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Warum wir den Liberalismus reformieren müssen, statt ihn aufzugeben

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Das Scheitern des Liberalismus wird allenthalben teils verkündigt, teils herbeigeredet – und den Autokratien kann es nur recht sein, denn sie haben damit guten Grund zu glauben, das 21. Jahrhundert werde nicht den Siegeszug, sondern den Kollaps der liberalen Demokratie und die Ausweitung ihrer Herrschaftsform erleben. In fünf bündigen Kapiteln erklärt Vittorio Hösle erstens, wie das Programm des Liberalismus sich im 17. und 18. Jahrhundert entwickelte und auf welcher argumentativen Grundlage es ruht. Zweitens analysiert der Autor die offenkundigen Ähnlichkeiten, aber auch die Unterschiede, die zwischen der gegenwärtigen Krise des Liberalismus und der viel schlimmeren vor gut 100 Jahren bestehen. Drittens verteidigt er die grundlegende Idee des klassischen Liberalismus in Wirtschaftsfragen – den er absetzt von einem zur Selbstzerstörung neigenden Neoliberalismus, der alles ökonomisiert und nicht anerkennt, dass die Wirtschaft außerwirtschaftlicher Grundlagen bedarf. Viertens zeigt er, warum staatsrechtlich Liberalismus und Demokratie zwar logisch vereinbar sind, aber im Konfliktfall der liberale dem demokratischen Gedanken übergeordnet ist. Fünftens schließlich weist er nach, dass das liberale Modell der internationalen Beziehungen zwar ein richtiges Ideal darstellt, das aber nur dann Chancen hat, wenn es mit einer realistischen Beschreibung der internationalen Arena gekoppelt wird.
Verlag Karl Alber
Title: Warum wir den Liberalismus reformieren müssen, statt ihn aufzugeben
Description:
Das Scheitern des Liberalismus wird allenthalben teils verkündigt, teils herbeigeredet – und den Autokratien kann es nur recht sein, denn sie haben damit guten Grund zu glauben, das 21.
Jahrhundert werde nicht den Siegeszug, sondern den Kollaps der liberalen Demokratie und die Ausweitung ihrer Herrschaftsform erleben.
In fünf bündigen Kapiteln erklärt Vittorio Hösle erstens, wie das Programm des Liberalismus sich im 17.
und 18.
Jahrhundert entwickelte und auf welcher argumentativen Grundlage es ruht.
Zweitens analysiert der Autor die offenkundigen Ähnlichkeiten, aber auch die Unterschiede, die zwischen der gegenwärtigen Krise des Liberalismus und der viel schlimmeren vor gut 100 Jahren bestehen.
Drittens verteidigt er die grundlegende Idee des klassischen Liberalismus in Wirtschaftsfragen – den er absetzt von einem zur Selbstzerstörung neigenden Neoliberalismus, der alles ökonomisiert und nicht anerkennt, dass die Wirtschaft außerwirtschaftlicher Grundlagen bedarf.
Viertens zeigt er, warum staatsrechtlich Liberalismus und Demokratie zwar logisch vereinbar sind, aber im Konfliktfall der liberale dem demokratischen Gedanken übergeordnet ist.
Fünftens schließlich weist er nach, dass das liberale Modell der internationalen Beziehungen zwar ein richtiges Ideal darstellt, das aber nur dann Chancen hat, wenn es mit einer realistischen Beschreibung der internationalen Arena gekoppelt wird.

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