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Die Verankerung des Risikokonzepts für krebserzeugende Gefahrstoffe in der GefStoffV/Enshrining the risk concept for carcinogenic hazardous substances in the German Hazardous Substances Ordinance (GefStoffV)

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Ein wesentlicher Schwerpunkt bei der Novelle der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) liegt in der Vermeidung arbeitsbedingter Krebserkrankungen. Das zentrale Element hierbei ist das risikobezogene Maßnahmenkonzept bei Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstoffen. Die Eckpfeiler hierzu sind seit langem im technischen Regelwerk verankert, bislang aber noch nicht in der GefStoffV. Dies wurde nun nachgeholt und die entsprechenden Anforderungen wurden prominent abgebildet. Der gewünschte Wechsel von der Grenzwert- zur Maßnahmenorientierung geht mit einigen Neuerungen einher, wie Mitteilungspflichten für den Arbeitgeber bei hohen Expositionen gegenüber krebserzeugenden Stoffen. Einige Aspekte des Risikokonzepts für die krebserzeugenden Stoffe bedürfen dennoch einer Konkretisierung für die Praxis, sei es die Einbindung der verbindlichen europäischen Grenzwerte und des Minimierungsgebotes oder die Festlegung und Priorisierung der risikominimierenden Maßnahmen in Abhängigkeit von der Risikohöhe. Hier ist erneut der für die Überarbeitung der Technischen Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 910 zuständige Arbeitskreis gefordert.
VDI Fachmedien GmbH and Co. KG
Title: Die Verankerung des Risikokonzepts für krebserzeugende Gefahrstoffe in der GefStoffV/Enshrining the risk concept for carcinogenic hazardous substances in the German Hazardous Substances Ordinance (GefStoffV)
Description:
Ein wesentlicher Schwerpunkt bei der Novelle der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) liegt in der Vermeidung arbeitsbedingter Krebserkrankungen.
Das zentrale Element hierbei ist das risikobezogene Maßnahmenkonzept bei Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstoffen.
Die Eckpfeiler hierzu sind seit langem im technischen Regelwerk verankert, bislang aber noch nicht in der GefStoffV.
Dies wurde nun nachgeholt und die entsprechenden Anforderungen wurden prominent abgebildet.
Der gewünschte Wechsel von der Grenzwert- zur Maßnahmenorientierung geht mit einigen Neuerungen einher, wie Mitteilungspflichten für den Arbeitgeber bei hohen Expositionen gegenüber krebserzeugenden Stoffen.
Einige Aspekte des Risikokonzepts für die krebserzeugenden Stoffe bedürfen dennoch einer Konkretisierung für die Praxis, sei es die Einbindung der verbindlichen europäischen Grenzwerte und des Minimierungsgebotes oder die Festlegung und Priorisierung der risikominimierenden Maßnahmen in Abhängigkeit von der Risikohöhe.
Hier ist erneut der für die Überarbeitung der Technischen Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 910 zuständige Arbeitskreis gefordert.

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