Search engine for discovering works of Art, research articles, and books related to Art and Culture
ShareThis
Javascript must be enabled to continue!

Untersuchung des SwRK‐Verhaltens des martensitaushärtenden Stahls X 5 CrNiCuNb 17 4 PH im Vergleich zum weichmartensitischen Stahl X 4 CrNiMo 16 5 1 ESU in chloridhaltigen wäßrigen Medien. Teil 1: Korrosionsuntersuchungen und SpRK‐Untersuchungen zur Optim

View through CrossRef
AbstractDurch eine Optimierung der Werkstoffe sollte die Betriebssicheheit und Wirtschaftlichkeit von SwRK‐beanspruchten Bauteilen, insbesondere bei erhöhten Temperaturen, verbessert werden. Deshalb wurde der Einfluß eines erhöhten Reinheitsgrades durch sekundärmetallurgische Nachbehandlung am elektroschlacke‐umgeschmolzenen, weichmartensitischen Stahl X4CrNiMo 16 5 1 ESU ermittelt, sowie das SwRK‐Verhalten des martensitaushärtenden Stahles X5CrNiCuNb 17 4 PH mit einem im Hinblick auf die Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit gezielten Wärmebehandlungszustand untersucht.Die SpRK‐Untersuchungen wurden für alle Wärmebehandlungszustände des 17‐4 PH in 22% NaCl/pH3‐Lösung, und bei einer Temperatur von 80 bis 150°C durchgeführt. Der martensitaushärtende Stahl zeigte mit einer dreistufigen Wärmebehandlung die höchste Beständigkeit gegen SpRK.Die metallurgische Nachbehandlung des weichmartensitischen Stahles brachte keine Verbesserung der SpRK‐Beständigkeit gegenüber dem nicht behandelten Werkstoff. Dies ist durch das instabilpassive Verhalten des Werkstoffes bedingt, das insbesondere bei den 150°C‐Versuchen zur Rißeinleitung an chlorid‐induzierten Lochfraßstellen führt.Die Untersuchung des elektrochemischen Korrosionsverhaltens beider Werkstoffe zeigte, daß der pH‐Wert nur einen geringen Einfluß auf die Korrosionsbeständigkeit hat. Ein Erhöhen des Salzgehaltes führt zu einer gesteigerten Lochfraßinduzierung. Bei Temperaturen von 80°C in gesättigter NaCl‐Lösung kann nicht mehr von einem Passivbereich gesprochen werden. In potentiodynamischen Untersuchungen war ein direkter Übergang vom Aktivbereich zum Lochfraßpotential zu beobachten. Auch hier konnte in Einklang mit den SwRK‐ (Teil II) und SpRK‐Untersuchungen festgestellt werden, daß ein frühzeitiger Ausfall des 17‐4 PH eintritt, wenn Cu‐haltige bzw. Oxidische Einschlüsse an der Oberfläche vorhanden sind.
Title: Untersuchung des SwRK‐Verhaltens des martensitaushärtenden Stahls X 5 CrNiCuNb 17 4 PH im Vergleich zum weichmartensitischen Stahl X 4 CrNiMo 16 5 1 ESU in chloridhaltigen wäßrigen Medien. Teil 1: Korrosionsuntersuchungen und SpRK‐Untersuchungen zur Optim
Description:
AbstractDurch eine Optimierung der Werkstoffe sollte die Betriebssicheheit und Wirtschaftlichkeit von SwRK‐beanspruchten Bauteilen, insbesondere bei erhöhten Temperaturen, verbessert werden.
Deshalb wurde der Einfluß eines erhöhten Reinheitsgrades durch sekundärmetallurgische Nachbehandlung am elektroschlacke‐umgeschmolzenen, weichmartensitischen Stahl X4CrNiMo 16 5 1 ESU ermittelt, sowie das SwRK‐Verhalten des martensitaushärtenden Stahles X5CrNiCuNb 17 4 PH mit einem im Hinblick auf die Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit gezielten Wärmebehandlungszustand untersucht.
Die SpRK‐Untersuchungen wurden für alle Wärmebehandlungszustände des 17‐4 PH in 22% NaCl/pH3‐Lösung, und bei einer Temperatur von 80 bis 150°C durchgeführt.
Der martensitaushärtende Stahl zeigte mit einer dreistufigen Wärmebehandlung die höchste Beständigkeit gegen SpRK.
Die metallurgische Nachbehandlung des weichmartensitischen Stahles brachte keine Verbesserung der SpRK‐Beständigkeit gegenüber dem nicht behandelten Werkstoff.
Dies ist durch das instabilpassive Verhalten des Werkstoffes bedingt, das insbesondere bei den 150°C‐Versuchen zur Rißeinleitung an chlorid‐induzierten Lochfraßstellen führt.
Die Untersuchung des elektrochemischen Korrosionsverhaltens beider Werkstoffe zeigte, daß der pH‐Wert nur einen geringen Einfluß auf die Korrosionsbeständigkeit hat.
Ein Erhöhen des Salzgehaltes führt zu einer gesteigerten Lochfraßinduzierung.
Bei Temperaturen von 80°C in gesättigter NaCl‐Lösung kann nicht mehr von einem Passivbereich gesprochen werden.
In potentiodynamischen Untersuchungen war ein direkter Übergang vom Aktivbereich zum Lochfraßpotential zu beobachten.
Auch hier konnte in Einklang mit den SwRK‐ (Teil II) und SpRK‐Untersuchungen festgestellt werden, daß ein frühzeitiger Ausfall des 17‐4 PH eintritt, wenn Cu‐haltige bzw.
Oxidische Einschlüsse an der Oberfläche vorhanden sind.

Related Results

Der Diskurs um Medien und Werte ist weiter zu fassen
Der Diskurs um Medien und Werte ist weiter zu fassen
Die Debatte um Werte und Medien begleitet die Gesellschaft und speziell die Pädagogik seit dem Aufkommen der sogenannten Massenmedien. Im Mittelpunkt stand und steht noch immer die...
Entwicklung HPLC‐MS/MS‐basierter Methoden zur Multi‐Mykotoxinanalytik in Humanurin
Entwicklung HPLC‐MS/MS‐basierter Methoden zur Multi‐Mykotoxinanalytik in Humanurin
ZusammenfassungMykotoxine sind toxische Sekundärmetaboliten von Schimmelpilzen verschiedener Gattungen. Der Befall von landwirtschaftlichen Nutzpflanzen wie Getreide, Obst, Nüssen ...
Entwicklung massenspektrometrischer Methoden zur Analytik von Mykotoxinen in Innenräumen
Entwicklung massenspektrometrischer Methoden zur Analytik von Mykotoxinen in Innenräumen
ZusammenfassungEin Schimmelpilzbefall tritt in Deutschland in etwa jeder zehnten Wohnung auf und kann gesundheitliche Beeinträchtigungen von Bewohnenden auslösen. Die Beschwerden r...
Partizipation und Medien
Partizipation und Medien
Der Begriff der Partizipation war in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts ein zentralerBegriff der sozialpolitischen wie sozialwissenschaftlichen Auseinandersetzung. Neben...
Pedersstræde i Viborg. Købstadarkæologiske undersøgelser 1966/67
Pedersstræde i Viborg. Købstadarkæologiske undersøgelser 1966/67
Pedersstræde in Viborg Archäologische Untersuchungen der Stadt ViborgSchon seit dem 17. Jahrhundert hat man die historisch-topographische Entwicklung der Stadt Viborg zum Gegenstan...
Abstract A128: Analytical and clinical evaluation of a functional combinatorial precision medicine platform
Abstract A128: Analytical and clinical evaluation of a functional combinatorial precision medicine platform
Abstract Non-Hodgkin’s lymphoma (NHL) is a heterogenous malignancy with many different subtypes. Although patients initially respond to treatments, approximately 40%...
Editorial
Editorial
Massenmedien werden und sind immer schon von den Gesellschaften, in denen sie genutzt werden, kontrolliert und geregelt worden. Zensur und Scheiterhaufen, Geheimräte und Innenminis...

Back to Top