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Robert Siodmak, Edgar G. Ulmer: MENSCHEN AM SONNTAG

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MENSCHEN AM SONNTAG ist ein Schlüsselfilm der deutschen und internationalen Filmgeschichte. Nahezu jede zeit- und kulturgeschichtliche Publikation über die Weimarer Republik würdigt seine Bedeutung - erstmals im deutschsprachigen Raum wird er hier in einer monografischen Studie untersucht. 1929, im Jahr der filmtechnischen und stilistischen Wende vom Stumm- zum Tonfilm produziert, vollendet sich in ihm thematisch und ästhetisch der Aufbruch in die Moderne des 20. Jahrhunderts, die kurz darauf mit der Machtübergabe an die Nationalsozialisten 1933 abbricht und an die Gesellschaft und Film erst wieder nach 1945 anknüpfen. „Was ist das Besondere?“ fragte der Kritiker Herbert Ihering schon anlässlich der Uraufführung im Februar 1930, angesichts eines kleinen, amateurhaften Films, in dem eigentlich nichts geschieht. Iherings Frage leitet die Lektüre des Films MENSCHEN AM SONNTAG. Er ist ein Kristallisationspunkt, an dem sich in einem phänomenalen Augenblick alle disparaten Tendenzen des Projektes „Moderne“ unter dem Druck der politischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Krise verdichten: im Moment eines sommerlichen Weekends von fünf jungen Menschen in der Großstadt Berlin und am Wannsee.
edition text + kritik im Richard Boorberg Verlag
Title: Robert Siodmak, Edgar G. Ulmer: MENSCHEN AM SONNTAG
Description:
MENSCHEN AM SONNTAG ist ein Schlüsselfilm der deutschen und internationalen Filmgeschichte.
Nahezu jede zeit- und kulturgeschichtliche Publikation über die Weimarer Republik würdigt seine Bedeutung - erstmals im deutschsprachigen Raum wird er hier in einer monografischen Studie untersucht.
1929, im Jahr der filmtechnischen und stilistischen Wende vom Stumm- zum Tonfilm produziert, vollendet sich in ihm thematisch und ästhetisch der Aufbruch in die Moderne des 20.
Jahrhunderts, die kurz darauf mit der Machtübergabe an die Nationalsozialisten 1933 abbricht und an die Gesellschaft und Film erst wieder nach 1945 anknüpfen.
„Was ist das Besondere?“ fragte der Kritiker Herbert Ihering schon anlässlich der Uraufführung im Februar 1930, angesichts eines kleinen, amateurhaften Films, in dem eigentlich nichts geschieht.
Iherings Frage leitet die Lektüre des Films MENSCHEN AM SONNTAG.
Er ist ein Kristallisationspunkt, an dem sich in einem phänomenalen Augenblick alle disparaten Tendenzen des Projektes „Moderne“ unter dem Druck der politischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Krise verdichten: im Moment eines sommerlichen Weekends von fünf jungen Menschen in der Großstadt Berlin und am Wannsee.

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