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Titelei/Inhaltsverzeichnis
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Grenzüberschreitende Krisen setzen internationale Organisationen unter Druck. Gleichzeitig vermutet die Forschung, dass informelle intergouvernementale Organisationen (IIGOs) besonders für das Krisenmanagement geeignet sind und unterstellt einen Zusammenhang zwischen Krisen und Informalität. Jedoch führt nicht jede Krise zu IIGO-Krisenmanagement. Auch fehlt bislang eine detaillierte Theoretisierung des Zusammenhangs. Dieser Beitrag diskutiert daher die Eignung von IIGOs für die Bearbeitung grenzüberschreitender Krisen und fragt nach den Bedingungen, unter denen Staaten in Krisensituationen durch IIGOs agieren. Eine Gegenüberstellung der funktionalen Anforderungen von Krisen und der institutionellen Eigenschaften von IIGOs untermauert ihre grundsätzliche Eignung zur Krisenbearbeitung. Darauf aufbauend entwickelt der Beitrag das Argument, dass der Einsatz von IIGOs in Krisen von der Handlungsfähigkeit formaler intergouvernementaler Organisationen (FIGOs) in den betroffenen Politikfeldern abhängt. Staaten greifen in Krisen auf IIGOs zurück, wenn FIGOs aufgrund fehlender Ressourcen, unklarer Zuständigkeiten oder interner Blockaden handlungsunfähig sind. Indem sie Probleme im formalen Organisationsgefüge kompensieren, können IIGOs in Krisen Druck von FIGOs nehmen.
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Grenzüberschreitende Krisen setzen internationale Organisationen unter Druck.
Gleichzeitig vermutet die Forschung, dass informelle intergouvernementale Organisationen (IIGOs) besonders für das Krisenmanagement geeignet sind und unterstellt einen Zusammenhang zwischen Krisen und Informalität.
Jedoch führt nicht jede Krise zu IIGO-Krisenmanagement.
Auch fehlt bislang eine detaillierte Theoretisierung des Zusammenhangs.
Dieser Beitrag diskutiert daher die Eignung von IIGOs für die Bearbeitung grenzüberschreitender Krisen und fragt nach den Bedingungen, unter denen Staaten in Krisensituationen durch IIGOs agieren.
Eine Gegenüberstellung der funktionalen Anforderungen von Krisen und der institutionellen Eigenschaften von IIGOs untermauert ihre grundsätzliche Eignung zur Krisenbearbeitung.
Darauf aufbauend entwickelt der Beitrag das Argument, dass der Einsatz von IIGOs in Krisen von der Handlungsfähigkeit formaler intergouvernementaler Organisationen (FIGOs) in den betroffenen Politikfeldern abhängt.
Staaten greifen in Krisen auf IIGOs zurück, wenn FIGOs aufgrund fehlender Ressourcen, unklarer Zuständigkeiten oder interner Blockaden handlungsunfähig sind.
Indem sie Probleme im formalen Organisationsgefüge kompensieren, können IIGOs in Krisen Druck von FIGOs nehmen.
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