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Diabetes mellitus Typ 2 bei Kindern und Jugendlichen
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ZusammenfassungDie Inzidenz des Diabetes mellitus Typ 2 (T2DM) bei Kindern und Jugendlichen ist ansteigend. Modifizierbare Risikofaktoren sind Übergewicht/Adipositas, mangelnde Bewegung sowie eine ungesunde, fett- und zuckerreiche Ernährung. Pathophysiologisch liegt einem T2DM eine progrediente Insulinresistenz und final ein Versagen der Betazellfunktion mit Erliegen der Insulinausschüttung zugrunde. Vaskuläre und metabolische Folgeerkrankungen (arterielle Hypertonie, Nephropathie, Retinopathie, Neuropathie, Dyslipidämie) treten deutlich früher und häufiger auf als bei Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 oder bei älteren Erkrankten mit T2DM. Dies unterstreicht die Wichtigkeit der Prävention und des Screenings von Risikogruppen (Adipositas, Zeichen einer Insulinresistenz, Verwandte mit T2DM, Ethnie). Bei Diagnosestellung soll parallel zu einer Lebensstiloptimierung eine medikamentöse Therapie begonnen werden. Bis vor 6 Jahren waren nur Metformin und Insulin zugelassen. Seither wurden die GLP-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1: „glucagon-like peptide-1“) Liraglutid und Dulaglutid sowie die SGLT-2-Inhibitoren (SGLT-2: „sodium glucose linked transporter 2“) Dapagliflozin und Empagliflozin zugelassen. Bei extrem adipösen Kindern und Jugendlichen mit medikamentös nicht einstellbarem T2DM ist die bariatrische Chirurgie eine therapeutische Option.
Title: Diabetes mellitus Typ 2 bei Kindern und Jugendlichen
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ZusammenfassungDie Inzidenz des Diabetes mellitus Typ 2 (T2DM) bei Kindern und Jugendlichen ist ansteigend.
Modifizierbare Risikofaktoren sind Übergewicht/Adipositas, mangelnde Bewegung sowie eine ungesunde, fett- und zuckerreiche Ernährung.
Pathophysiologisch liegt einem T2DM eine progrediente Insulinresistenz und final ein Versagen der Betazellfunktion mit Erliegen der Insulinausschüttung zugrunde.
Vaskuläre und metabolische Folgeerkrankungen (arterielle Hypertonie, Nephropathie, Retinopathie, Neuropathie, Dyslipidämie) treten deutlich früher und häufiger auf als bei Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 oder bei älteren Erkrankten mit T2DM.
Dies unterstreicht die Wichtigkeit der Prävention und des Screenings von Risikogruppen (Adipositas, Zeichen einer Insulinresistenz, Verwandte mit T2DM, Ethnie).
Bei Diagnosestellung soll parallel zu einer Lebensstiloptimierung eine medikamentöse Therapie begonnen werden.
Bis vor 6 Jahren waren nur Metformin und Insulin zugelassen.
Seither wurden die GLP-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1: „glucagon-like peptide-1“) Liraglutid und Dulaglutid sowie die SGLT-2-Inhibitoren (SGLT-2: „sodium glucose linked transporter 2“) Dapagliflozin und Empagliflozin zugelassen.
Bei extrem adipösen Kindern und Jugendlichen mit medikamentös nicht einstellbarem T2DM ist die bariatrische Chirurgie eine therapeutische Option.
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