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Verbesserung der Phakotip-Geometrie bei der torsionalen Ultraschallphakoemulsifikation
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Zusammenfassung
Hintergrund Besonders harte Linsen stellen immer wieder eine Herausforderung bei der Phakoemulsifikation dar. In dieser prospektiven klinischen Untersuchung wurde eine Verbesserung der Phakotip-Geometrie bei der torsionalen Phakoemulsifikation bei fortgeschrittener Katarakt überprüft.
Patienten 100 Patienten mit einer mittleren bis harten Linsentrübung wurden 2 Gruppen zugeteilt. In Gruppe 1 (n = 50) wurde bei der Phakoemulsifikation der Kelman®-Phakotip (Alcon) verwendet, während in Gruppe 2 (n = 50) eine modifizierte Handstückgeometrie (Intrepid® Balanced Tipp, Alcon) eingesetzt wurde. In beiden Gruppen wurde die Kapsel bei Bedarf mit Trypanblau angefärbt. Verglichen wurden die Energiebilanz (in s%; englisch: cumulative dissipated energy), die präoperative Sehkraft und mögliche Komplikationen.
Ergebnisse Der präoperative Visus lag in der Kelman-Tipp-Gruppe bei 0,11 ± 0,16 (Dezimal; Mittelwert ± Standardabweichung) und in der Intrepid-Balanced-Tipp-Gruppe bei 0,10 ± 0,14 (p > 0,05). Die Energiebilanz war in der Kelman-Tipp-Gruppe mit durchschnittlich 43,38 ± 21,84 s% höher als in der Intrepid-Balanced-Tipp-Gruppe, in der im Mittel 21,55 ± 13,25 s% gemessen wurden. Dieser Unterschied war signifikant zwischen den Gruppen (p < 0,001). Der intraoperative Verlauf gestaltete sich komplikationslos, es kam zu keiner Kapselruptur oder kornealen Verbrennungen.
Schlussfolgerung Die Verbesserung der Handstückgeometrie mit dem Intrepid Balanced Tipp ermöglichte eine deutliche Verringerung der eingesetzten Phakoemulsifikationsenergie. Dies ist bei fortgeschrittenen Linsentrübungen besonders vorteilhaft.
Georg Thieme Verlag KG
Title: Verbesserung der Phakotip-Geometrie bei der torsionalen Ultraschallphakoemulsifikation
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Zusammenfassung
Hintergrund Besonders harte Linsen stellen immer wieder eine Herausforderung bei der Phakoemulsifikation dar.
In dieser prospektiven klinischen Untersuchung wurde eine Verbesserung der Phakotip-Geometrie bei der torsionalen Phakoemulsifikation bei fortgeschrittener Katarakt überprüft.
Patienten 100 Patienten mit einer mittleren bis harten Linsentrübung wurden 2 Gruppen zugeteilt.
In Gruppe 1 (n = 50) wurde bei der Phakoemulsifikation der Kelman®-Phakotip (Alcon) verwendet, während in Gruppe 2 (n = 50) eine modifizierte Handstückgeometrie (Intrepid® Balanced Tipp, Alcon) eingesetzt wurde.
In beiden Gruppen wurde die Kapsel bei Bedarf mit Trypanblau angefärbt.
Verglichen wurden die Energiebilanz (in s%; englisch: cumulative dissipated energy), die präoperative Sehkraft und mögliche Komplikationen.
Ergebnisse Der präoperative Visus lag in der Kelman-Tipp-Gruppe bei 0,11 ± 0,16 (Dezimal; Mittelwert ± Standardabweichung) und in der Intrepid-Balanced-Tipp-Gruppe bei 0,10 ± 0,14 (p > 0,05).
Die Energiebilanz war in der Kelman-Tipp-Gruppe mit durchschnittlich 43,38 ± 21,84 s% höher als in der Intrepid-Balanced-Tipp-Gruppe, in der im Mittel 21,55 ± 13,25 s% gemessen wurden.
Dieser Unterschied war signifikant zwischen den Gruppen (p < 0,001).
Der intraoperative Verlauf gestaltete sich komplikationslos, es kam zu keiner Kapselruptur oder kornealen Verbrennungen.
Schlussfolgerung Die Verbesserung der Handstückgeometrie mit dem Intrepid Balanced Tipp ermöglichte eine deutliche Verringerung der eingesetzten Phakoemulsifikationsenergie.
Dies ist bei fortgeschrittenen Linsentrübungen besonders vorteilhaft.
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