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Product Carbon Footprint (PCF) und die Anreizsituation der Akteure in den Wertschöpfungsketten – Ergebnisse einer Befragung von Unternehmensverbänden
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Wer den Carbon Footprint für ein Produkt (Product Carbon Footprint oder PCF) ermitteln will, benötigt zu allen Abschnitten im Lebensweg des Produkts Daten zum Ausstoß klimarelevanter Gase. Das Unternehmen, das den PCF für eines seiner Erzeugnisse errechnen möchte, ist daher darauf angewiesen, dass unterschiedliche Akteure – entlang des produktspezifischen Lebenswegs, aber auch im eigenen Betrieb oder Konzernverbund – kooperieren. Dieser Beitrag untersucht die Anreiz- und Hemmnissituation von Akteuren in den Wertschöpfungsketten von Produkten. Analysiert werden sowohl der Akteur, der sein Produkt bilanzieren möchte, als auch die vor- und ggf. nachgelagerten Akteure, die zu diesem Zweck ihre Daten übermitteln müssen. Die Haupterkenntnisquelle der Untersuchung speist sich aus empirischen Befunden, die im Rahmen von Interviews gewonnen wurden oder aus den Fallstudien im Projekt „Unternehmensvorteile durch Umweltmanagement entlang der Wertschöpfungskette und durch Verbraucherinformation – Chancen und Rahmenbedingungen für die Bestimmung und die Kommunikation des CO2-Fußabdrucks von Produkten, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (PCF-KMU)“ stammen. Ziel ist es,- einen wissenschaftlichen Beitrag im Hinblick auf die Anreiz- und Hemmnis-situation von Akteuren bezüglich des PCF zu leisten;- Unternehmen Anhaltspunkte zu liefern, welche Faktoren in Bezug auf die Interessenlagen der anderen Akteure zu berücksichtigen sind, wenn es den PCF für eines seiner Produkte ermitteln möchte;- Handlungsoptionen aufzuzeigen, wie sich der institutionellen Rahmenbedingungen modifizieren ließen, um Hemmnisse hinsichtlich des PCF abzubauen. Abschnitt 3 nimmt eine Präzisierung des Untersuchungsgegenstands vor. Daraufhin erläutert Abschnitt 4 das methodische Vorgehen. Die Anreizanalyse findet sich dann in Abschnitt 5, wobei eine Systematisierung anhand unterschiedlicher Einflussfaktoren auf die Handlungen der Akteure erfolgt, die Abschnitt 6 in einem Fazit zusammenführt. Zuletzt enthält Abschnitt 7 die aus den Befunden abgeleiteten Gestaltungsoptionen.
Title: Product Carbon Footprint (PCF) und die Anreizsituation der Akteure in den Wertschöpfungsketten – Ergebnisse einer Befragung von Unternehmensverbänden
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Wer den Carbon Footprint für ein Produkt (Product Carbon Footprint oder PCF) ermitteln will, benötigt zu allen Abschnitten im Lebensweg des Produkts Daten zum Ausstoß klimarelevanter Gase.
Das Unternehmen, das den PCF für eines seiner Erzeugnisse errechnen möchte, ist daher darauf angewiesen, dass unterschiedliche Akteure – entlang des produktspezifischen Lebenswegs, aber auch im eigenen Betrieb oder Konzernverbund – kooperieren.
Dieser Beitrag untersucht die Anreiz- und Hemmnissituation von Akteuren in den Wertschöpfungsketten von Produkten.
Analysiert werden sowohl der Akteur, der sein Produkt bilanzieren möchte, als auch die vor- und ggf.
nachgelagerten Akteure, die zu diesem Zweck ihre Daten übermitteln müssen.
Die Haupterkenntnisquelle der Untersuchung speist sich aus empirischen Befunden, die im Rahmen von Interviews gewonnen wurden oder aus den Fallstudien im Projekt „Unternehmensvorteile durch Umweltmanagement entlang der Wertschöpfungskette und durch Verbraucherinformation – Chancen und Rahmenbedingungen für die Bestimmung und die Kommunikation des CO2-Fußabdrucks von Produkten, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (PCF-KMU)“ stammen.
Ziel ist es,- einen wissenschaftlichen Beitrag im Hinblick auf die Anreiz- und Hemmnis-situation von Akteuren bezüglich des PCF zu leisten;- Unternehmen Anhaltspunkte zu liefern, welche Faktoren in Bezug auf die Interessenlagen der anderen Akteure zu berücksichtigen sind, wenn es den PCF für eines seiner Produkte ermitteln möchte;- Handlungsoptionen aufzuzeigen, wie sich der institutionellen Rahmenbedingungen modifizieren ließen, um Hemmnisse hinsichtlich des PCF abzubauen.
Abschnitt 3 nimmt eine Präzisierung des Untersuchungsgegenstands vor.
Daraufhin erläutert Abschnitt 4 das methodische Vorgehen.
Die Anreizanalyse findet sich dann in Abschnitt 5, wobei eine Systematisierung anhand unterschiedlicher Einflussfaktoren auf die Handlungen der Akteure erfolgt, die Abschnitt 6 in einem Fazit zusammenführt.
Zuletzt enthält Abschnitt 7 die aus den Befunden abgeleiteten Gestaltungsoptionen.
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