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Identitätsbildung im mehrsprachigen Raum
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Bei verbalen Begegnungen zwischen Menschen ist der jeweilige Name der Person der erste Marker der Identität. Durch die Definition mit dem Namen der eigenen Person identifiziert sich der Mensch und isoliert sich gleichzeitig von der Menge. Im Laufe einer Kommunikation füllt sich der Name mit der Identität der Person. Sprachliche Merkmale des Inhalts und der Struktur wiederum belegen die Identität sprachbedingt. Diese Inhalte und Strukturen werden bei jedem kommunikativen Akt aufs Neue gebildet. Auch soziologische Befunde legen nahe, dass Identität nichts Starres, sondern ein sich ständig wandelndes Phänomen darstellt, welches sich auch bei jeder zwischenmenschlichen Begegnung neu strukturiert. Dies führt zu dem Schluss, dass sich die menschliche Identität über Sprache manifestiert. Doch kommt hier die Frage auf, welche Erscheinungsformen dieser Prozess bei bilingual oder gar multilingualen Individuen aufweist? Betrachtet man die Sprache als überwiegenden und umfangreichsten Kulturträger, spiegelt sich durch sie geförderte Kultur auch in der Identität der Person, die ihrer mächtig ist. Wenn also jemand mehrere Sprachen spricht, gehört er/sie dann auch mehreren Kulturen gleichzeitig an? Kann hier dann auch von mehreren Identitäten gesprochen werden? Inwiefern beeinflusst Sprache die Identität? Wenn dem so ist, gibt es eine ID1 und ID2? Sprechen wir anders und mit dem entsprechenden kulturellen Hintergrund, wenn wir in einer anderen Sprache sprechen? Diese Studie sucht nach Antworten auf diese und ähnliche Fragen unter den Aspekten, die die Psycholinguistik und Neurolinguistik zu diesem Untersuchungsgegenstand einbringen.
BAYTEREK Journal of International Academic Research
Title: Identitätsbildung im mehrsprachigen Raum
Description:
Bei verbalen Begegnungen zwischen Menschen ist der jeweilige Name der Person der erste Marker der Identität.
Durch die Definition mit dem Namen der eigenen Person identifiziert sich der Mensch und isoliert sich gleichzeitig von der Menge.
Im Laufe einer Kommunikation füllt sich der Name mit der Identität der Person.
Sprachliche Merkmale des Inhalts und der Struktur wiederum belegen die Identität sprachbedingt.
Diese Inhalte und Strukturen werden bei jedem kommunikativen Akt aufs Neue gebildet.
Auch soziologische Befunde legen nahe, dass Identität nichts Starres, sondern ein sich ständig wandelndes Phänomen darstellt, welches sich auch bei jeder zwischenmenschlichen Begegnung neu strukturiert.
Dies führt zu dem Schluss, dass sich die menschliche Identität über Sprache manifestiert.
Doch kommt hier die Frage auf, welche Erscheinungsformen dieser Prozess bei bilingual oder gar multilingualen Individuen aufweist? Betrachtet man die Sprache als überwiegenden und umfangreichsten Kulturträger, spiegelt sich durch sie geförderte Kultur auch in der Identität der Person, die ihrer mächtig ist.
Wenn also jemand mehrere Sprachen spricht, gehört er/sie dann auch mehreren Kulturen gleichzeitig an? Kann hier dann auch von mehreren Identitäten gesprochen werden? Inwiefern beeinflusst Sprache die Identität? Wenn dem so ist, gibt es eine ID1 und ID2? Sprechen wir anders und mit dem entsprechenden kulturellen Hintergrund, wenn wir in einer anderen Sprache sprechen? Diese Studie sucht nach Antworten auf diese und ähnliche Fragen unter den Aspekten, die die Psycholinguistik und Neurolinguistik zu diesem Untersuchungsgegenstand einbringen.
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