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Zur Lage der Soziologie. Zur Selektivität von Herausgebern: Eine Input-output-Analyse der „Zeitschrift für Soziologie“
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Zusammenfassung
In der Literatur wird häufig behauptet, daß Herausgeber bei der Auswahl von Artikeln gegen das Postulat des Universalismus (Merton) verstoßen. Diese Behauptungen basieren meist auf einer Analyse lediglich der veröffentlichten Arbeiten. In diesem Beitrag werden alle der Zeitschrift für Soziologie zur Veröffentlichung eingereichten Arbeiten analysiert und ihre Veröffentlichungschance nach verschiedenen Merkmalen untersucht. Folgende Ergebnisse seien hervorgehoben: Die Herausgeberpolitik trägt nicht, wie so häufig behauptet wird, zur Artefaktbildung bei, insofern signifikante Befunde und Bestätigungen von Hypothesen keine überdurchschnittliche Diffusionschance aufweisen. Methodische und makrosoziologische Fragestellungen sowie eine modelltheoretische bzw. metatheoretische Fundierung, die sich an den Naturwissenschaften orientiert, werden favorisiert. Schließlich kann man partikularistische Tendenzen hinsichtlich der Merkmale Hochschulort, Status und Geschlecht vermuten.
Title: Zur Lage der Soziologie. Zur Selektivität von Herausgebern: Eine Input-output-Analyse der „Zeitschrift für Soziologie“
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Zusammenfassung
In der Literatur wird häufig behauptet, daß Herausgeber bei der Auswahl von Artikeln gegen das Postulat des Universalismus (Merton) verstoßen.
Diese Behauptungen basieren meist auf einer Analyse lediglich der veröffentlichten Arbeiten.
In diesem Beitrag werden alle der Zeitschrift für Soziologie zur Veröffentlichung eingereichten Arbeiten analysiert und ihre Veröffentlichungschance nach verschiedenen Merkmalen untersucht.
Folgende Ergebnisse seien hervorgehoben: Die Herausgeberpolitik trägt nicht, wie so häufig behauptet wird, zur Artefaktbildung bei, insofern signifikante Befunde und Bestätigungen von Hypothesen keine überdurchschnittliche Diffusionschance aufweisen.
Methodische und makrosoziologische Fragestellungen sowie eine modelltheoretische bzw.
metatheoretische Fundierung, die sich an den Naturwissenschaften orientiert, werden favorisiert.
Schließlich kann man partikularistische Tendenzen hinsichtlich der Merkmale Hochschulort, Status und Geschlecht vermuten.
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