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Akustische Phonetik und ihre multidisziplinären Aspekte

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Ziel dieses Buches ist es, die multidisziplinäre Arbeit von Doz. Dr. Sylvia Moosmüller (†) im Bereich der akustischen Phonetik zu würdigen. Die Aufsätze in diesem Band sind in der Soziophonetik, Sprachdiagnostik, Dialektologie und Sprachtechnologie angesiedelt. Sie stellen damit exemplarisch die Breite der akustischen Phonetik dar, die seit ihrer Entstehung durch Einflüsse aus den Geisteswissenschaften und den technischen Wissenschaften geprägt war. Im ersten Aufsatz des Bandes gibt Barbara Soukup einen Überblick über die empirische Spracheinstellungsforschung in Österreich. Ralf Vollmann behandelt anschließend den Unterschied zwischen Standardsprache und Dialekt aus einer soziophonologischen Perspektive. Brigitte Eisenwort und ihre Co-Autor/innen widmen sich dem mehrsprachigen Aufwachsen und Sprachentwicklungsstörungen und würdigen Sylvia Moosmüllers Forschung über Sprachvariation im Kontext der klinischen Praxis der Sprachdiagnostik. Michael Pucher und Sylvia Moosmüller zeigen, wie eine Interpolation von akustischen Modellen der Standardsprache und des Dialekts aus der Sprachsynthese einer fruchtbaren akustisch phonetischen Analyse unterzogen werden kann. Felicitas Kleber und Co-Autor/innen widmen sich der Gültigkeit des Pfalzschen Gesetzes am Beispiel von zwei Wiener Varietäten. In der Arbeit von Michaela Rausch-Supola und Co-Autor/innen, an der auch Sylvia Moosmüller noch beteiligt war, wird die Ausbreitung des Wiener velarisierten Laterals an einem Vergleich von Wien und Neunkirchen untersucht. Der abschließende Beitrag von Friedrich Neubarth behandelt Möglichkeiten der orthographischen Umschrift des Wiener Dialekts für die Verwendung in der maschinellen Übersetzung.
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Title: Akustische Phonetik und ihre multidisziplinären Aspekte
Description:
Ziel dieses Buches ist es, die multidisziplinäre Arbeit von Doz.
Dr.
Sylvia Moosmüller (†) im Bereich der akustischen Phonetik zu würdigen.
Die Aufsätze in diesem Band sind in der Soziophonetik, Sprachdiagnostik, Dialektologie und Sprachtechnologie angesiedelt.
Sie stellen damit exemplarisch die Breite der akustischen Phonetik dar, die seit ihrer Entstehung durch Einflüsse aus den Geisteswissenschaften und den technischen Wissenschaften geprägt war.
Im ersten Aufsatz des Bandes gibt Barbara Soukup einen Überblick über die empirische Spracheinstellungsforschung in Österreich.
Ralf Vollmann behandelt anschließend den Unterschied zwischen Standardsprache und Dialekt aus einer soziophonologischen Perspektive.
Brigitte Eisenwort und ihre Co-Autor/innen widmen sich dem mehrsprachigen Aufwachsen und Sprachentwicklungsstörungen und würdigen Sylvia Moosmüllers Forschung über Sprachvariation im Kontext der klinischen Praxis der Sprachdiagnostik.
Michael Pucher und Sylvia Moosmüller zeigen, wie eine Interpolation von akustischen Modellen der Standardsprache und des Dialekts aus der Sprachsynthese einer fruchtbaren akustisch phonetischen Analyse unterzogen werden kann.
Felicitas Kleber und Co-Autor/innen widmen sich der Gültigkeit des Pfalzschen Gesetzes am Beispiel von zwei Wiener Varietäten.
In der Arbeit von Michaela Rausch-Supola und Co-Autor/innen, an der auch Sylvia Moosmüller noch beteiligt war, wird die Ausbreitung des Wiener velarisierten Laterals an einem Vergleich von Wien und Neunkirchen untersucht.
Der abschließende Beitrag von Friedrich Neubarth behandelt Möglichkeiten der orthographischen Umschrift des Wiener Dialekts für die Verwendung in der maschinellen Übersetzung.

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