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Einfluss von Fruchtfolge und Ernteresten auf das Rhizoctonia-Inokulumpotenzial im Boden

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Die Späte Rübenfäule der Zuckerrübe, verursacht durch den bodenbürtigen Pilz Rhizoctonia solani (Kühn), kann zu erheblichen Ertragsverlusten führen. Krankheitsauftreten und Befallsverlauf sind neben den Witterungsbedingungen vor allem vom Inokulumpotenzial des persistenten Pathogens im Boden abhängig. Mittels einer neuentwickelten Methode zur Bestimmung des Inokulumpotenzials durch Indikatorpflanzen wurden Einflussfaktoren auf Befall und Krankheitsauftreten identifiziert. In vierjährigen Fruchtfolgeversuchen (Zuckerrüben gefolgt von zweijährigem Silo-, Körnermais bzw. Winterweizen und Zuckerrüben) wurde mit Hilfe von Ackerbohnen als Indikatorpflanzen das Rhizoctonia-Inokulumpotenzial im Feld und in Bodenproben im Gewächshaus vergleichend quantifiziert. Die Kultur von Rhizoctonia-Wirtspflanzen (Mais) führte dabei zu einem höheren Inokulumpotenzial als die von Nichtwirtspflanzen (Winterweizen). Bisher wurde der befallsfördernde Einfluss von Ernteresten nur im Rahmen von Gewächshausversuchen beschrieben. Im Rahmen dieser Studie konnte der Rhizoctonia-fördernde Effekt im Feld verbliebener Körnermais- und Zuckerrübenerntereste nun erstmals auch im Feld nachgewiesen werden. Befall und Bereinigter Zuckerertrag nachfolgend angebauter anfälliger Zuckerrüben bestätigten die mittels Indikatorpflanzen geschätzten Inokulumpotenziale. Die Möglichkeiten des Fangpflanzentests zur Inokulumquantifizierung und der Abfuhr von Ernterückständen zur integrierten Bekämpfung von Rhizoctonia im Zuckerrübenanbau werden diskutiert.
Title: Einfluss von Fruchtfolge und Ernteresten auf das Rhizoctonia-Inokulumpotenzial im Boden
Description:
Die Späte Rübenfäule der Zuckerrübe, verursacht durch den bodenbürtigen Pilz Rhizoctonia solani (Kühn), kann zu erheblichen Ertragsverlusten führen.
Krankheitsauftreten und Befallsverlauf sind neben den Witterungsbedingungen vor allem vom Inokulumpotenzial des persistenten Pathogens im Boden abhängig.
Mittels einer neuentwickelten Methode zur Bestimmung des Inokulumpotenzials durch Indikatorpflanzen wurden Einflussfaktoren auf Befall und Krankheitsauftreten identifiziert.
In vierjährigen Fruchtfolgeversuchen (Zuckerrüben gefolgt von zweijährigem Silo-, Körnermais bzw.
Winterweizen und Zuckerrüben) wurde mit Hilfe von Ackerbohnen als Indikatorpflanzen das Rhizoctonia-Inokulumpotenzial im Feld und in Bodenproben im Gewächshaus vergleichend quantifiziert.
Die Kultur von Rhizoctonia-Wirtspflanzen (Mais) führte dabei zu einem höheren Inokulumpotenzial als die von Nichtwirtspflanzen (Winterweizen).
Bisher wurde der befallsfördernde Einfluss von Ernteresten nur im Rahmen von Gewächshausversuchen beschrieben.
Im Rahmen dieser Studie konnte der Rhizoctonia-fördernde Effekt im Feld verbliebener Körnermais- und Zuckerrübenerntereste nun erstmals auch im Feld nachgewiesen werden.
Befall und Bereinigter Zuckerertrag nachfolgend angebauter anfälliger Zuckerrüben bestätigten die mittels Indikatorpflanzen geschätzten Inokulumpotenziale.
Die Möglichkeiten des Fangpflanzentests zur Inokulumquantifizierung und der Abfuhr von Ernterückständen zur integrierten Bekämpfung von Rhizoctonia im Zuckerrübenanbau werden diskutiert.

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