Search engine for discovering works of Art, research articles, and books related to Art and Culture
ShareThis
Javascript must be enabled to continue!

Replikation und Spezifität von vier Persönlichkeitstypen bei Alkoholabhängigen

View through CrossRef
Ziel: Überprüfung der Fragestellungen: <OL><LI>Unterscheiden sich Alkoholabhängige in Persönlichkeitseigenschaften von unausgelesenen Personen aus der Bevölkerung?<LI>Lassen sich verschiedene Persönlichkeitstypen von Alkoholabhängigen replizieren?<LI>Welche Persönlichkeitsstörungen treten bei diesen Typen auf?<LI>Wie spezifisch sind diese Typen hinsichtlich ihrer Auftretenshäufigkeit im Vergleich zu einer Kontrollgruppe aus der allgemeinen Bevölkerung? </OL></P><P>Methodik: Mit dem Trierer Integrierten Persönlichkeitsinventar (TIPI) und dem SKID-II wurden 266 Alkoholabhängige untersucht und mit 1026 nach Zufall ausgelesenen Erwachsenen aus der Allgemeinbevölkerung verglichen. Statistische Berechnungen erfolgten mithilfe einer Clusteranalyse und logistischen Regressionsanalysen. </P><P>Ergebnisse: Vier Persönlichkeitstypen bei Alkoholabhängigen lassen sich replizieren, die der Kontrollgruppe seltener auftreten, als zu erwarten ist. Sie sind für Alkoholabhängige relativ spezifisch. Bei 30 % der Patienten werden Persönlichkeitsstörungen diagnostiziert. </P><P>Schlussfolgerungen: Sowohl eine typologische als auch eine eigenschaftsorientierte Betrachtung von Alkoholabhängigen sowie die Berücksichtigung komorbider Persönlichkeitsstörungen könnten sich für die Therapieplanung und -evaluation als fruchtbar erweisen.
Hogrefe Publishing Group
Title: Replikation und Spezifität von vier Persönlichkeitstypen bei Alkoholabhängigen
Description:
Ziel: Überprüfung der Fragestellungen: <OL><LI>Unterscheiden sich Alkoholabhängige in Persönlichkeitseigenschaften von unausgelesenen Personen aus der Bevölkerung?<LI>Lassen sich verschiedene Persönlichkeitstypen von Alkoholabhängigen replizieren?<LI>Welche Persönlichkeitsstörungen treten bei diesen Typen auf?<LI>Wie spezifisch sind diese Typen hinsichtlich ihrer Auftretenshäufigkeit im Vergleich zu einer Kontrollgruppe aus der allgemeinen Bevölkerung? </OL></P><P>Methodik: Mit dem Trierer Integrierten Persönlichkeitsinventar (TIPI) und dem SKID-II wurden 266 Alkoholabhängige untersucht und mit 1026 nach Zufall ausgelesenen Erwachsenen aus der Allgemeinbevölkerung verglichen.
Statistische Berechnungen erfolgten mithilfe einer Clusteranalyse und logistischen Regressionsanalysen.
</P><P>Ergebnisse: Vier Persönlichkeitstypen bei Alkoholabhängigen lassen sich replizieren, die der Kontrollgruppe seltener auftreten, als zu erwarten ist.
Sie sind für Alkoholabhängige relativ spezifisch.
Bei 30 % der Patienten werden Persönlichkeitsstörungen diagnostiziert.
</P><P>Schlussfolgerungen: Sowohl eine typologische als auch eine eigenschaftsorientierte Betrachtung von Alkoholabhängigen sowie die Berücksichtigung komorbider Persönlichkeitsstörungen könnten sich für die Therapieplanung und -evaluation als fruchtbar erweisen.

Related Results

Pedersstræde i Viborg. Købstadarkæologiske undersøgelser 1966/67
Pedersstræde i Viborg. Købstadarkæologiske undersøgelser 1966/67
Pedersstræde in Viborg Archäologische Untersuchungen der Stadt ViborgSchon seit dem 17. Jahrhundert hat man die historisch-topographische Entwicklung der Stadt Viborg zum Gegenstan...
Metabolismusstudien an Mykotoxinen
Metabolismusstudien an Mykotoxinen
ZusammenfassungMykotoxine sind toxische Sekundärmetaboliten verschiedener Schimmelpilze. Aufgrund der weiten Verbreitung der Pilze kommen Mykotoxine ubiquitär in Lebens‐ und Futter...
Stellenwert der Schädel-MRT zur Diagnostik der Beteiligung des Zentralen Nervensystems bei Kindern mit akuter lymphoblastischer Leukämie
Stellenwert der Schädel-MRT zur Diagnostik der Beteiligung des Zentralen Nervensystems bei Kindern mit akuter lymphoblastischer Leukämie
Bei Kindern mit akuter lymphoblastischer Leukämie ist eine möglichst frühe und genaue Diagnostik der Infiltration des Zentralen Nervensystems für die Festlegung der weiteren Therap...
Interaktion von Shiga Toxin mit primären humanen intestinalen und renalen Epithelzellen
Interaktion von Shiga Toxin mit primären humanen intestinalen und renalen Epithelzellen
ZusammenfassungInfektionen durch enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC)‐Bakterien können beim Menschen wässrige und blutige Durchfälle verursachen und im schlimmsten Fall das...
Leveraging advanced analytics to develop and evaluate energy efficiency services and products
Leveraging advanced analytics to develop and evaluate energy efficiency services and products
Zwei disruptive Transformationen, die Energiewende und die Digitalisierung, stellen die Gesellschaft und die Energieversorger vor große Herausforderungen und bieten gleichzeitig gr...
Charakterisierung des Lipidbindungsverhaltens und der Proteinfaltung von HCV NS5A unter Einfluss des NS5A-Inhibitors Daclatasvir
Charakterisierung des Lipidbindungsverhaltens und der Proteinfaltung von HCV NS5A unter Einfluss des NS5A-Inhibitors Daclatasvir
Mit 71 Millionen chronisch erkrankten Patienten im Jahr 2015 stellt die chronische Hepatitis C-Virusinfektion eine wichtige Ursache für Zirrhose, Leberdekompensation und Leberkrebs...
Entwicklung HPLC‐MS/MS‐basierter Methoden zur Multi‐Mykotoxinanalytik in Humanurin
Entwicklung HPLC‐MS/MS‐basierter Methoden zur Multi‐Mykotoxinanalytik in Humanurin
ZusammenfassungMykotoxine sind toxische Sekundärmetaboliten von Schimmelpilzen verschiedener Gattungen. Der Befall von landwirtschaftlichen Nutzpflanzen wie Getreide, Obst, Nüssen ...
Analytik von Chlorparaffinen und Mineralöl‐Kohlenwasserstoffen in Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen mittels GCxGC‐QTOG/MS
Analytik von Chlorparaffinen und Mineralöl‐Kohlenwasserstoffen in Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen mittels GCxGC‐QTOG/MS
ZusammenfassungChlorparaffine (CPs, chlorinated paraffins) und Mineralöl‐Kohlenwasserstoffe (MOH, mineral oil hydrocarbons) sind komplexe Mischungen, die sich aus zehn‐ bis hundert...

Back to Top