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Die Senkungsreaktion bei Morbus Weili nebst einigen Gesichtspunkten zu ihrer differential‐diagnostischen Bedeutung
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Zusammenfassung.
In differentialdiagnostischer Absicht ist das Verhalten der Senkungsreaktion bei Morbus Weili und Hepatitis acuta untersucht worden.
Material: 36 sichere Fälle der Weilschen krankheit mit Ikterus. 69 unkimplizierte akute Hepatitiden, davon davon 22 epidemischen Charakters.
Im Weil‐Material ist die S. R. oft bereits in der ersten Krankheitswoche hoch, sie steigt dann weiter und kulminiert in der 5.–6. Krankheitswoche. Darauf fallen die Werte allmählich, haben aber noch nach 12 Wochen in keinem Fall die Norm wieder erreicht. In 2 von 8 spätuntersuchten Fallen ist nach 6 bzw. 10 1/2 Monaten normale S.R. konstatiert worden.—In gut der Hälfte der Fälle erreicht die S.R. irgendwann während der Krankheit Werte über 100 mm. Der höchste konstatierte Wert war 163 mm.
Im Hepatitismaterial—ziemlich gleichartig sowohl in den epidemischen als in den »Simplex»‐Fällen—ist die S. R. in der Regel normal oder leicht bis mässig beschleunigt und nur in vereinzelten Fallen hoch (über 40 mm). Die Wochenkurve zeigt kein ausgeprägtes Maximum. Höchster konstatierter, Wert 54 mm.
Eine Korrelation zwischen der Senkungsreaktion und den Bilirubinwerten, die ebenfalls registriert worden sind, hat sich in keiner Gruppe nachweisen lassen.
Der Verfasser Gruppe nachweisen lassen.
Normale S.R. schliesst Morbus Weili aus.
Leicht und mässig erhohte S.R.‐Werte findet man häufiger bei Hepatitiden.
Hohe S.R.‐Werte findet man häufiger bei der Weilschen Krankheit.
Sehr hohe S.R.‐Werte (über 100 mm) sprechen mit 100 %iger Wahrscheinlichkeit für die Weilsche Krankheit, wenn es sich nur um die differentialdiagnostische Abgrenzung gegen akute Hepatitis handelt.
Bei dunklen Krankheitsfällen ohne Ikterus mit hoher Senkungsreaktion ist die Möglichkeit der Weilschen Krankheit in Erwägung zu ziehen.
Title: Die Senkungsreaktion bei Morbus Weili nebst einigen Gesichtspunkten zu ihrer differential‐diagnostischen Bedeutung
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Zusammenfassung.
In differentialdiagnostischer Absicht ist das Verhalten der Senkungsreaktion bei Morbus Weili und Hepatitis acuta untersucht worden.
Material: 36 sichere Fälle der Weilschen krankheit mit Ikterus.
69 unkimplizierte akute Hepatitiden, davon davon 22 epidemischen Charakters.
Im Weil‐Material ist die S.
R.
oft bereits in der ersten Krankheitswoche hoch, sie steigt dann weiter und kulminiert in der 5.
–6.
Krankheitswoche.
Darauf fallen die Werte allmählich, haben aber noch nach 12 Wochen in keinem Fall die Norm wieder erreicht.
In 2 von 8 spätuntersuchten Fallen ist nach 6 bzw.
10 1/2 Monaten normale S.
R.
konstatiert worden.
—In gut der Hälfte der Fälle erreicht die S.
R.
irgendwann während der Krankheit Werte über 100 mm.
Der höchste konstatierte Wert war 163 mm.
Im Hepatitismaterial—ziemlich gleichartig sowohl in den epidemischen als in den »Simplex»‐Fällen—ist die S.
R.
in der Regel normal oder leicht bis mässig beschleunigt und nur in vereinzelten Fallen hoch (über 40 mm).
Die Wochenkurve zeigt kein ausgeprägtes Maximum.
Höchster konstatierter, Wert 54 mm.
Eine Korrelation zwischen der Senkungsreaktion und den Bilirubinwerten, die ebenfalls registriert worden sind, hat sich in keiner Gruppe nachweisen lassen.
Der Verfasser Gruppe nachweisen lassen.
Normale S.
R.
schliesst Morbus Weili aus.
Leicht und mässig erhohte S.
R.
‐Werte findet man häufiger bei Hepatitiden.
Hohe S.
R.
‐Werte findet man häufiger bei der Weilschen Krankheit.
Sehr hohe S.
R.
‐Werte (über 100 mm) sprechen mit 100 %iger Wahrscheinlichkeit für die Weilsche Krankheit, wenn es sich nur um die differentialdiagnostische Abgrenzung gegen akute Hepatitis handelt.
Bei dunklen Krankheitsfällen ohne Ikterus mit hoher Senkungsreaktion ist die Möglichkeit der Weilschen Krankheit in Erwägung zu ziehen.
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