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Die Termanalyse der Emissionsbanden bei den Lenardschen Sulfidphosphoren II

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AbstractPrüfung der in der Vorabhandlung entwickelten chemischen Theorie über die Elementarvorgänge in den Oberserienbanden schwermetallaktivierter Phosphore für die der Erdalkalisulfide.Eigenbande zusatzfreier CuS‐ und SrS wurden unter den Erregungsbanden im UV gesucht. Häufungsstellen in Lenardschen Messungen finden sich für CuS zwischen λ = 415 bis 445 mμ. Die theoretische Beziehung zwischen den beobachtbaren γ‐, α‐ und den Gittereigenbanden ergibt ∼436 mμ. Die damit errechneten Wellenzahlen und Wellenlängen für die Gleichungen der ersten Oberserie liefern volle quantitative Parallelität mit den älteren physikalischen Beobachtungen.Das abweichende Verhalten der MnS‐aktivierten Phosphore wurde begründet: 1. durch beschränkte Mischphasenbildung der Gitter ZnS/MnS, CuS/MnS und SrS/MnS und 2. durch die andere stöchiometrische bedingte Aufschwefelung des MnS zu Mn3S4 und MnS2. Berücksichtigung der Sonderheiten ergibt auch hier Einklang zwischen Theorie und Beobachtung, sowie die Erkenntnis, daß die Aufnahmefähigkeit des ZnS‐Gitters für MnS geringer ist als die des CuS‐ und SrS‐Gitters.Eine zweite Häufungsstelle von Erregungsbanden bei CuS‐Präparaten liegt bei λ = 350 mμ, wahrscheinlich photolytischer Bildung des Trisulfides CuS3 entsprechend. Am CuSBi wurde ihr Einfluß auf die Bandenlage einer zweiten Oberserie errechnet. Zwei Bande würden in das Ultrarot fallen, die oberste im Rot beobachtbar werden; phosphoroskopisch wurde sie an der errechneten Stelle von den Physikern festgestellt.Die gegenseitigen Beziehungen der Emissions‐ und Erregungsbande schwermetallaktivierter Phosphore werden durch die chemisch‐energetische Theorie auch angenähert quantitativ wiedergegeben.
Title: Die Termanalyse der Emissionsbanden bei den Lenardschen Sulfidphosphoren II
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AbstractPrüfung der in der Vorabhandlung entwickelten chemischen Theorie über die Elementarvorgänge in den Oberserienbanden schwermetallaktivierter Phosphore für die der Erdalkalisulfide.
Eigenbande zusatzfreier CuS‐ und SrS wurden unter den Erregungsbanden im UV gesucht.
Häufungsstellen in Lenardschen Messungen finden sich für CuS zwischen λ = 415 bis 445 mμ.
Die theoretische Beziehung zwischen den beobachtbaren γ‐, α‐ und den Gittereigenbanden ergibt ∼436 mμ.
Die damit errechneten Wellenzahlen und Wellenlängen für die Gleichungen der ersten Oberserie liefern volle quantitative Parallelität mit den älteren physikalischen Beobachtungen.
Das abweichende Verhalten der MnS‐aktivierten Phosphore wurde begründet: 1.
durch beschränkte Mischphasenbildung der Gitter ZnS/MnS, CuS/MnS und SrS/MnS und 2.
durch die andere stöchiometrische bedingte Aufschwefelung des MnS zu Mn3S4 und MnS2.
Berücksichtigung der Sonderheiten ergibt auch hier Einklang zwischen Theorie und Beobachtung, sowie die Erkenntnis, daß die Aufnahmefähigkeit des ZnS‐Gitters für MnS geringer ist als die des CuS‐ und SrS‐Gitters.
Eine zweite Häufungsstelle von Erregungsbanden bei CuS‐Präparaten liegt bei λ = 350 mμ, wahrscheinlich photolytischer Bildung des Trisulfides CuS3 entsprechend.
Am CuSBi wurde ihr Einfluß auf die Bandenlage einer zweiten Oberserie errechnet.
Zwei Bande würden in das Ultrarot fallen, die oberste im Rot beobachtbar werden; phosphoroskopisch wurde sie an der errechneten Stelle von den Physikern festgestellt.
Die gegenseitigen Beziehungen der Emissions‐ und Erregungsbande schwermetallaktivierter Phosphore werden durch die chemisch‐energetische Theorie auch angenähert quantitativ wiedergegeben.

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