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Die unwiderstehliche Anziehungskraft des Bösen: Zur Teufelsdarstellung in Jeremias Gotthelfs Die schwarze Spinne

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In seiner Erzählung Die schwarze Spinne stellt der schweizerische Schriftsteller Jeremias Gotthelf (1797-1854) das Böse als Erscheinung einer schwarzen Spinne dar, die eine furchtbare Katastrophe auslöst und Menschen, Tiere und die Natur auf grausame Weise vernichtet. Trotz der Veröffentlichung im Jahre 1842 findet dieses Werk erst Anfang des 20. Jahrhunderts Beachtung, von dem Schriftsteller wie Thomas Mann, Erich Kästner oder Elias Canetti fasziniert waren. Das Böse erscheint in diesem Werk in unterschiedlichen Varianten, doch gehört die Teufelsdarstellung zu den interessantesten Gestalten, die offensichtlich aus unterschiedlichen Quellen entnommen wurde. In diesem Sinne erweist sich die unwiderstehliche Anziehungskraft des Bösen durch die Imagination des Teufels, die teilweise übernommen, erweitert, organisiert und strukturiert und schließlich in einen sinnvollen Text zusammengefügt wird. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das Böse in Jeremias Gotthelfs Die schwarze Spinne, das sich in der Teufelsgestalt widerspiegelt, als eine ästhetische Kategorie zu betrachten, die die künstlerische Vorstellungskraft anregt und nährt.
Title: Die unwiderstehliche Anziehungskraft des Bösen: Zur Teufelsdarstellung in Jeremias Gotthelfs Die schwarze Spinne
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In seiner Erzählung Die schwarze Spinne stellt der schweizerische Schriftsteller Jeremias Gotthelf (1797-1854) das Böse als Erscheinung einer schwarzen Spinne dar, die eine furchtbare Katastrophe auslöst und Menschen, Tiere und die Natur auf grausame Weise vernichtet.
Trotz der Veröffentlichung im Jahre 1842 findet dieses Werk erst Anfang des 20.
Jahrhunderts Beachtung, von dem Schriftsteller wie Thomas Mann, Erich Kästner oder Elias Canetti fasziniert waren.
Das Böse erscheint in diesem Werk in unterschiedlichen Varianten, doch gehört die Teufelsdarstellung zu den interessantesten Gestalten, die offensichtlich aus unterschiedlichen Quellen entnommen wurde.
In diesem Sinne erweist sich die unwiderstehliche Anziehungskraft des Bösen durch die Imagination des Teufels, die teilweise übernommen, erweitert, organisiert und strukturiert und schließlich in einen sinnvollen Text zusammengefügt wird.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das Böse in Jeremias Gotthelfs Die schwarze Spinne, das sich in der Teufelsgestalt widerspiegelt, als eine ästhetische Kategorie zu betrachten, die die künstlerische Vorstellungskraft anregt und nährt.

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