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„Głosić Słowo Boże z mocą” (Dz 4,23-31)

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Die literarischen Beobachtungen über den Text des Gemeindegebetes Apg 4,23-31 haben ergeben, dass sein Hauptanliegen in der Bitte um freimütiges Verkünden des Wortes, in den Versen 4,29-30 ausgedrückt ist. Wie das ganze Gebet der Jerusalemer Gemeinde in der Makrostruktur des ersten Hauptteils der Apostelgeschichte einen Wendepunkt darstellt, so muss der Satz "das Wort Gottes mit allem Freimut zu verkünden" als Leitvers des Gebetes betrachtet werden. Rein grammatikalisch gesehen, ist mit dem Leitvers der nächste Vers 4,30 verbunden, der die Begleitumstande der apostolischen Verkündigung naher charakterisiert. Diese Begleitumstände der Predigt bestehen in " Zeichen und Wundern", die von den Aposteln im Namen Jesu getan werden. Somit erweist sich das Predigen des Wortes nicht nur als freimütig, sondern auch als vollmächtig. Sie ist nämlich von Gott her legitimiert und sie schöpft ihre innere Kraft vom heiligen Geist.Die Verortung des Gebetes Apg 4,23-31 in der lukanischen Theologie weist auf seine eschatologische Ausprägung hin. Nach der lukanischen Sicht der Kirchenzeit als einer eminent eschatologischen Situation, in der endgültige Entscheidungen zu treffen sind, erscheint die vollmächtige Predigt im naheren Kontext des Konfliktes mit dem Synedrium als eine Art "eschatologischer Waffe". Zu diesem eschatologischen Gepräge des Gemeindegebetes tragen außer der Anwendung des eschatologisch-mesianischen Psalms 2,1-2 in 4,25-26 auch die für den dritten Evangelisten wichtigen Merkmale der anbrechenden Endzeit wie: Das Erfüllt werden mit dem heiligen Geist, die vollmächtige Predigt des Wortes und die Störungen der kosmischen Ordnung nach der Art des Erdbebens.
Katolicki Uniwersytet Lubelski Jana Pawla II
Title: „Głosić Słowo Boże z mocą” (Dz 4,23-31)
Description:
Die literarischen Beobachtungen über den Text des Gemeindegebetes Apg 4,23-31 haben ergeben, dass sein Hauptanliegen in der Bitte um freimütiges Verkünden des Wortes, in den Versen 4,29-30 ausgedrückt ist.
Wie das ganze Gebet der Jerusalemer Gemeinde in der Makrostruktur des ersten Hauptteils der Apostelgeschichte einen Wendepunkt darstellt, so muss der Satz "das Wort Gottes mit allem Freimut zu verkünden" als Leitvers des Gebetes betrachtet werden.
Rein grammatikalisch gesehen, ist mit dem Leitvers der nächste Vers 4,30 verbunden, der die Begleitumstande der apostolischen Verkündigung naher charakterisiert.
Diese Begleitumstände der Predigt bestehen in " Zeichen und Wundern", die von den Aposteln im Namen Jesu getan werden.
Somit erweist sich das Predigen des Wortes nicht nur als freimütig, sondern auch als vollmächtig.
Sie ist nämlich von Gott her legitimiert und sie schöpft ihre innere Kraft vom heiligen Geist.
Die Verortung des Gebetes Apg 4,23-31 in der lukanischen Theologie weist auf seine eschatologische Ausprägung hin.
Nach der lukanischen Sicht der Kirchenzeit als einer eminent eschatologischen Situation, in der endgültige Entscheidungen zu treffen sind, erscheint die vollmächtige Predigt im naheren Kontext des Konfliktes mit dem Synedrium als eine Art "eschatologischer Waffe".
Zu diesem eschatologischen Gepräge des Gemeindegebetes tragen außer der Anwendung des eschatologisch-mesianischen Psalms 2,1-2 in 4,25-26 auch die für den dritten Evangelisten wichtigen Merkmale der anbrechenden Endzeit wie: Das Erfüllt werden mit dem heiligen Geist, die vollmächtige Predigt des Wortes und die Störungen der kosmischen Ordnung nach der Art des Erdbebens.

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