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Über die bei chemischen Reaktionen auftretenden Nebel. II. Über die Absorption chemischer Nebel
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AbstractDie Abhängigkeit der Absorption feuchter und trockener chemischer Nebel von der Elektrolytkonzentration bzw. vom Dampfdruck der vorgelegten wäßrigen Lösungen wurde an einigen Beispielen untersucht. Es zeigte sich, daß für die Absorption trockener chemischer Nebel („kolloider Stäube”︁) die Wasserdampftension der vorgeschalteten Lösungen von ausschlaggebender Bedeutung ist. Die Kurve der Abhängigkeit des Absorptionsvermögens der Schwefelsäure gegenüber trockenen Schwefeltrioxydnebeln von ihrer Konzentration läuft ihrer Siedepunktskurve vollkommen parallel. Diese Beziehung ist aber nicht der Schwefelsäure eigentümlich. Denn ebenso wird auch Ammoniumchlorid in Form kolloiden Staubes von vorgelegten wäßrigen Lösungen (Ammoniumchlorid‐ und Calcium‐chloridlösungen) um so besser absorbiert, je konzentrierter diese sind, je niedriger also ihre Wasserdampftension ist. Ganz anders verhalten sich die Lösungen gegenüber den entsprechenden feuchten Nebeln. Diese werden im allgemeinen um so schlechter absorbiert, je größer die Konzentration der vorgelegten Lösung ist. Nur scheinen Lösungen von ziemlich geringer Konzentration (etwa unterhalb 5%) die in ihnen gelösten Stoffe auch in Form feuchter Nebel besser als reines Wasser zu absorbieren.
Title: Über die bei chemischen Reaktionen auftretenden Nebel. II. Über die Absorption chemischer Nebel
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AbstractDie Abhängigkeit der Absorption feuchter und trockener chemischer Nebel von der Elektrolytkonzentration bzw.
vom Dampfdruck der vorgelegten wäßrigen Lösungen wurde an einigen Beispielen untersucht.
Es zeigte sich, daß für die Absorption trockener chemischer Nebel („kolloider Stäube”︁) die Wasserdampftension der vorgeschalteten Lösungen von ausschlaggebender Bedeutung ist.
Die Kurve der Abhängigkeit des Absorptionsvermögens der Schwefelsäure gegenüber trockenen Schwefeltrioxydnebeln von ihrer Konzentration läuft ihrer Siedepunktskurve vollkommen parallel.
Diese Beziehung ist aber nicht der Schwefelsäure eigentümlich.
Denn ebenso wird auch Ammoniumchlorid in Form kolloiden Staubes von vorgelegten wäßrigen Lösungen (Ammoniumchlorid‐ und Calcium‐chloridlösungen) um so besser absorbiert, je konzentrierter diese sind, je niedriger also ihre Wasserdampftension ist.
Ganz anders verhalten sich die Lösungen gegenüber den entsprechenden feuchten Nebeln.
Diese werden im allgemeinen um so schlechter absorbiert, je größer die Konzentration der vorgelegten Lösung ist.
Nur scheinen Lösungen von ziemlich geringer Konzentration (etwa unterhalb 5%) die in ihnen gelösten Stoffe auch in Form feuchter Nebel besser als reines Wasser zu absorbieren.
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