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Prognose nicht-struktureller Schäden im Rahmen von Simulations-Tools: Anforderungen an die Datenaufbereitung

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Bei den in deutschen Erdbebengebieten zu erwartenden Intensitäten dominieren nicht-strukturelle Schäden an Schornsteinen, Giebelwänden und ähnliches das Schadensbild. Ihre Prognose ist derzeit im Rahmen der verfügbaren Simulations-Tools ausgeblendet, zumal bereits der Vertrauenswürdigkeit der Ergebnisse für die Gebäude Grenzen gesetzt sind.   Im Beitrag wird untersucht, welche Aufgaben bestehen, um Szenarien zu den nicht-strukturellen Schäden durchzuführen. Den Einstieg bieten die Klassifikation der Schadensgrade von Mauerwerksbauten in der EMS-98 sowie die charakteristischen Indikatoren, die die Schäden an den Schornsteinen in die Definition aufnehmen.   Es wird eine Systematisierung der während der letzten starken Erdbeben in Deutschland beobachteten Schäden vorgenommen. Mit dem Zuschnitt auf fünf Schadensgrade wird die Aufnahme in vorhandene Simulations-Tools erleichtert. In Ergänzung zu der (mit der EMS-98) für die Bauwerke gewährleisteten Zuordnung von Verletzbarkeitsklassen wird ein Konzept zur Verletzbarkeitsbewertung der hauptsächlich geschädigten Schornsteine vorgeschlagen, das mit dem eingeführten Klassifikationsschema der Schadengrade als separate Bearbeitungslinie in simulative Verfahren der Schadensprognose eingeführt werden kann.   Eingehend wird diskutiert, wie die verfügbaren Geoinformationen mit der Stufe LoD2 übernommen werden können beziehungsweise welche Schritte der Aufbereitung zur Visualisierung der Ergebnisse (für die unterschiedlichen Substrukturen von Keller, Geschossen, Dach und zugehörigen Sekundärsystemen) zu unternehmen sind. Hier wird ein erster Zwischenstand präsentiert und am Beispiel des Erdbebens von Nieder-Beerbach vom 14. Mai. 2014 zur Anwendung gebracht. Dabei kann auf die Schadensanalyse und Bestandserhebung der Autoren Bezug genommen werden.
VDI Fachmedien GmbH and Co. KG
Title: Prognose nicht-struktureller Schäden im Rahmen von Simulations-Tools: Anforderungen an die Datenaufbereitung
Description:
Bei den in deutschen Erdbebengebieten zu erwartenden Intensitäten dominieren nicht-strukturelle Schäden an Schornsteinen, Giebelwänden und ähnliches das Schadensbild.
Ihre Prognose ist derzeit im Rahmen der verfügbaren Simulations-Tools ausgeblendet, zumal bereits der Vertrauenswürdigkeit der Ergebnisse für die Gebäude Grenzen gesetzt sind.
  Im Beitrag wird untersucht, welche Aufgaben bestehen, um Szenarien zu den nicht-strukturellen Schäden durchzuführen.
Den Einstieg bieten die Klassifikation der Schadensgrade von Mauerwerksbauten in der EMS-98 sowie die charakteristischen Indikatoren, die die Schäden an den Schornsteinen in die Definition aufnehmen.
  Es wird eine Systematisierung der während der letzten starken Erdbeben in Deutschland beobachteten Schäden vorgenommen.
Mit dem Zuschnitt auf fünf Schadensgrade wird die Aufnahme in vorhandene Simulations-Tools erleichtert.
In Ergänzung zu der (mit der EMS-98) für die Bauwerke gewährleisteten Zuordnung von Verletzbarkeitsklassen wird ein Konzept zur Verletzbarkeitsbewertung der hauptsächlich geschädigten Schornsteine vorgeschlagen, das mit dem eingeführten Klassifikationsschema der Schadengrade als separate Bearbeitungslinie in simulative Verfahren der Schadensprognose eingeführt werden kann.
  Eingehend wird diskutiert, wie die verfügbaren Geoinformationen mit der Stufe LoD2 übernommen werden können beziehungsweise welche Schritte der Aufbereitung zur Visualisierung der Ergebnisse (für die unterschiedlichen Substrukturen von Keller, Geschossen, Dach und zugehörigen Sekundärsystemen) zu unternehmen sind.
Hier wird ein erster Zwischenstand präsentiert und am Beispiel des Erdbebens von Nieder-Beerbach vom 14.
Mai.
2014 zur Anwendung gebracht.
Dabei kann auf die Schadensanalyse und Bestandserhebung der Autoren Bezug genommen werden.

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