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Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Überholabständen von Kraftfahrzeugen zu Radfahrenden und Fahrradinfrastrukturmerkmalen anhand von OpenBikeSensor- und OpenStreetMap-Daten aus Berlin und Brandenburg
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Sowohl das Bundesverkehrsministerium als auch das Verkehrsministerium Brandenburgs haben sich das Ziel gesetzt, den Anteil des Radverkehrs von 2017 bis 2030 zu verdoppeln. Ein wichtiger Faktor bei der Wahl des Fahrrads als Verkehrsmittel ist die subjektive Sicherheit. Diese wird stark beeinflusst durch Überholvorgänge von Kraftfahrzeugen. Seit 2020 ist in der Straßenverkehrs-Ordnung ein Mindestabstand von 1,50 m festgesetzt, den Kraftfahrzeuge innerorts beim Überholen von Radfahrenden einhalten müssen. In Forschungsarbeiten zum Überholverhalten zeigte sich, dass dieser Abstand häufig unterschritten wird und dass die Infrastruktur einen Einfluss auf den Überholabstand hat. Mit dem Überholabstandsmessgerät „OpenBikeSensor“ wurden in den letzten Jahren über 270.000 Überholvorgänge erfasst. Um die Daten auszuwerten zu können, müssen die Informationen zur Infrastruktur am Ort des Überholvorgangs aus einer anderen Quelle gewonnen werden. Ziel dieser Arbeit war herauszufinden, inwieweit die ebenfalls frei verfügbaren Daten aus der OpenStreetMap dafür geeignet sind. Dafür wurde einerseits eine Recherche im OpenStreetMap-Wiki durchgeführt, in welchem dokumentiert ist, wie Objekte zu erfassen sind. Andererseits wurden die für Berlin und Brandenburg verfügbaren Daten aus OpenBikeSensoren und der OpenStreetMap miteinander verknüpft und ausgewertet. Um die Güte von Auswertungsergebnissen einschätzen zu können, wurden sechs Analysen aus anderen Forschungsarbeiten nachvollzogen. Es zeigte sich, dass erreichbare Ergebnisse eine gute Vergleichbarkeit mit den Ergebnissen anderer Forschungen aufweisen, wenn eine hohe Anzahl von Überholvorgängen und eine detaillierte Beschreibung der untersuchten Infrastruktur vorliegen, und dass die kombinierten Daten weitreichende Analysen ermöglichen können. Die wesentliche Einschränkung liegt darin, dass für viele Straßen noch keine ausreichende Beschreibung in der OpenStreetMap verfügbar ist. Eine Tendenz zur Zunahme dieser Informationen war erkennbar.
Title: Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Überholabständen von Kraftfahrzeugen zu Radfahrenden und Fahrradinfrastrukturmerkmalen anhand von OpenBikeSensor- und OpenStreetMap-Daten aus Berlin und Brandenburg
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Sowohl das Bundesverkehrsministerium als auch das Verkehrsministerium Brandenburgs haben sich das Ziel gesetzt, den Anteil des Radverkehrs von 2017 bis 2030 zu verdoppeln.
Ein wichtiger Faktor bei der Wahl des Fahrrads als Verkehrsmittel ist die subjektive Sicherheit.
Diese wird stark beeinflusst durch Überholvorgänge von Kraftfahrzeugen.
Seit 2020 ist in der Straßenverkehrs-Ordnung ein Mindestabstand von 1,50 m festgesetzt, den Kraftfahrzeuge innerorts beim Überholen von Radfahrenden einhalten müssen.
In Forschungsarbeiten zum Überholverhalten zeigte sich, dass dieser Abstand häufig unterschritten wird und dass die Infrastruktur einen Einfluss auf den Überholabstand hat.
Mit dem Überholabstandsmessgerät „OpenBikeSensor“ wurden in den letzten Jahren über 270.
000 Überholvorgänge erfasst.
Um die Daten auszuwerten zu können, müssen die Informationen zur Infrastruktur am Ort des Überholvorgangs aus einer anderen Quelle gewonnen werden.
Ziel dieser Arbeit war herauszufinden, inwieweit die ebenfalls frei verfügbaren Daten aus der OpenStreetMap dafür geeignet sind.
Dafür wurde einerseits eine Recherche im OpenStreetMap-Wiki durchgeführt, in welchem dokumentiert ist, wie Objekte zu erfassen sind.
Andererseits wurden die für Berlin und Brandenburg verfügbaren Daten aus OpenBikeSensoren und der OpenStreetMap miteinander verknüpft und ausgewertet.
Um die Güte von Auswertungsergebnissen einschätzen zu können, wurden sechs Analysen aus anderen Forschungsarbeiten nachvollzogen.
Es zeigte sich, dass erreichbare Ergebnisse eine gute Vergleichbarkeit mit den Ergebnissen anderer Forschungen aufweisen, wenn eine hohe Anzahl von Überholvorgängen und eine detaillierte Beschreibung der untersuchten Infrastruktur vorliegen, und dass die kombinierten Daten weitreichende Analysen ermöglichen können.
Die wesentliche Einschränkung liegt darin, dass für viele Straßen noch keine ausreichende Beschreibung in der OpenStreetMap verfügbar ist.
Eine Tendenz zur Zunahme dieser Informationen war erkennbar.
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