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Carl Theodor Dreyer
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Carl Theodor Dreyer (1889–1968) ist der bedeutendste Filmemacher des dänischen Kinos und bis heute einer der eigensinnigsten Künstler, die im Laufe der Filmgeschichte in diesem Medium gearbeitet haben. Dreyers ästhetisch kompromisslose Haltung führte dazu, dass er über den Zeitraum eines knappen halben Jahrhunderts in fünf verschiedenen Ländern lediglich 14 Spielfilme realisieren konnte. Nimmt man nur die bekanntesten – "La Passion de Jeanne d’Arc" (1928), "Vampyr" (1932), "Ordet" (1955) und "Gertrud" (1964) – zum Maßstab, so deutet sich in ihnen bereits eine thematische und formale Vielfalt an, die für sein Schaffen insgesamt charakteristisch ist. Das allen seinen Filmen Gemeinsame und Besondere wird dabei oft an ihrer Spiritualität festgemacht. Für Chris Marker waren Dreyers Filme schlicht an die Ewigkeit gerichtet. Paul Schrader sprach gar von einem "transzendenten Stil", mit dem die gewohnten Raum- und Zeitverhältnisse zur Auflösung gebracht werden. Das Geheimnis der Unverwechselbarkeit eines Dreyer-Films ist damit jedoch längst noch nicht gelöst. Die Beiträge zu diesem Band setzen ganz eigene Schlaglichter auf ein Werk, dessen innere Komplexität und unverbrüchliche Schönheit es immer wieder neu zu entdecken gilt.
edition text + kritik im Richard Boorberg Verlag
Title: Carl Theodor Dreyer
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Carl Theodor Dreyer (1889–1968) ist der bedeutendste Filmemacher des dänischen Kinos und bis heute einer der eigensinnigsten Künstler, die im Laufe der Filmgeschichte in diesem Medium gearbeitet haben.
Dreyers ästhetisch kompromisslose Haltung führte dazu, dass er über den Zeitraum eines knappen halben Jahrhunderts in fünf verschiedenen Ländern lediglich 14 Spielfilme realisieren konnte.
Nimmt man nur die bekanntesten – "La Passion de Jeanne d’Arc" (1928), "Vampyr" (1932), "Ordet" (1955) und "Gertrud" (1964) – zum Maßstab, so deutet sich in ihnen bereits eine thematische und formale Vielfalt an, die für sein Schaffen insgesamt charakteristisch ist.
Das allen seinen Filmen Gemeinsame und Besondere wird dabei oft an ihrer Spiritualität festgemacht.
Für Chris Marker waren Dreyers Filme schlicht an die Ewigkeit gerichtet.
Paul Schrader sprach gar von einem "transzendenten Stil", mit dem die gewohnten Raum- und Zeitverhältnisse zur Auflösung gebracht werden.
Das Geheimnis der Unverwechselbarkeit eines Dreyer-Films ist damit jedoch längst noch nicht gelöst.
Die Beiträge zu diesem Band setzen ganz eigene Schlaglichter auf ein Werk, dessen innere Komplexität und unverbrüchliche Schönheit es immer wieder neu zu entdecken gilt.
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