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Erfassung sozialer Unsicherheit bei Kindern:
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Zusammenfassung. Soziale Unsicherheit bei Kindern wird spezifiziert auf der kognitiven Verarbeitungsebene als defizitäre Kontroll- und Kompetenzerwartungen, auf der emotionalen Ebene als Gefühle der Hilflosigkeit und Resignation sowie auf der behavioralen Ebene als passives und vermeidendes Verhalten. Da diese drei Verarbeitungsebenen in Abhängigkeit von situativen Merkmalen relevant sind, wird soziale Unsicherheit für drei Situationen untersucht, in denen es um (A) die Durchsetzung eigener Ansprüche, (B) die Kontaktaufnahme mit Gleichaltrigen sowie um (C) das Äußern der eigenen Meinung geht. Der Fragebogen zur Erfassung sozialer Unsicherheit bei Kindern (FESUK) erhebt soziale Unsicherheit auf drei Verarbeitungsebenen für jeweils drei Situationen kindgemäß und realitätsnah anhand von insgesamt 69 Items. Eine weitere Skala zur sozialen Angst ermittelt anhand von 12 Items ängstliche Befürchtungen und physiologische Reaktionen angesichts antizipierter negativer Bewertung und Ablehnung. Untersucht wurden 487 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen vier bis sechs im Alter von durchschnittlich 11.6 Jahren. Die Item- und Skalenkennwerte des Fragebogens können insgesamt als gut bewertet werden. Anhand einer zweifaktoriellen Varianzanalyse konnten die drei situativen Aspekte und die drei Verarbeitungsebenen sowie deren Wechselwirkung als bedeutsame Faktoren für das Antwortverhalten der Kinder belegt werden.
Title: Erfassung sozialer Unsicherheit bei Kindern:
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Zusammenfassung.
Soziale Unsicherheit bei Kindern wird spezifiziert auf der kognitiven Verarbeitungsebene als defizitäre Kontroll- und Kompetenzerwartungen, auf der emotionalen Ebene als Gefühle der Hilflosigkeit und Resignation sowie auf der behavioralen Ebene als passives und vermeidendes Verhalten.
Da diese drei Verarbeitungsebenen in Abhängigkeit von situativen Merkmalen relevant sind, wird soziale Unsicherheit für drei Situationen untersucht, in denen es um (A) die Durchsetzung eigener Ansprüche, (B) die Kontaktaufnahme mit Gleichaltrigen sowie um (C) das Äußern der eigenen Meinung geht.
Der Fragebogen zur Erfassung sozialer Unsicherheit bei Kindern (FESUK) erhebt soziale Unsicherheit auf drei Verarbeitungsebenen für jeweils drei Situationen kindgemäß und realitätsnah anhand von insgesamt 69 Items.
Eine weitere Skala zur sozialen Angst ermittelt anhand von 12 Items ängstliche Befürchtungen und physiologische Reaktionen angesichts antizipierter negativer Bewertung und Ablehnung.
Untersucht wurden 487 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen vier bis sechs im Alter von durchschnittlich 11.
6 Jahren.
Die Item- und Skalenkennwerte des Fragebogens können insgesamt als gut bewertet werden.
Anhand einer zweifaktoriellen Varianzanalyse konnten die drei situativen Aspekte und die drei Verarbeitungsebenen sowie deren Wechselwirkung als bedeutsame Faktoren für das Antwortverhalten der Kinder belegt werden.
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