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Sektorenübergreifende regionale Versorgungsnetzwerke zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten (stationären) Versorgung in Krisenzeiten: Ergebnisse von Fokusgruppegesprächen mit Gesundheitsversorgern

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Zusammenfassung Pandemic Preparedness erfordert komplementäre Aufgaben und einen koordinierten Ansatz mit multidirektionaler Interaktion zwischen Forschung, beitragsfinanzierter Gesundheitsversorgung und öffentlichem Gesundheitsdienst. Der Nationale Pandemieplan bildet den strategischen Rahmen der Pandemievorbereitung und hebt die Relevanz sektorenübergreifender Kooperation hervor. Konkrete, praxisorientierte Ansätze zur regionalen Vernetzung relevanter Akteure werden bislang nur in Ansätzen beschrieben und durch die vorliegende Studie praxisnah weiterentwickelt. Im BMFTR geförderten Projekt PREPARED wurden u. a. Best-Practice-Beispiele aus drei Versorgungsregionen (Frankfurt, Dresden, Bonn) erfasst und Checklisten für regionale Netzwerke zur Pandemievorbereitung und -bewältigung abgeleitet. Hierzu fanden im Mai 2023 leitfadengestützte Fokusgruppengespräche mit 29 Gesundheitsexperten statt, diese inhaltsanalytisch ausgewertet wurden. Die Stakeholder-Auswahl erfolgte durch eine Kombination aus typischen Fällen und heterogenen Gruppen. Die Studie identifizierte fünf zentrale Akteursgruppen in regionalen Versorgungsnetzwerken: 1) Laborlogistik, 2) öffentliche Verwaltung, 3) Notfall- und Rettungsdienste, 4) medizinische Versorgung sowie 5) Pflege und soziale Unterstützung. Die Analyse von Best-Practice-Beispielen verdeutlichte die Bedeutung transparenter Informationsdarstellung, sektorenübergreifender Zusammenarbeit und standardisierter Vorgehensweisen. Daraus wurden Empfehlungen abgeleitet, die darauf abzielen, die Resilienz und Vernetzung auf Landesebene nachhaltig zu stärken. Dazu zählen die Einrichtung einer zentralen Koordinierungsstelle, die Vereinheitlichung von Hygienestandards, kontinuierliches Monitoring sowie die Integration von Rettungsdiensten und Schulungsangeboten. Auf Basis dieser Ergebnisse wurden praxisorientierte Checklisten entwickelt, die regionale Versorger bei der Krisenbewältigung unterstützen sollen. Im Rahmen der Untersuchung wurden zentrale Strategien für eine effektive regionale Pandemievorbereitung und -bewältigung identifiziert.: i) enge und verbindliche regionale Zusammenarbeit, ii) die Etablierung sektorenübergreifender Netzwerke und iii) standardisierte Kommunikations- und Koordinationsstrukturen sowie flexible Checklisten für das Pandemiemanagement. Der Fokus dieser Ansätze liegt auf der Stärkung der Widerstandsfähigkeit des Gesundheitssystems und der Ermöglichung einer flexiblen Reaktion auf Krisensituationen.
Title: Sektorenübergreifende regionale Versorgungsnetzwerke zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten (stationären) Versorgung in Krisenzeiten: Ergebnisse von Fokusgruppegesprächen mit Gesundheitsversorgern
Description:
Zusammenfassung Pandemic Preparedness erfordert komplementäre Aufgaben und einen koordinierten Ansatz mit multidirektionaler Interaktion zwischen Forschung, beitragsfinanzierter Gesundheitsversorgung und öffentlichem Gesundheitsdienst.
Der Nationale Pandemieplan bildet den strategischen Rahmen der Pandemievorbereitung und hebt die Relevanz sektorenübergreifender Kooperation hervor.
Konkrete, praxisorientierte Ansätze zur regionalen Vernetzung relevanter Akteure werden bislang nur in Ansätzen beschrieben und durch die vorliegende Studie praxisnah weiterentwickelt.
Im BMFTR geförderten Projekt PREPARED wurden u.
 a.
Best-Practice-Beispiele aus drei Versorgungsregionen (Frankfurt, Dresden, Bonn) erfasst und Checklisten für regionale Netzwerke zur Pandemievorbereitung und -bewältigung abgeleitet.
Hierzu fanden im Mai 2023 leitfadengestützte Fokusgruppengespräche mit 29 Gesundheitsexperten statt, diese inhaltsanalytisch ausgewertet wurden.
Die Stakeholder-Auswahl erfolgte durch eine Kombination aus typischen Fällen und heterogenen Gruppen.
Die Studie identifizierte fünf zentrale Akteursgruppen in regionalen Versorgungsnetzwerken: 1) Laborlogistik, 2) öffentliche Verwaltung, 3) Notfall- und Rettungsdienste, 4) medizinische Versorgung sowie 5) Pflege und soziale Unterstützung.
Die Analyse von Best-Practice-Beispielen verdeutlichte die Bedeutung transparenter Informationsdarstellung, sektorenübergreifender Zusammenarbeit und standardisierter Vorgehensweisen.
Daraus wurden Empfehlungen abgeleitet, die darauf abzielen, die Resilienz und Vernetzung auf Landesebene nachhaltig zu stärken.
Dazu zählen die Einrichtung einer zentralen Koordinierungsstelle, die Vereinheitlichung von Hygienestandards, kontinuierliches Monitoring sowie die Integration von Rettungsdiensten und Schulungsangeboten.
Auf Basis dieser Ergebnisse wurden praxisorientierte Checklisten entwickelt, die regionale Versorger bei der Krisenbewältigung unterstützen sollen.
Im Rahmen der Untersuchung wurden zentrale Strategien für eine effektive regionale Pandemievorbereitung und -bewältigung identifiziert.
: i) enge und verbindliche regionale Zusammenarbeit, ii) die Etablierung sektorenübergreifender Netzwerke und iii) standardisierte Kommunikations- und Koordinationsstrukturen sowie flexible Checklisten für das Pandemiemanagement.
Der Fokus dieser Ansätze liegt auf der Stärkung der Widerstandsfähigkeit des Gesundheitssystems und der Ermöglichung einer flexiblen Reaktion auf Krisensituationen.

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