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Macht Zucker krank? Wie viel Zucker macht krank?
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ZusammenfassungZusammenhänge zwischen Zuckerkonsum und dem Risiko chronischer Krankheiten wurde in den letzten Jahren von einer Vielzahl von Studien untersucht. Dabei sind besonders prospektiv angelegte Studien aussagekräftig. Wichtiger Punkt bei der Bewertung kommt dabei der Bedeutung von Zucker in der Ernährung und dem Körpergewicht zu, welches für viele Krankheiten einen Risikofaktor darstellt.Der Konsum zuckergesüßter Getränke führt hier zu einem Gewichtsanstieg. Dazu gibt es überzeugende Evidenz aus Beobachtungsstudien, aber gerade auch aus randomisierten kontrollierten Interventionsstudien. Obwohl diese Zusammenhänge in einer erheblichen Anzahl systematischer Übersichtsarbeiten beurteilt wurden, gibt es eine erhebliche Abweichung in der Interpretation der Studienergebnisse in Abhängigkeit von Interessenkonflikten der Autoren.Der Konsum zuckergesüßter Getränke ist mit einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes verbunden. Obwohl initial die meisten Studien aus dem US-amerikanischen Raum stammten, konnte dieser Zusammenhang auch in Europa beobachtet werden. Zudem ist der Konsum zuckergesüßter Getränke auch mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD) verbunden. Eine „sichere“ Menge gibt es prinzipiell nicht – das Risiko dieser Erkrankungen steigt mit höherer Dosis eher stetig an.Es gibt keine deutlichen Anhaltspunkte, dass der Verzehr anderer zuckerreicher Lebensmittel das Risiko chronischer Krankheiten erhöht. Zum Teil gibt es laut der Kohlenhydratleitlinie der DGE Evidenz für einen fehlenden Zusammenhang (z. B. mit der Gesamtmenge der zugeführten Mono- und Disaccharide und dem Diabetesrisiko). Teilweise gibt es keine ausreichende Datengrundlage, die eine Bewertung ermöglichen würde. Überraschend sind zum Teil Ergebnisse von Kohortenstudien, die eine Risikosenkung mit einem relativ hohen Verzehr zuckerreicher Lebensmittel wie Kuchen und Kekse nahelegen. Wahrscheinlich sind derartige Beobachtungen allerdings ein Artefakt von Misreporting der Studienteilnehmer.
Title: Macht Zucker krank? Wie viel Zucker macht krank?
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ZusammenfassungZusammenhänge zwischen Zuckerkonsum und dem Risiko chronischer Krankheiten wurde in den letzten Jahren von einer Vielzahl von Studien untersucht.
Dabei sind besonders prospektiv angelegte Studien aussagekräftig.
Wichtiger Punkt bei der Bewertung kommt dabei der Bedeutung von Zucker in der Ernährung und dem Körpergewicht zu, welches für viele Krankheiten einen Risikofaktor darstellt.
Der Konsum zuckergesüßter Getränke führt hier zu einem Gewichtsanstieg.
Dazu gibt es überzeugende Evidenz aus Beobachtungsstudien, aber gerade auch aus randomisierten kontrollierten Interventionsstudien.
Obwohl diese Zusammenhänge in einer erheblichen Anzahl systematischer Übersichtsarbeiten beurteilt wurden, gibt es eine erhebliche Abweichung in der Interpretation der Studienergebnisse in Abhängigkeit von Interessenkonflikten der Autoren.
Der Konsum zuckergesüßter Getränke ist mit einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes verbunden.
Obwohl initial die meisten Studien aus dem US-amerikanischen Raum stammten, konnte dieser Zusammenhang auch in Europa beobachtet werden.
Zudem ist der Konsum zuckergesüßter Getränke auch mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD) verbunden.
Eine „sichere“ Menge gibt es prinzipiell nicht – das Risiko dieser Erkrankungen steigt mit höherer Dosis eher stetig an.
Es gibt keine deutlichen Anhaltspunkte, dass der Verzehr anderer zuckerreicher Lebensmittel das Risiko chronischer Krankheiten erhöht.
Zum Teil gibt es laut der Kohlenhydratleitlinie der DGE Evidenz für einen fehlenden Zusammenhang (z.
B.
mit der Gesamtmenge der zugeführten Mono- und Disaccharide und dem Diabetesrisiko).
Teilweise gibt es keine ausreichende Datengrundlage, die eine Bewertung ermöglichen würde.
Überraschend sind zum Teil Ergebnisse von Kohortenstudien, die eine Risikosenkung mit einem relativ hohen Verzehr zuckerreicher Lebensmittel wie Kuchen und Kekse nahelegen.
Wahrscheinlich sind derartige Beobachtungen allerdings ein Artefakt von Misreporting der Studienteilnehmer.
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