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Phenobarbitalinduzierte Blutbildveränderungen bei einem Shi-Tzu
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Zusammenfassung
Gegenstand und Ziel: Darstellung von phenobarbitalinduzierten Blutbildveränderungen und deren Remission innerhalb von zwei Wochen nach Absetzen des Phenobarbitals und unter einer antikonvulsiven Therapie mit Zonisamid bei einem Hund.
Material und Methode: Fallbericht eines vierjährigen Shi-Tzu sowie Ergebnisse mehrfacher Untersuchungen von Blutbild und klinisch-chemischen Parametern.
Ergebnisse: Nach einer 10-wöchigen antikonvulsiven Therapie mit Phenobarbital in einer Dosierung von zweimal täglich2 mg/kg KM entwickelten sich bei einem Shi-Tzu eine hochgradige Leukopenie, eine deutliche Thrombozytopenie und ein Abfall des Hämatokrits. Zwei Wochen nach Absetzen des Phenobarbitals und einem Therapiebeginn mit dem Antikonvulsivum Zonisamid lagen alle veränderten Blutparameter wieder innerhalb des Referenzbereichs.
Schlussfolgerungen: Phenobarbital kann auch in niedriger antikonvulsiver Dosierung abgesehen von den häufigeren und bekannten Nebenwirkungen negativen Einfluss auf verschiedene hämatologische Zellreihen nehmen.
Klinische Relevanz: Neben hepatotoxischen Effekten durch den Einsatz von Phenobarbital ist durch regelmäßige Untersuchungen des Blutbildes ein pathologischer Einfluss auf verschiedene Linien des roten und weißen Blutbildes auszuschließen. Es besteht der dringende Bedarf, neuere Antikonvulsiva, die sich durch geringere Nebenwirkungen auszeichnen, auf ihre Eignung für den Einsatz beim Hund zu untersuchen bzw. Antikonvulsiva für diese Spezies zu entwickeln.
Georg Thieme Verlag KG
Title: Phenobarbitalinduzierte Blutbildveränderungen bei einem Shi-Tzu
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Zusammenfassung
Gegenstand und Ziel: Darstellung von phenobarbitalinduzierten Blutbildveränderungen und deren Remission innerhalb von zwei Wochen nach Absetzen des Phenobarbitals und unter einer antikonvulsiven Therapie mit Zonisamid bei einem Hund.
Material und Methode: Fallbericht eines vierjährigen Shi-Tzu sowie Ergebnisse mehrfacher Untersuchungen von Blutbild und klinisch-chemischen Parametern.
Ergebnisse: Nach einer 10-wöchigen antikonvulsiven Therapie mit Phenobarbital in einer Dosierung von zweimal täglich2 mg/kg KM entwickelten sich bei einem Shi-Tzu eine hochgradige Leukopenie, eine deutliche Thrombozytopenie und ein Abfall des Hämatokrits.
Zwei Wochen nach Absetzen des Phenobarbitals und einem Therapiebeginn mit dem Antikonvulsivum Zonisamid lagen alle veränderten Blutparameter wieder innerhalb des Referenzbereichs.
Schlussfolgerungen: Phenobarbital kann auch in niedriger antikonvulsiver Dosierung abgesehen von den häufigeren und bekannten Nebenwirkungen negativen Einfluss auf verschiedene hämatologische Zellreihen nehmen.
Klinische Relevanz: Neben hepatotoxischen Effekten durch den Einsatz von Phenobarbital ist durch regelmäßige Untersuchungen des Blutbildes ein pathologischer Einfluss auf verschiedene Linien des roten und weißen Blutbildes auszuschließen.
Es besteht der dringende Bedarf, neuere Antikonvulsiva, die sich durch geringere Nebenwirkungen auszeichnen, auf ihre Eignung für den Einsatz beim Hund zu untersuchen bzw.
Antikonvulsiva für diese Spezies zu entwickeln.
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