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Ethik und menschliche Natur
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Spätestens seit dem Erscheinen von Anselm W. Müllers Was taugt die Tugend? (1998), Rosalind Hursthouses On Virtue Ethics (1999) und Philippa Foots Natural Goodness (2000) gilt der Aristotelische Naturalismus als eine ernstzunehmende metaethische Alternative. Mit etwas Verspätung kommt auch hierzulande eine Debatte um diese Position in Gang. Das belegen nicht nur deutsche Übersetzungen einiger wichtiger Primärtexte, sondern auch drei deutschsprachige Sammelbände, die in den vergangenen Jahren zum Thema erschienen sind. Der vorliegende Beitrag gibt zunächst einen Überblick über die grundlegenden Thesen des Aristotelischen Naturalismus und setzt sich anschließend mit ausgewählten Texten aus diesen drei Bänden auseinander. Das Ziel dieser Auseinandersetzung besteht darin, den Aristotelischen Naturalismus gegen Missverständnisse und Einwände zu verteidigen.g.): Natürlich gut: Aufsätze zur Philosophie von Philippa Foot, Heusenstamm 2010. Ontos Verlag. 337 S.; Martin Hähnel (Hg.): Aristotelischer Naturalismus, Stuttgart 2017. J. B. Metzler. 379 S.; Martin Rothhaar, Martin Hähnel (Hg.): Normativität des Lebens – Normativität der Vernunft?, Berlin/New York 2015. De Gruyter. 279 S.; G. E. M. Anscombe: Aufsätze, herausgegeben, übersetzt und mit einer Lektürehilfe von Katharina Nieswandt und Ulf Hlobil, mit einem Nachwort von Anselm Müller, Berlin 2014. Suhrkamp. 400 S.; Philippa Foot: Die Natur des Guten, übersetzt von Michael Reuter, Frankfurt/Main 2004. Suhrkamp. 162 S.; John McDowell: Wert und Wirklichkeit. Aufsätze zur Moralphilosophie, übersetzt von Joachim Schulte, eingeleitet von Axel Honneth und Martin Seel, Frankfurt/Main 2002. Suhrkamp. 238 S.; Michael Thompson: Leben und Handeln. Grundstrukturen der Praxis und des praktischen Denkens, übersetzt von Matthias Haase, Frankfurt/Main 2
Title: Ethik und menschliche Natur
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Spätestens seit dem Erscheinen von Anselm W.
Müllers Was taugt die Tugend? (1998), Rosalind Hursthouses On Virtue Ethics (1999) und Philippa Foots Natural Goodness (2000) gilt der Aristotelische Naturalismus als eine ernstzunehmende metaethische Alternative.
Mit etwas Verspätung kommt auch hierzulande eine Debatte um diese Position in Gang.
Das belegen nicht nur deutsche Übersetzungen einiger wichtiger Primärtexte, sondern auch drei deutschsprachige Sammelbände, die in den vergangenen Jahren zum Thema erschienen sind.
Der vorliegende Beitrag gibt zunächst einen Überblick über die grundlegenden Thesen des Aristotelischen Naturalismus und setzt sich anschließend mit ausgewählten Texten aus diesen drei Bänden auseinander.
Das Ziel dieser Auseinandersetzung besteht darin, den Aristotelischen Naturalismus gegen Missverständnisse und Einwände zu verteidigen.
g.
): Natürlich gut: Aufsätze zur Philosophie von Philippa Foot, Heusenstamm 2010.
Ontos Verlag.
337 S.
; Martin Hähnel (Hg.
): Aristotelischer Naturalismus, Stuttgart 2017.
J.
B.
Metzler.
379 S.
; Martin Rothhaar, Martin Hähnel (Hg.
): Normativität des Lebens – Normativität der Vernunft?, Berlin/New York 2015.
De Gruyter.
279 S.
; G.
E.
M.
Anscombe: Aufsätze, herausgegeben, übersetzt und mit einer Lektürehilfe von Katharina Nieswandt und Ulf Hlobil, mit einem Nachwort von Anselm Müller, Berlin 2014.
Suhrkamp.
400 S.
; Philippa Foot: Die Natur des Guten, übersetzt von Michael Reuter, Frankfurt/Main 2004.
Suhrkamp.
162 S.
; John McDowell: Wert und Wirklichkeit.
Aufsätze zur Moralphilosophie, übersetzt von Joachim Schulte, eingeleitet von Axel Honneth und Martin Seel, Frankfurt/Main 2002.
Suhrkamp.
238 S.
; Michael Thompson: Leben und Handeln.
Grundstrukturen der Praxis und des praktischen Denkens, übersetzt von Matthias Haase, Frankfurt/Main 2.
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