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La commercialisation de la recherche

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Kommerzialisierung von Forschung. Die Kommerzialisierung universitärer Forschungsergebnisse stellt kein völlig neues Phänomen dar. Dennoch kann man seit etwa dreißig Jahren ihren deutlichen Anstieg in den Industrieländern und besonders in Nordamerika feststellen. Die Vereinigten Staaten spielen hierbei deutlich die Rolle eines Motors: in der Sorge um die bedrohte wirtschaftliche und technologische Vorrangstellung haben die Bundesbehörden fruh Werkzeuge entwickelt, um das Innovationspotential der Universitäten systematischer auszubeuten: u. a. ist hier die Gesetzgebung zum intellektuellen Eigentum von Wissenschaftlern zu nennen, wie das Gesetz Stevenson-Wydler oder das Gesetz Bayh-Dole. Die Erfahrung der amerikanischen Universitäten und das Gesetz Bayh-Dole sind inzwischen überall eine unbestrittene Bezugsgröße manche sagen von unbezwingbarem Zauber — ohne dass dies immer genauer geprüft würde. Die Folgen des BayhDole-Act zur Beförderung des Technologietransfers in den Universitäten sind jedoch nie eingehender untersucht worden, obwohl sie es verdient hätten, besonders weil einige Länder, inspiriert vom amerikanischen Beispiel und uberzeugt von der Effizienz der amerikanischen Gesetzgebung, versuchen, eigene gesetzliche Rahmenbedingungen an den amerikanischen Gesetzen zu orientieren. Die kanadische Situation erlaubt hierzu wichtige Antworten. Gestützt auf die Untersuchung des von der Association of University Technology Managers (AUTM) veröffentlichten Zahlenmaterials erlaubt dieser Aufsatz nicht nur die Aussage, dass sich die Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen in Kanada ohne die Entwicklung einer spezifischen Gesetzgebung entwickelt hat, sondern auch, dass die kanadischen Institutionen in diesem Bereich unter Berucksichtigung der verschiedenen Gröfienordnung eine den amerikanischen Universitäten durchaus vergleichbare Dynamik an den Tag legen. Dies belegt, dass die Auswirkungen des Bayh-Dole-Gesetzes weit uberschätzt werden. Abschließend wird aufgezeigt, warum trotz der empirischen Belege dieser Regierungsinitiative eine solche Bedeutung beigemessen wurde.
Title: La commercialisation de la recherche
Description:
Kommerzialisierung von Forschung.
Die Kommerzialisierung universitärer Forschungsergebnisse stellt kein völlig neues Phänomen dar.
Dennoch kann man seit etwa dreißig Jahren ihren deutlichen Anstieg in den Industrieländern und besonders in Nordamerika feststellen.
Die Vereinigten Staaten spielen hierbei deutlich die Rolle eines Motors: in der Sorge um die bedrohte wirtschaftliche und technologische Vorrangstellung haben die Bundesbehörden fruh Werkzeuge entwickelt, um das Innovationspotential der Universitäten systematischer auszubeuten: u.
a.
ist hier die Gesetzgebung zum intellektuellen Eigentum von Wissenschaftlern zu nennen, wie das Gesetz Stevenson-Wydler oder das Gesetz Bayh-Dole.
Die Erfahrung der amerikanischen Universitäten und das Gesetz Bayh-Dole sind inzwischen überall eine unbestrittene Bezugsgröße manche sagen von unbezwingbarem Zauber — ohne dass dies immer genauer geprüft würde.
Die Folgen des BayhDole-Act zur Beförderung des Technologietransfers in den Universitäten sind jedoch nie eingehender untersucht worden, obwohl sie es verdient hätten, besonders weil einige Länder, inspiriert vom amerikanischen Beispiel und uberzeugt von der Effizienz der amerikanischen Gesetzgebung, versuchen, eigene gesetzliche Rahmenbedingungen an den amerikanischen Gesetzen zu orientieren.
Die kanadische Situation erlaubt hierzu wichtige Antworten.
Gestützt auf die Untersuchung des von der Association of University Technology Managers (AUTM) veröffentlichten Zahlenmaterials erlaubt dieser Aufsatz nicht nur die Aussage, dass sich die Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen in Kanada ohne die Entwicklung einer spezifischen Gesetzgebung entwickelt hat, sondern auch, dass die kanadischen Institutionen in diesem Bereich unter Berucksichtigung der verschiedenen Gröfienordnung eine den amerikanischen Universitäten durchaus vergleichbare Dynamik an den Tag legen.
Dies belegt, dass die Auswirkungen des Bayh-Dole-Gesetzes weit uberschätzt werden.
Abschließend wird aufgezeigt, warum trotz der empirischen Belege dieser Regierungsinitiative eine solche Bedeutung beigemessen wurde.

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