bewältigung der Gestaltung neuer Lebenswege noch immer eher wenig im Fokus.
Vielfach werden Probleme und Konflikte zwischen migrantischen Müttern und Töchtern orientalisiert.
Auch wird debattiert, wie die Deutschkenntnisse der migrantischen Eltern, hier insbesondere der Mütter, sich auf den Schulerfolg auswirken (Goddar 1998).
Um differenzierter mehr darüber zu erfahren, welche Rolle Entscheidungsmuster in der Erziehung spielen und wie sie die Lebenswege der migrantischen Kinder prägen, werden im vorliegenden Beitrag anhand eines Gesprächs mit meiner Mutter, die in der Türkei geboren ist und als Jugendliche nach Westdeutschland migrierte, die Entscheidungsmomente für den Bildungsbereich in meiner Erziehung skizziert.
Anhand dieses autobiographischen Materials sollen Erfahrungen von Müttern und Töchtern im Migrationskontext beleuchtet und exemplarisch gezeigt werden, wie wir gemeinsam und individuell mit den Veränderungen umgegangen sind.
Daraus ergeben sich Hinweise darauf, wie migrantische Mädchen ihre Identität und Zugehörigkeit somit auch ihre Geschichte definieren und welche Entscheidungen aus welchen Gründen von migrantischen Müttern in der Erziehung getroffen werden.
Mein Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für intergenerationale Dynamiken zu schaffen und die verschiedenen Wege zu einer erfolgreichen Bildungslaufbahn und damit gesellschaftlichen Partizipation zu beschreiben.

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